

Wie eine Reminiszenz an New York ragt das Swissôtel Berlin am Kurfürstendamm aus der Nachkriegslandschaft des alten Berliner Westens hervor. Dahinter verbirgt sich ein durchgestyltes Luxushotel, das für anspruchsvolle Berlin-Reisende den perfekten Ausgangspunkt für Shopping- und Sightseeingtouren über Kurfürstendamm und Tauentzien bietet (so trägt auch fast jedes der kosmopolitischen Pärchen, die in den gläsernen Hotelfahrstuhl steigen, eine mondäne Tüte von Wolford, Chanel oder KaDeWe bei sich). Der Empfang ist herzlich, das Rezeptionspersonal und der Concierge sind mehr als bemüht darum, dass der Gast sich hier auch wirklich wohlfühlt. Zusammen mit der tollen Lage ist der exzellente, engagierte Service sicherlich auch einer der Gründe dafür, warum Berlinale-Prominente hier so gerne übernachten.
Die lichtdurchflutete Lobby ist sehr einladend, ein schöner Ort, um Leute zu beobachten oder Emails zu checken. WLAN gibt es überall, und mit fortschreitendem digitalen Zeitalter und auf Gästewunsch denkt das Management darüber nach, in der Zukunft keine Gebühren mehr dafür zu erheben (z.Zt. 12 Euro pro Tag). Super Idee, schließen werden wir bei auch Escapio immer wieder nach Hotels mit freiem W-LAN gefragt. Hinter dem Concierge-Desk bietet das Hotel zusätzlich einen Rechner für Gäste an, die ins Internet möchten, aber keinen eigenen Laptop dabei haben. Im Innenhof zu den Zimmern stehen passend zur Schweizer Mutter des Hotels zwei von einem Künstler gestaltete Almkühe, und die Flure zieren diverse Skulpturen von Markus Lüpertz (der Hoteleigentümer, ein passionierter Kunstsammler, befindet sich in der beneidenswerten Situation, nicht mehr zu wissen wohin mit den wertvollen Stücken seiner Sammlung…)


Die Zimmer des 5 Sterne-Hotels sind hell und sehr hochwertig ausgestattet. Auffallend sind die traumhaften Blumenarrangements im ganzen Haus und in jedem Raum: Die hauseigene Floristin hat eine Schwäche für Orchideen und Anthurien, die flugs einen Hauch Erotik ins Bad zaubern. Einige Juniorsuiten sind Eckzimmer mit Sicht auf den ganzen Berliner Westen, von der Gedächtniskirche über den Kurfürstendamm bis hin zum Funkturm. Wenn sich zur blauen Stunde, mit einem sanften Licht zwischen Tag und Traum, die Nacht über Berlin legt, ist das so unsagbar romantisch, dass Grossstadtfreaks hier die Hochzeitsnacht hier verbringen sollten….
Gegenüber im Kranzler Eck strampeln sich schemenhafte Gestalten beim Trainieren auf den Rädern des gläsernen Fitnessstudios ab – um sich beobachtet zu fühlen, sind die Sportwütigen allerdings viel zu weit weg. Einen Spa hat natürlich auch das Swissôtel. Klein, aber fein, hübsch designt, kann man hier auch in die Sauna gehen. Geschäftsreisende buchen gerne die Zimmer mit exklusiver Nutzung der Executive Lounge, in der getagt, gefrühstückt und einfach nur relaxt wird.
Abends lockt das Restaurant 44: Mit Daniel Kresovic steht nach dem legendären Tim Raue, der inzwischen sein eigenes Restaurant in Berlin-Mitte führt, ein leidenschaftlicher Küchenchef am Herd, der schon für berühmte Häuser wie die Bühlerhöhe, die Aubergine in Kapstadt und die Weinbar Rutz gekocht hat. Kresovic hat sich auf Degustations- und Überraschungsmenüs spezialisiert, bei denen der Gast sich sein Dinner selbst zusammenstellen oder wahlweise blind dem Koch vertrauen kann. Ganz im Trend der Zeit liegt die eigene Kochschule mit Lernküche, die als Inventive oder Privatveranstaltung für abendliche Kochkurse gebucht werden kann. Die Palermo Bar neben der Lobby ist bis spät in die Nacht geöffnet und bietet eine exquisite Cocktailauswahl. Oder man relaxt mit einem bittersüssen “Shot” nach einem langen Business- oder Sightseeing-Tag in Berlin.
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