Irgendwo zwischen Freiburg und dem Hochrhein liegt eine Region, in der Stille keine Abwesenheit von Klang bedeutet, sondern Tiefe. Tannenreihen, die sich über Hochlagen ziehen. Ein See, der im Herbst kaum bewegt wird. Orte, an denen man morgens aus dem Fenster schaut und einen Moment braucht, um sich zu erinnern, wo man ist.
Das erste Geräusch nach der Ankunft ist oft das Knarren einer Holzdiele. Dann Stille. Dann, irgendwo vor dem Fenster, ein Vogel. Wer in einem der Wellnesshotels im Südschwarzwald eincheckt, merkt schnell, dass diese Region Entschleunigung nicht inszeniert, sondern einfach mitbringt. Die Landschaft übernimmt einen Teil dessen, wofür anderswo aufwendige Spa-Konzepte gebraucht werden.
Hochflächen und Wälder wirken hier wie eine natürliche Verlängerung des Spa-Bereichs. Die Region hat eine lange Kurortkultur: Bäder, Solebäder und Mooranwendungen sind keine neuerfundene Wellness-Ästhetik, sondern gewachsene Tradition. Dazu kommen die Höhenlage mit ihrer klimatischen Wirkung und eine Küche, die auf regionalen Produkten aufbaut und das Konzept der Erholung konsequent weiterdenkt.
Am Titisee bestimmt das Wasser die Atmosphäre. Die Badewelt liegt nah, die Uferpromenade lädt zum Spazieren ein, der Ort hat auch außerhalb des Hotels etwas zu bieten. Im Sommer ist Betrieb, im Herbst kehrt Ruhe ein.
Wer Abstand will, findet ihn oben. Keine Seepromenade, sondern Waldwege und Aussichtspunkte. Wellnesshotels im Südschwarzwald am Feldberg haben oft direkten Zugang zur Landschaft, und im Winter bringt die Höhe eine andere, stillere Qualität mit, die das Tal nicht kennt.
Weiter im Süden wird die Vegetation milder, die Architektur offener. Weinberge tauchen auf, Basel und der Rheinfall sind in kurzer Zeit erreichbar. Eine gute Wahl für alle, die Wellnessurlaub mit Ausflügen verbinden wollen.
Wer am frühen Morgen am See steht, bevor der Tag beginnt, ist in Titisee richtig. Wer lieber auf einer Anhöhe steht und nichts außer Himmel über sich sieht, findet das am Feldberg. Und wer Abendlicht auf dem Rhein sucht, mit einer Brücke in der Ferne und der Schweiz in Sichtweite, der ist am Hochrhein angekommen.