Escapio Blog. Leben. Reise. Hotels.
Mrz
13

Escapio auf der ITB: Impressionen in Bildern

von Justyna Piepiorka März 13, 2012, 5:16 pm

Was bedeutet die ITB für Escapio? Ein bisschen Klassentreffen, unzählbare Termine und ein Marathon auf High Heels von Stand zu Stand – oft endend in vollkommener Orientierungslosigkeit irgendwo in einer Zwischenebene von Halle 14 und 26.

Und wer an drei Tagen eine Weltreise von Europa über die Karibik bis nach Fernost hinlegt, freut sich über die kleinen Annehmlichkeiten, die eine Messe wie die ITB seinen Besuchern bietet. Kostenlose Häppchen, Weine aus den sonnigsten Regionen der Welt, Bespaßung in Form von afrikanischen Volkstänzen und dann das ITB-Highlight schlechthin: Das Eis der Autovermietung Hertz. Mittlerweile hat sich der kleine Eisstand bei Hertz herumgesprochen und eine 100 Meter lange Schlange wartet alljährlich und rund um die Uhr auf die Gratis-Kugeln in Schokolade, Mango oder Zitrone.

Nicht verwunderlich, dass sich das auch die Sixt-Konkurrenz aus allernächster Nähe anschauen will – trotz guter Tarnung hinter großem Eisbecher, konnte unser Undercover-Reporter Jörg ein exklusives Paparazzi-Beweisfoto schießen.

Sixt und Hertz

Von Hertz zu “Herzan”: Dass sich bei aller Internationalität Sprachen vermischen, zeigt eindrucksvoll ein weiterer Schnappschuss aus Jörgs Kamera – Gut gemeinter Multilingualismus schafft nette Patzer. Diese „Reise der Herzan“ aus Algerien erwärmt zumindest das deutsche Rechtschreibherz.

Reise der Herzan in Algerien

Das Top-ITB-Ziel unserer Marketing-Frontfrau Holly ist Networking – dass sie dabei keine Zielgruppe außer Acht lässt, beweist das Bild anbei. Wie sie in diese haarige Angelegenheit geraten ist, bleibt ihr Geheimnis, nur so viel sei verraten: Sie durfte am Bart zwirbeln!

Holly und die Bärtigen

Kultur & Bräuche unserer Partner kennenzulernen ist für uns besonders wichtig, wir vermuten jedoch, dass der Grund für den Garderobenwechsel unserer Kollegin Gini (rechts im Bild) einen rein modischen Aspekt hatte: Zwar ist ihre Lieblingsfarbe Pink, für ein schickes Gewand aus den Vereinigten Emiraten ging sie jedoch gerne einen Kompromiss ein… und wagte mal die Farbe Lila.

Gini in den Emiraten

Etwas weniger Farbe, dafür monochrom in die Vergangenheit gereist, ist unserer Kollegin Anzwara (rechts im Bild) – ob das Werben mit der Titanic zu einer Schiffsfahrt einlädt bleibt einem selbst überlassen, melancholisch-schön ist es aber allemal.

Anzwara auf der Titanic

Letztendlich lernen wir jedes Jahr aufs Neue: Die ITB ist harte Arbeit, jedoch mit der einen oder anderen Ablenkung auch immer wieder ein großer Spaß.

Und um zu beweisen, dass wir uns auch ernsthaft mit der Internationalen Tourismus-Börse beschäftigen, gibt Uwe Frers, Gründer und Geschäftsführer von Escapio, einen interessanten Überblick über die diesjährigen ITB-Trends:


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Jan
23

Tourismuscamp 2012 Recap: Hotels, OTAs, Google und Hochmoorgeist

von Jörg Aschendorff Januar 23, 2012, 3:33 pm

Das Tourismuscamp 2012 in Eichstätt war mein erstes touristisches Barcamp. Neben diversen Vorträgen und Diskussionen hatte es vor allem das Abendprogramm in sich. Aber lasst mich in chronologischer Reihenfolge beginnen:

Zu neunt ging es am Freitag im „Konferenzbus“ von Berlin nach Eichstätt. Nacheinander haben Alexandra Quiring und Gereon Frisch von TripsByTips, Uwe Frers und meine Wenigkeit von Escapio, Phillipine Racz von der HSMA, Roland Fricke und Benjamin Krauss von beauty24 sowie Carsten Gersdorf und Oliver Knagge von BestFewo.de im Bus eingecheckt. Nach unserer Ankunft am Freitagabend stimmten wir uns langsam auf das Camp ein – wie geht das besser als bei Speis und Trank und ersten Gesprächen…

Tag 1

Tourismuscamp 2012 ProgrammDie ersten beiden Sessions am Samstag waren für mich gleich die Highlights der gesamten Veranstaltung. Unter dem Titel „Google VS. OTAs – Nischen VS. Big Player“ entwickelte sich eine spannende Diskussion. Das Fazit war schnell gefunden: Dass es kein „VS. Google“ geben kann. Vielmehr stand das Spannungsfeld zwischen Hotels und OTAs im Mittelpunkt, mit dem Grundtenor, dass OTAs im Online-Marketing einfach das größere Know-How und mehr Ressourcen haben als Hotels.

Auch die zweite Session hatte es in sich. Uwe Frers, CEO bei Escapio, widmete sich in einer interessanten Präsentation dem Thema „Customer Journey im Tourismus“- also den Berührungspunkten, die ein Reisender vor, während und nach der Reise mit touristischen Dienstleistungen hat. Touristische Dienstleister sollten diesen genau unter die Lupe nehmen und auf die Phasen konzentrieren, die für sie individuell relevant sind. Die folgende Abbildung verdeutlicht die Relevanz der jeweiligen Phase für Destinationsorganisationen, Intermediäre und Hotels:

Marketing-Effizienz im Customer Journey

Nach dem Mittagessen ging es für mich weiter mit dem SEO-Dauerthema „Content is King“. Konkret hat Heinz Gressenbauer dabei ein innovatives Content-Konzept für den Relaunch der Oberösterreich-Webseite vorgestellt. Im Mittelpunkt des Konzepts steht die enge Zusammenarbeit mit anderen touristischen Destinationsorganisationen aus der Region. Diese stellen jeweils Inhalte bereit, die von allen anderen Organisationen sowie von der Dach-Organisation Oberösterreich auf ihren Webseiten genutzt werden dürfen. Um Duplicate Content zu vermeiden, werden Canonical-Tags eingesetzt, die auf den Verfasser des jeweiligen Textes deuten. Ein sehr spannendes Konzept, in meinen Augen. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion über die inhaltliche Qualität der so erstellten Inhalte und über die oft schwierige Zusammenarbeit von Destinationsorganisationen untereinander. Letzteres verhindert vielerorts ein gemeinschaftliches Agieren im Internet, so dass in den meisten Regionen eine Vielzahl von nebeneinander stehenden Webseiten-Insel-Lösungen der Regelfall ist.

In der Session „Welchen Content für welches Netzwerk?“ hat Jochen Hencke zunächst die Social Media Aktivitäten der Stiegl-Brauerei vorgestellt. Anschließend wurde diskutiert, welche Contents in welchem sozialen Netzwerk Sinn machen. Vor allem mit dem Aufkommen von Google+ ist dies für viele im Tourismusmarketing eine spannende Frage. Ergebnis war, dass die meisten von einem Erfolg von Google+ ausgehen (unabhängig davon, ob Google+ nun in Konkurrenz zu Facebook, Twitter oder Xing tritt). Andererseits haben aber nur die wenigsten der Anwesenden bereits eine wirkliche Content-Strategie für Google entwickelt.

In den zwei Sessions am Abend haben mich die Themen „Distribution von Online-Videoberichten“ und „NFC im Tourismus“ am meisten angesprochen. Bei ersterem ging es zum einen um die Verbreitung und Optimierung von Videos bei Youtube und zum zweiten um die Video-One-Box der Universal Search von Google. Mark Zimmermann wollte am Beispiel eines Videos über einen Frisör in Bayreuth wissen, wie man es schafft, das Video für die Youtube-Suche zu optimieren. Spannende Tipps dazu findet man beispielsweise bei Martin Mißfeldt. Anschließend hat Eric Horster von der Leuphana Universität Lüneburg das Thema „Near Field Communication (NFC) im Tourismus“ vorgestellt. Insbesondere in Frankreich wird die Technologie staatlich gefördert. Im Tourismus ergibt sich eine breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten.

Über den Abend und die Nacht möchte ich hier gar nicht allzu viele Worte verlieren, nur so viel sei gesagt: Es war ein sehr schöner, feucht-fröhlicher Abend, der sich durch folgende Stichworte in der chronologisch richtigen Reihenfolge am besten beschreiben lässt: Trompete, Schäuferl, Helles, W-LAN, Strawberry Gedöns, The Russian Ice Divers, Kuchen, Hochmoorgeist, Luftgitarre.

Besonders hervorzuheben ist noch die gewiefte Social Media Strategie des Braugasthofes Trompete, einem Hotel im Altmühltal. Das Hotel war der Veranstaltungsort am Abend und hat geschickt die Online-Affinität der Anwesenden ausgenutzt, um mehr Bewertungen im Internet für das Hotel zu generieren.

Tag 2

Der zweite Tag gestaltete sich aufgrund der recht kurzen Nacht für mich etwas schwieriger. Dennoch war ich gleich zur ersten Session „Online Werbung – Was funktioniert“ wieder (fast pünktlich) am Start. Wir haben dabei verschiedene Probleme des Online Marketings im Tourismus eher angerissen als detailliert diskutiert, was die Session für mich persönlich etwas unbefriedigend machte. Abschließend ging es bei Benjamin Buhl von netzvitamine um die „Qualifizierung von touristischen Leistungsträgern“. Insbesondere kleinere Unternehmen, wie Vermieter von Ferienhäusern, tun sich oft schwer, in das Online Marketing zu investieren oder ihre Zimmer online buchbar zu machen. Aus Sicht der Destinationen kann dem durch eine hervorgehobene Positionierung von kooperationswilligen Leistungsträgern online und in Print-Medien entgegen gewirkt werden.

Langsam aber sicher neigte sich danach das Tourismuscamp 2012 dem Ende entgegen, die Twitter Wall zum Camp findet ihr übrigens hier. Zusammen mit meinen Mitstreitern aus Berlin ging es zurück in die Heimat. An dieser Stelle, liebe Kollegen und Veranstalter: Vielen Dank für das tolle Barcamp, es war mir ein Fest.


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Nov
16

Silvester in Berlin: Hotels zur Party

von Gesa Noormann November 16, 2011, 11:51 am

Wer noch keine Einladung zur ultimativen Silvesterparty hat oder lieber in einer schillernden Metropole mit jeder Menge Partys feiern möchte, ist in Berlin mit Sicherheit richtig. Wie wäre es mit einem stylischen Silvester-Berlin-Hotel, mitten im Geschehen – oder lieber ruhig gelegen, um nach der Silvesterfeier entspannt ausschlafen zu können? Neben der Riesenparty am Brandenburger Tor finden in vielen Clubs, Hotels und Kulturlocations spannende Events, Bälle und Galadinner statt – nicht umsonst war Berlin letztes Jahr das beliebteste Silvesterziel der Deutschen. Ob es nun der romantische Trip zu zweit oder das wilde Mädels-Silvester-Wochenende ist: die Reise sollte rechtzeitig gebucht werden, denn kurz vor Jahresende sind die schönsten Hotelzimmer garantiert vergeben. Deshalb kommt hier unsere Auswahl der TOP 5 Silvester Berlin Hotels, die (noch) freie Zimmer zu Silvester 2011 haben:

1) Super schick und mit Top-Lage in der City West ist das Ellington Hotel Berlin. Im Duke Restaurant wird zu Silvester ein von Küchenchef Carsten Obermayr kreiertes, 6-gängiges Menü (98 Euro) angeboten, das auf Wunsch auch mit begleitenden Weinen bestellt werden kann. Von der Variation vom Linumer Milchkalb mit Artischockensalat und Schalottenmarinade bis zum Gebackenen Kokosparfait mit Mango und Himbeeren in Champagnergelee können sich Gäste in Stimmung schlemmen, bevor es zu einer der vielen Partys wie der weißen Silvesternacht im Zeitlos am Ku’damm geht oder die Jahreswende in geräumigen Designzimmern mit offenem Badkonzept verschlafen wird, um am nächsten Morgen den ausgiebigen Brunch im ganz in Weiß gehaltenen Frühstücksraum zu genießen.

Ellington Hotel Berlin Facil Restaurant, The Mandala Hotel

2) Zentraler als im The Mandala Hotel kann man kaum wohnen. Direkt am Potsdamer Platz wohnen anspruchsvolle Gäste in komfortabel ausgestatteten Designzimmern, entspannen im legendären ONO Spa über den Dächern von Berlin und schlemmen beim besternten Meisterkoch Michael Kempff im Facil Gänseleber, Rehrücken und Gran Couva Schokolade. Danach ab ins Taxi zur nur wenige Minuten entfernten Riesen-Silvesterparty am Brandenburger Tor!

3) Eine gute Adresse für Szenegänger ist das neue Hotel des spanischen Kult-Schuhlabels Camper, die Casa Camper. Das stylische Stadthotel an der Weinmeister Straße in Berlin Mitte bietet das bequeme und in Naturmaterialien gehaltene Doppelzimmer zu Silvester für 268 Euro an, darin enthalten ist die kostenlose Bar auf dem Dach. Hier im angesagten Bezirk Mitte reiht sich eine Bar an die andere, und viele Silvesterevents und die Hotspots des Nachtlebens sind fußläufig erreichbar, z.B. das Kaffee Burger mit Vladimir Kaminers berühmter Russendisko.

Tentempié Lounge, Casa Camper Berlin Urban Bar by Axel

4) Die Berliner Gays feiern Silvester 2011 in ihrem Lieblingsbezirk Schöneberg, und das Hotel der Wahl ist natürlich das Axel Hotel. Das moderne, geschmackvoll und komfortabel eingerichtete Haus liegt an der Lietzenburger Straße, in deren Nähe sich der größte Schwulenkiez Deutschlands erstreckt. Gefeiert wird in Bars wie dem  „Hafen“ in der Motzstraße und Restaurants, die wie das La Cocotte in der Vorbergstraße auch gerne von Heteros frequentiert werden.

5) Wer das Feuerwerk vom Zimmer aus beobachten möchte, bucht am besten ein Zimmer im Arcotel Velvet mit seinen riesigen Panoramafenstern mit Blick auf die Oranienburger Straße in Berlin-Mitte. Das in einer aufregenden Mischung aus rotem Samt und  glänzenden Schwarz designte Hotel vermittelt ein ganz neues Raumgefühl, denn statt trennender Wände werden hier nur leichte Stores und Raumteiler eingesetzt. Das Zentrum der Berliner Kreativszene liegt direkt vor der Tür, zum Friedrichsstadtpalast und zum Brandenburger Tor sind es nur wenige Gehminuten.

Velvet Lounge, Arcotel Velvet Cocktail im Arcotel Velvet


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Mai
16

Hotelbewertung: Rocco Forte Villa Kennedy

von Nathalie Kopsa Mai 16, 2011, 4:26 pm

Die Villa Kennedy will für ihre Gäste Zeit, Ruhe und Stille stiften. Auch wenn sie nur einem Katzensprung von Frankfurts Betonwüste “Mainhattans” entfernt ist, gelingt ihr das.

Da ist diese kanadische Eiche im Innenhof der Villa Kennedy, welche den Besucher irgendwie magisch anzieht.  Ihre Blätter leuchten auf geheimnisvolle Weise mal in intensivem Rot, mal im herbstlichen Braun. Immer wieder sieht man Gäste  – nach dem Frühstück, am frühen Nachmittag – wie sie im Innenhof oder auf der kleinen Empore, die sich am Hauptflügel der Villa über den Hof erhebt, herumstehen. Im Business-Outfit, mit dem Blackberry in der Hand, schauen sie fast sehnsuchtsvoll auf dieses Solitär der Natur. Es ist ein kurzes Innehalten, welches ihnen vergönnt bleibt, bevor es sie in das Haifischbecken der Finanzwelt zurückspült.

Eiche im Hinterhof Villa Kennedy, Terrasse

Die Villa Kennedy im noblen Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist so etwas wie der Rückzugsraum der Tüchtigen und Erfolgreichen. Das Luxus-Hotel gehört zur britischen The Rocco Forte Collection, bei der keines der insgesamt 13 Luxushotels dem anderen gleicht. Fast alle sind liebevoll restaurierte Altbauten. “Wir glauben, dass Luxus einfach und elegant gehalten werden sollte”, heißt es in einer Unternehmensdarstellung der The Rocco Forte Collection. Das Interieur der Villa Kennedy folgt diesem Leitsatz mit Eleganz und Understatement. Nichts schreit “Seht her, wird sind das teuerste Hotel in Frankfurt”. Die Exklusivität kommt in der Summe vieler Details zum Vorschein: Der Aufmerksamkeit des Personals, dem zuvorkommenden Service, sowie der hervorragenden Qualität der Produkte: Angefangen beim Frühstücksbuffet über die hochwertigen Guest Amenities im Bad bis zum Shoe Butler Service, um nur einige zu nennen. Klitzekleines Manko: Der Gast wird leider für die Benutzung des W-Lan auf dem Zimmer zur Kasse gebeten.

Villa Kennedy, Zimmer Villa Kennedy, Bad
Im Restaurant „Gusto“ der Villa Kennedy zelebriert Chefkoch Dario Cammarata Gerichte aus seiner italienischen Heimat, die von der äußerst aufmerksamen Servicecrew in angenehm unprätentiöser Manier aufgetischt werden. Als alleinreisende (und dinierende) Frau bekommt man eine Lektüre zur Überbrückung der Wartezeit angeboten, Sonderwünsche bei der Zubereitung werden ohne viel Aufhebens erfüllt. Die JFK’s Bar & Lounge steht unter der fachmännischen Führung des mehrfach ausgezeichneten Barmanns Krischan Knoll, an den man seine Cocktail-Wünsche vertrauensvoll richten kann.

Villa Kennedy, Restaurant Villa Kennedy, Restaurant

Eine Oase der Ruhe ist auch das 1000 Quadratmeter große “Villa Spa” des Fünf-Sterne-Hotels gleich neben der historischen Villa Speyer, das sich über vier Ebenen erstreckt. Einen Spa-Termin sollte man sich nicht entgehen lassen, die Auswahl an Treatments wartet auch mit maßgeschneiderten Programmen für Gäste mit wenig Zeit auf. Erst kürzlich hat das Hotel sein Angebot mit der spanischen Gesichtspflegeserie Sepai eine neue, extrem hochpreisige Linie erweitert. In der Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln bildet sie sozusagen das “molekular-biotechnologische” Gegenstück zu den anderen Bio-Marken im Haus.

Das Hotel leistet sich noch einen 15-Meter-Pool, in welchem auch Sportschwimmer entspannt ihre Runden ziehen können. Bei Betreten fällt einem sofort die strenge Schlichtheit des Innenbereichs ins Auge. Keine Wandbemalung, kein Stuck verwässert den puristischen Raumeindruck. Gleich angrenzend zum Poolbereich, der an einer Längsseite von großen Rundbogenfenstern flankiert wird, befindet sich ein Garten, welcher im Sommer den Spa-Gästen exklusiv zur Verfügung steht. Lässt man von hier aus den Blick etwas weiter schweifen, rutscht schon ein modernes Hochhaus ins Blickfeld. Eine typisch Frankfurterische Mixtur.


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Mai
11

Rundreise Ibiza: Hotels zum Träumen

von Gesa Noormann Mai 11, 2011, 7:15 pm

Ibiza gilt als Partyinsel, Gaytreffpunkt und Lieblingsziel der Schönen und Reichen – immer noch erzielt die legendäre Diskothek Pacha Umsätze in mehrstelliger Millionenhöhe.  In den letzten Jahren haben sich jedoch kleine Veränderungen vollzogen – die schicke, zahlungskräftige Clientel wird weiter umworben, aber mit Rücksicht auf die Anwohner dürfen die großen Tanzschuppen jetzt nur noch bis 5 Uhr morgens öffen. Darüber hinaus entwickelt sich zunehmend der Landtourismus  – Agroturismo nennen sich die edlen Hotels im Hinterland, die mit Urlaub auf dem Bauernhof außer der idyllischen Lage wenig gemein haben. Meist verfügen Sie über eine hochwertige Ausstattung, die typisch ibizenkische mit modernen Designelementen verbindet. Ohne sich – wie viele andere besonders luxuriöse Häuser auch – offiziell klassifizieren zu lassen, bieten sie exklusiven 5 Sterne-Komfort.

Atzaro PoolHotel Atzaro Zimmer

Eine der schönsten Anlagen ist das Hotel Atzaró in der Nähe von Santa Eularia des Riu. 5 Sterne-Luxus und ein fantastischer Spa erwarten anspruchsvolle Gäste, unter die sich mit Vorliebe VIPs wie Kate Moss, James Blunt und Shakria mischen. Im “Balinesischen Spa”, zu dem Loungebetten im Freien, ein langer Aerobic-Pool sowie Sauna und Dampfbad gehören, sind Spezialmassagen wie das 90-minütige Atzaró-Treatment besonders beliebt. Ein morgendliches Bad im Pool umgeben von Orangenbäumen und mit dem Duft des Mittelmeers in der Nase gehört zu der Art von Hotelerlebnissen, die sich wohltuend in alle Sinne einprägen und den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem machen. Das Frühstück ist mit einem breiten Angebot an Obst, Reiswaffeln und dem obligatorischen “Pan con tomate” auf die Bedürfnisse einer figurbewussten Clientel eingestellt, bietet für alle anderen aber auch die klassischen süßen Teilchen und viel Auswahl an Käse- und Wurstspezialitäten. In den Zimmern haben Gäste die Wahl zwischen einer traditionell spanischen Einrichtung und modern designten Zimmern – allen gemeinsam ist eine private Terrasse und viel Komfort. Ein tolles Extra stellt die Atzaró-Tasche dar, die sich perfekt zum Verstauen der Einkäufe in der attraktiven Hotelboutique und anderen schicken Läden auf der Insel eignet – im Koffer wird der Platz auf der Designer-Insel nämlich sonst schnell knapp. Das hoteleigene Restaurant ist hervorragend, und wer Abwechslung sucht, fährt einfach auf die nur wenige Kilometer entfernt “Restaurantstraße” (der Landstraße D 733 oder Carretera St. Joan) und besucht legendäre Treffs wie das Bambuddha Groove oder Restaurants mit typischer Inselküche wie das Can Balafia auf der Ctra. Saint Joan, Km 15,200.

Atzaro PoolCharo Ruiz im Aguas de Ibiza

Am Hafen von Santa Eularia des Riu liegt das supermodern designte Hotel Aguas de Ibiza mit schönem Blick über das Meer und den Yachthafen. In reizvollem Kontrast zur coolen Architektur des Luxushotels stehen die in Kleidern des ibizenkischen Designers Charo Ruiz gewandeten Mitarbeiter, die hübsch anzusehen und äußerst zuvorkommend sind. Das Hotel zeichnet sich nicht nur optisch durch ein gelungenes Gesamtkonzept aus (sogar der Baum vor dem Hoteleingang ist innovativ weiß getüncht worden), sondern auch energetisch: der Komplex verbraucht durch ein intelligentes Energiekonzept 35% weniger Strom als vergleichbare Häuser, so wird beispielsweise die entstehende Hitze aus Kühlschränken oder Klimanlagen für die Erwärmung der Spa-Pools genutzt. Das Lichtanlagen in den Zimmern sind so ausgeklügelt, dass man vor lauter Optionen gar nicht weiß, wo man drücken soll – aber nicht nur Technikfreaks freunden sich mit dieser Art von Innovation schnell an. Wie im Hotel Atzaró liegen im Luxusbad Produkte des renommierten Herstellers Campos de Ibiza aus , so dass man nach der Regenschauer-Dusche herrlich nach Mandeln duftet. Das Frühstück ist eines der besten, das wir je in Spanien bekommen haben: ästethisch angerichtete Köstlichkeiten mit ibizenkischen Besonderheiten wie Olivenöl von der Casa Guasch oder Salzspray fürs Pan con tomate – sowohl optisch als auch geschmacklich ein Hochgenuss!

Aguas de IbizaAguas de Ibiza Frühstück

Ein tolles Hotel für einen Abstecher nach Eivissa (früher Ibiza-Stadt oder wie die Ibizenker schlicht sagen: La Vila) ist das Ocean Drive Hotel an der mondänen Marina Botafoch. Im Florida-Stil designt und mit allem Komfort eines Vier Sterne-Hotels bietet dieses kleine Haus einen wunderbaren Blick auf den Yachthafen und die Altstadt Dalt Vila mit Kathedrale und Kastell. Hoteldirektor ist Enrique Mandl, ein charmanter Wiener, der dem Haus genau die Kombination aus Perfektion und Lässigkeit verleiht, wie sie für die angesagten Clubs und Hotels auf Ibiza so typisch ist – dazu gehören auch die äußerst erfolgreichen Compilations von Top-DJ Tom Novy “Chillin At Ocean Drive Ibiza Hotel”. Eine kostenlose Minibar, Regenschauerdusche und Designeinrichtung mit Art-Deco- Anklängen sowie reizvolle Schwarz-Weiß-Fotos vom alten Ibiza machen das Ocean Drive zu einem stylischen Quartier in der Stadt mit fussläufiger Distanz zur Playa Talamanca. Die Altstadt erreicht man bequem mit dem Boot, und wer das Hotel mit seinem supernetten und vielsprachigen Service (das Publikum ist angenehm international gemischt) gar nicht verlassen möchte, entspannt auf dem Chill Out-Dach und lässt sich kleine Köstlichkeiten aufs Zimmer bringen – herrlich!

Blick auf Dalt VilaOcean Drive


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