Escapio Blog. Leben. Reise. Hotels.

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Über den Autor Irina von Bentheim

 photo Irina von Bentheim, die Stimme der Sarah Jessica Parker aus "Sex and the City". Sie ist vor und hinter Kamera und Mikrofon groß geworden. Ihre Moderationen, Interviews, Reportagen und Talk-Sendungen im alten Rias, auf Deutschland Radio Berlin und RBB sind unvergessen. Sie war Kinderfilmstar an der Seite von Größen wie Heinz Erhardt, Heinz Rühmann oder Peter Alexander, tourte jahrelang mit ihren musikalischen Lesungen durch die ganze Welt. Seit sie „Carrie“ aus „Sex and the City“ ihre Stimme lieh, liest sie diverse Hörbücher und hat aus ihren vielfältigen Talenten eine eigene Bühnenshow kreiert, mit der sie durch den gesamten deutschsprachigen Raum tourt. Die Themen Erotik und Partnerschaft sind fast zur Mission geworden. Seit 2007 veröffentlicht sie unter dem Titel „HörbarWeiblich“ ihre eigenen Hörbücher, inzwischen auch mit ihren eigenen Texten.
Nov
03

Nie mehr ohne Escapio – ein Ägypten Erfahrungsbericht

von Irina von Bentheim November 3, 2009, 10:25 am

Unsere Kolumnistin Irina von Bentheim verschlug es mit Ihrem Liebsten nach Ägypten. Zum Glück hat sie die Seele einer Rucksacktouristin, so dass sie ihre Reise mit viel Gelassenheit angehen, und uns über diese mit viel Humor berichten konnte. Dank Irina sind wir nun um einige wichtige Ägypten Tipps reicher, und freuen uns, unser Ägypten Hotel Portfolio so schnell wie möglich zu erweitern:

Was passiert, wenn man ohne Escapio bucht, konnte ich neulich in Ägypten am eigenen Leib erfahren.

Escapio wächst ja noch (glücklicherweise). Insofern wird aus dem momentan einem Hotel, das in Ägypten empfohlen wird (das traumhafte Steigenberger Al Dau Beach Hotel), hoffentlich bald eine ganze Liste anderer Hotels erwachsen. Und empfehlenswerte Hotels gibt es dort sicherlich.

Wir sind im September von Kairo nach Ain Sukhna gefahren (was nur eine gute Stunde dauert) und hatten dort im Ramadan Hotel ein Zimmer gebucht. Das war im Merian-Reiseführer nett beschrieben. Mein Freund war skeptisch, da er schon einige schlechte Erfahrungen mit Ramadan Hotels gemacht hatte. Ich neige zum Optimismus, aber ein bisschen mulmig wurde mir schon auf dem Weg dorthin. Eines ist sicher: 4Sterne Hotels in Ägypten sind immer ein Risiko. Das hört sich versnobt an, ist aber ganz ernst gemeint. 4 Sterne in Ägypten sind eben nicht mit 4 Sternen in Europa zu vergleichen. Und da ganz Ägypten eine Baustelle im Buddelkasten zu sein scheint, darf ich mich gar nicht von den zahlreichen Rohbauten, die um das Hotel herum stehen, beeindrucken lassen, auch die Fabrik in Sichtweite gehört nun mal zu dieser Gegend unweit von Suez dazu.

Andere Länder, andere Sitten. So ist das nun mal. Und andere Länder, andere Bedürfnisse. Ägypter nutzen die Hotels anders. Sie buchen oft nur für einen Tag, ohne Übernachtung und nutzen ein Zimmer mit der ganzen Großfamilie. Deswegen sind die Zimmer auch oft riesig und aufgrund der vielen Menschen, die darin ihren Wochenend-Bedürfnissen nachgehen, sehr abgenutzt. Als ehemalige Rucksack- und Vielreisende bin ich ja so einiges gewöhnt und auch schon ein wenig abgehärtet, trotzdem bevorzuge ich einfache Unterkünfte, wenn sie auch als einfache Unterkünfte deklariert sind. Eine Hütte am Strand ohne Klimaanlage und mit einem einfachen aber sauberen Badezimmer ist mir lieber als eine riesige Suite (was anderes war an dem Wochenende nicht verfügbar für uns) mit zwei Bädern, wovon eines abgeranzter war als das andere, einer Klimaanlage, die nicht funktioniert, demoliertem Mobiliar und (!) schmuddeligen Hand- und Betttüchern.

Wir nahmen es mit Humor und liefen gleich zum Strand, der ganz hübsch lag, mit Liegestühlen und Sonnenschirmen und glasklarem Wasser.

Mein erstes Bad im Roten Meer lockte mich mit aller Gewalt, aber irgendwie war es nicht so herzerfrischend wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Ägypter nutzen jegliches Wasser nur um stundenlang darin rumzustehen und zu quatschen und zu… nein, das schreibe ich jetzt sicher nicht. Ich schwimme gern. Leider war aber ziemlich schnell eine Leine gespannt, die ich überschwamm. Die Einheimischen warfen mir ein paar Bemerkungen zu, die ich leider nicht verstand und lachten – wie ich glaubte – freundlich.

Ich hatte im Wasser die ganze Zeit das Gefühl, dass ich von kleinen Feuerquallen malträtiert wurde. Als ich nun fast am Ufer angekommen war, durchzuckte es mich arg am Arm. Kurze Zeit darauf hatte ich einen roten Ring am Oberarm, der anschwoll und juckte. Eine Engländerin erklärte mir, dass das von der Leine stammte, an der sich winzigkleine Seeigel absetzen, deren Stacheln jetzt in meiner Haut piekten. Wäre ja nett gewesen, das vorher zu erfahren…

Des nachts nun juckte mich nicht nur mein Arme, sondern mein ganzer Körper und ich war völlig zerstochen. Meine Befürchtung kann ich nicht belegen, aber ich hatte schon früher einmal Flohstiche!

Was unseren Aufenthalt in Ain Sukhna allerdings wirklich versüßte war nicht nur die Tatsache, dass wir einmal Zeit nur für uns hatten und frische Seeluft schnuppern durften (im Gegensatz zum Smog in Kairo), sondern auch das Mövenpick-Hotel neben dem Ramadan, zu dem wir abends am Wasser entlang flüchteten. Um keinen Preis der Welt wollte ich die Küche im Ramadan testen. Im Mövenpick nun erwartete uns alles was unser Herz begehrte: 5 Sterne Luxus, eine dem Hotel vorgelagerte, künstliche Insel mit Pool und Palmen und Restaurant darauf. Dort spielte eine Band Folklore und wir waren die einzigen Gäste, die dort essen wollten (alle anderen aßen wohl im klimatisierten Hotelrestaurant). Dieser Abend am Meer, mit einer ständigen Brise und herrlicher Musik, gehört zu den schönsten, die ich je erlebt habe. Das Essen war auch vorzüglich, mit fangfrischem Fisch für meinen Liebsten und einer unschlagbaren Metzzeh-Platte für mich. Als er mich dann auch noch unterm Sternenhimmel zum Tanz aufforderte, war mein Traum komplett. Aus dem wollte ich auch nicht aufwachen, als wir uns wieder in die verdächtigen Laken des Ramadan zurück zogen, die von niemandem geglättet oder gewechselt worden waren.

Und ich träume einfach weiter…

Das Steigenberger Al Dau Beach Hotel in HurghadaÄgyptische Traumstrände mit kleinen Tücken


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Mai
12

Test: Welcher Hoteltyp bin ich?

von Irina von Bentheim Mai 12, 2009, 9:01 am

Glueckspilze........buchen bei Escapio

Unsere Kolumnistin Irina von Bentheim, die deutsche Stimme von Sex and the City- Carrie Bradshaw, hat sich heute Gedanken darüber gemacht, was die Wahl des Hotels über den Menschen und seine Beziehungsfähigkeit verrät:

Was sagt eigentlich die Hotelwahl über den Menschen aus, der es wählt? Viel! Ich glaube sogar vieeel mehr als wir gemeinhin so denken. Gibt es dazu eigentlich schon irgendwelche Abhandlungen? Unter dem Motto: „zeig mir Dein Hotelzimmer und ich sag Dir wer Du bist!“ Wenn nicht, dann wird es aber höchste Zeit. Lassen Sie uns einmal verschiedene Kategorien eröffnen und die Beziehungsfähigkeit der unterschiedlichen Charaktere erforschen:

Typ 1: Der Vorsichtige

Sie planen Ihren Hotelaufenthalt Wochen und Monate im Voraus, haben täglichen Mailkontakt mit dem Haus und trotzdem landen Sie immer wieder in Zimmern, die vom Vorgänger verraucht wurden, wo die Matratze durchhängt, Sie sich fühlen als ob Sie mitten auf der Kreuzung schlafen und wo die Fenster sich nicht öffnen lassen, klar wegen des Geräuschpegels und der Selbstmordgefahr.

Sie zählen zu den eher ängstlichen, aber sehr liebenwerten Menschen. Wer mit Ihnen eine Beziehung eingeht, dem wird ihr Bestreben nach Perfektion nicht entgehen. Mit einem toleranten Partner an Ihrer Seite können Sie die perfekte Harmonie erleben. Es kann aber auch ähnlich wie mit Ihren Hotelzimmern enden.

Mein Tipp: buchen Sie nie wieder selbst!

Typ 2: Der Ausgekochte

Sie planen Wochen und Monate im Voraus, vergleichen Preise, Ausstattung und Lage, rufen jeden Tag unter unterschiedlichen Namen  im Hotel an, um sich zu vergewissern, dass die Angestellten immer noch freundlich bleiben auch wenn Sie partout ihren Dobermann in eine Einzelsuite stecken wollen, obwohl Haustiere verboten sind.

Sie haben es faustdick hinter den Ohren. Wer sich mit Ihnen einlässt, muss sich warm anziehen( nicht nur wegen des Dobermanns) und sich Ihnen am besten ganz unterordnen, denn mit einem ähnlichen starken Ego an Ihrer Seite, gäbe es noch mehr Scherereien als mit den vielen Hoteldirektoren, die Sie bisher schon zum Wahnsinn getrieben haben.

Mein Tipp: Versuchen Sie es mal mit autogenem Training!

Typ 3: Der Glückspilz

Sie planen nicht sondern gehen ins erstbeste Hotel am Platze und haben immer Glück.

So wie Sie wollen wir alle sein! Sie sind der Obama unter den Hotelbuchern. „Yes I can“ ist Ihr Lebensmotto und so gehen Sie auch in jede Beziehung, nur entgeht Ihnen dabei vor lauter Selbstliebe manchmal dass Sie es gar nicht so bringen, wie es von Ihnen erwartet wird. Alles kann man nun mal nicht dem Zufall überlassen!

Mein Tipp: üben Sie sich öfter mal in Selbstkritik!

Typ 4: Der Pechvogel

Sie planen nicht, gehen ins erstbeste Hotel am Platze und haben immer Pech.

Ihr Problem ist, dass Sie nicht genügend Selbstvertrauen haben. Wenn Sie Vertrauen in sich selbst haben, finden Sie den richtigen Partner und damit auch das richtige Hotelzimmer. Es wird Ihnen ganz gewiss nichts nützen, sich mit einem Typ 3 einzulassen. Ihr Traumpartner muss gut organisiert und daran gewöhnt sein, die Dinge in die Hand zu nehmen.

Mein Tipp: buchen Sie immer über Escapio!


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Apr
10

Hoteltest: Das Genusshotel Amalienburg in Hinterglemm, Salzburger Land

von Irina von Bentheim April 10, 2009, 12:36 pm

EmpfangBar

…und wie eine kleine Burg sieht es aus, das Genusshotel Amalienburg. Zugegeben in grauem Beton nicht wirklich eine Schönheit, womit ich einen Negativpunkt gleich vorweg nehme, denn Beton schafft immer ein schlechtes Raumklima, aber immerhin schmiegt sich das Hotel an den Berg, liegt direkt an der Piste und ziemlich am Ende des Tals, was ihm Ruhe und Idylle verleiht.

Wer hier allerdings österreichische  Folklore sucht, ist an der falschen Adresse. Das Interieur besticht durch eigenwillige klare Formen, wenig aber explodierende Farben auf grau/weiß und eine außerordentlich freundliche Atmosphäre. Hier fühlen sich nämlich nicht nur die Gäste wohl, auch das Team scheint seinen Arbeitsplatz zu schätzen, wird allerdings jedes Jahr aus Deutschland rekrutiert, neu zusammen gestellt und ausgewechselt, insofern kann ich hierfür keine Garantie geben.

SchlafzimmerRestaurant

Als wir nachts dort ankamen und unser Zimmer sahen, hab ich erstmal gestockt, ein ewig langer Flur, Abstellkammer(was im Skiurlaub äußerst praktisch ist) und das Schlafzimmer, durchs stylische Bad vom Fenster getrennt, wirkte erstmal auf mich wie die Erweiterung des Parkhauses. Aber ganz schnell gewöhnten wir uns daran, es war ein Eintauchen in eine andere Welt, in der wir uns aber gänzlich fallen lassen konnten und  uns bestens aufgehoben fühlten.

Das viergängige Menü jeden Abend war immer wieder eine schöne Überraschung, wobei ich gestehen muss, dass ich als Vegetarierin schwer zufrieden zu stellen bin. Aber in Österreich stelle ich mich eh darauf ein, mich an Käsespätzle und Salat zu halten Eine Erwartung, die durch ein täglich wechselndes vegetarisches Gericht bei weitem übertroffen wurde! Noch dazu ließ sich der Koch auch darauf ein, mir liebevoll zubereitete Extrawürste (!) zu kreieren!
Ich habe in dieser Skisaison im Genusshotel Amalienburg jedenfalls einen meiner besten Urlaube verbracht und bin mit einem Rundumzufriedengefühl nach Hause gefahren.


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Apr
02

Irina von Bentheims erotisches Gespür für Schnee

von Irina von Bentheim April 2, 2009, 2:11 pm

Unsere Kolumnistin Irina von Bentheim war mit Ihrem Liebsten Skifahren und dabei ist ihr so das eine oder andere durch den Kopf gegangen – wir wir uns denken können, ging es dabei nicht um die neuesten Telemark-Techniken oder Schneehöhen. Die vielversprechenden Plantsch-Einlagen fanden übrigens im Genusshotel Amalienburg statt, einem laut Irina “richtig tollen Hotel” im Salzburger Land in Österreich. Aber lesen Sie selbst:

Salzburg im SchneeKleine Schneehasen

Bevor wir uns gänzlich den Frühlingefühlen hingeben, muss ich hier noch mein diesjähriges Pulverschnee-Erlebnis loswerden. Und bei dem vielen Schnee, der dieses Jahr gefallen ist, kann ich mir gar vorstellen, dass die Alpenregion je wieder grün wird!
Was für ein Märchenwinter! Und wie besonders schön erscheint er einem im März, wenn wir uns nicht mehr bei minus 20 Grad die Nase abfrieren, sondern durchaus schon gut durchtrainierte nackte männliche Oberkörper beim Sonnenbad auf 1500 Metern beobachten dürfen! Welch überaus große Freude, denn die nackte Haut ist das was wirklich fehlt beim Skifahren. Nicht dass Sie denken, ich würde jemanden dazu auffordern sein Leben zu riskieren, nur damit ich was fürs Auge habe. Weit gefehlt! Ich habe dieses Jahr sogar einen Helm getragen, was meiner Frisur schwer geschadet, mir aber ein sicheres Gefühl gegeben hat!

Tiefschnee pfluegenDie Erotik von Skianzuegen
Nein, wovon ich hier rede ist die erotische Ausstrahlung von Skianzügen. Die ist nämlich gleich Null! Warum um Gottes Willen müssen Skihosen zum Beispiel Hosenträger haben? Vor allem für Frauen ist das äußerst hinderlich, wenn sie mal für kleine Schneehasen müssen. So eine Skihose versetzt einen automatisch zurück ins Säuglingsalter: wattiert, robust und lange haltbar, so wie es Mutti liebt!
Ich habe hier keine Alternativvorschläge zu machen, denn wer einen warmen Hintern haben will, braucht eine dicke Hose. Dummerweise haben wir im Winter ja meistens unseren Winterspeck, der durch die Hose noch verstärkt wird und die Jacken sind meistens kurz dazu ( was mich immer wieder ärgert, vor allem wegen der Kälte!), also können wir unsere Rundungen nicht verstecken und ein wattierter Rundpo macht nicht das her, wovon Frauen träumen! Ach, ich höre schon „hier geht’s doch schließlich um den Sport und nicht um unser Aussehen!“ Alles Quatsch, es geht immer um unser Aussehen, wozu hat der liebe Gott sonst Körper und Spiegel erschaffen. Und noch dazu unsere Eitelkeit!

Genusshotel AmalienburgCooles Chillout

Ich hatte dieses Jahr übrigens eine supergute Idee: ich lief ganz in weiß (mit schwarzem Helm, nicht roter Rose) und ging so nahtlos in die Landschaft über. Meinen Liebsten hatte ich in knallblau gewandet, so dass ich ihn immer gut sehen konnte (er ist nämlich noch Anfänger, – im Skifahren) und auch wenn er tagsüber höchstens meinen Laufstil sexy fand und ich ihn für sein Durchhaltevermögen bewunderte, so konnten wir uns abends in der kochend heißen Badewanne beim gemeinsamen Plantschen dann immer wie aufs neue entdecken…


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Mrz
03

Sex and The Hotel: Irina von Bentheims erotische Hotelphantasien

von Irina von Bentheim März 3, 2009, 3:36 pm

Neulich fragte mich ein Kollege, was ich davon halten würde wenn ich auf meinen Reisen im Hotel abends nach einem erfolgreichen Tag einen Sexgespielen aufs Zimmer ordern könnte; ein Service, den die meisten Großstadt-Hotels Männern sowieso diskret anbieten.
Wenn ich an persönliche Erlebnisse denke, bilden sich manche Männer sogar ein, dass allein reisende Frauen grundsätzlich für sexuelle Dienste zur Verfügung stehen. Was mich immer wieder aufs höchste verärgert.
Für die umgekehrte Variante konnte ich mich aber sofort begeistern. Ich sah nur ein Problem und das war die Auswahlmöglichkeit.
Denn für Frauen sind bei einem Schäferstündchen nicht nur Haarfarbe und Körpermaße von Bedeutung, sondern beispielsweise auch das bestimmte Lächeln, der Duft und die Behaarung. Bei mir kommt noch hinzu, dass die Sprache für eine Liebesnacht ganz entscheidend sein kann. Das macht ein Blind date äußerst schwierig.

Raum fuer PhantasienSpielwiese
Allerdings würde ich es auf einen Versuch einmal ankommen lassen, schon allein weil ich neugierig bin. Man muss ja nicht gleich bis zum Äußersten gehen. Außerdem finde ich es einfach ungerecht, dass Männern ganz selbstverständlich einen erotischen Service angeboten bekommen und Frauen leer ausgehen. Mal ganz zu schweigen von den Pornokanälen auf dem Zimmer, die auch nur eine rein männliche Zielgruppe ansprechen.
Es gibt einige wenige Ausnahmen unter den Hotels, die beispielsweise Minivibratoren in der selbigen Bar für lustvolle Damen bereithalten (mile high Reisesets) aber die Fleisch und Blut –Variante steht kaum zur Debatte.
Dabei würde ich es mir so angenehm vorstellen, in ein Hotelzimmer zu kommen und dort, statt des Fernsehers einen knackigen halbnackten Mann vorzufinden, der mich persönlich mit einem Glas Champagner begrüßt und mir all meine sexuellen Wünsche von den Augen abliest. Noch toller wäre es natürlich, wenn ich mir diesen Leckerbissen schon vorher hätte aussuchen können, per Mausklick!
Bisher ist dies noch ein Traum, aber ich habe gehört, dass, wenn man sich etwas ganz fest wünscht, es auch irgendwann in Erfüllung geht.

Ich glaube, ich spreche am besten mal mit meinem Freund! Der ist nämlich glücklicherweise immer für Überraschungen gut! Ihrer auch?

P.S. Wer die Hotelbetten auf den Bildern ausprobieren möchte, findet sie im Atelier sul Mare in Tasso/Sizilien. Männer auf dem Zimmer gehören bisher leider nicht zum Standardservice des Hotels.

Irina von BentheimIrina spricht Sex and the City

Zur Autorin: Irina von Bentheim ist die erotischte Stimme Deutschlands: Sie spricht Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw in der Kult- Serie Sex and The City. Wie Carrie schreibt und liest Irina wortwitzige Kolumnen, die sie als Hörbucher in ihrem eigenen Verlag hörbar Weiblich verlegt (zuletzt erschienen: “Beziehungskisten”). Exklusiv für Escapio schrieb Irina von Bentheim diesen Traum vom perfekten Hotelzimmer auf.


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