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Katalonien ist eine Region der Gegensätze: Gebirgslandschaften im Zentrum und im Norden, lange Sandstrände und idyllische Strandbuchten in den Küstengebieten, flaches Marschland im Süden. In der Hauptstadt Barcelona verbindet sich Tradition mit Modernem. Das vielfältige Angebot Kataloniens ist nicht nur für Sonnenanbeter, sondern auch für Aktivurlauber und Individualreisende attraktiv. Salvador Dalí, Antoni Gaudí oder Joan Miró sind die bekanntesten Söhne der Region Katalonien. Wieso Katalonien eine Inspiration für so viele namhafte Künstler war, liegt mitunter sicher an der wunderschönen Umgebung und der besonderen Kultur. Das Geheimnis sollte man jedoch selbst entdecken, indem man seinen Spanien Urlaub in Katalonien verbringt.

Wichtigste Regionen & Orte auf einen Blick

Katalonien

Katalonien © Hotel Vistabella

Costa Brava: Wilde Natur, Aktivurlaub & Wassersport

Steile Küsten mit versteckten Buchten - die Costa Brava besticht mit ihrer wilden Schönheit und ist ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Wassersportler. Pittoreske Orte wie Cadaqués, Port Lligat oder Girona haben sich ihren eigenen Charakter bewahrt.

Wilde Landschaft: Steile Abhänge mit traumhaft schönen Buchten, Pinienwäldern und versteckte Badestrände kennzeichnen die Costa Brava, die sich mit über 200 km von der Grenze zu Frankreich bei Portbou bis nach Blanes erstreckt. Besonders im nördlichen Küstenabschnitt und in der Gegend von Tamariú finden sich viele kleine Sand- und Felsbuchten, die sehr hübsch sind.

Touristenzentrum: Der Süden bei Tossa de Mar und Lloret de Mar ist vor allem bei Pauschaltouristen beliebt. Girona und Figueres im Innenland sind viel besuchte Ausflugsziele, haben sich aber ihren katalanischen Charakter bewahrt. Für Kunst- und Kulturliebhaber ist die Costa Brava mit den bedeutendsten Werken des Modernisme-Architekten Antoní Gaudí und den drei Dalí-Pilgerstätten ein wahres Paradies.

Küstenstädtchen & Aktivurlaub: Das bildhübsche Küstenstädtchen Port Lligat südlich des Naturparks Cap de Creus zieht ein gemischtes Publikum an. Mit seinen weißen Häuschen, engen Pflastergassen und anliegenden Fischerbooten lädt der malerhafte Künstlerort zum romantischen Bummeln ein. Sehr sehenswert ist auch das Wohnhaus von Salvador Dalí, Casa-Museu Dalí, das sich in einer fjordartigen kleinen Bucht dieser ehemaligen Fischersiedlung versteckt. Auf dem Weg zum etwa 8 km entfernten Cap de Creus zeigt sich die Costa Brava mit imposanten Steilküsten und zahlreichen kleinen Buchten ganz in ihrer wilden Schönheit. Die vielen Wege samt spektakulärer Aussicht auf die Küste machen den Cap de Creus für Wanderer und Mountainbiker äußerst attraktiv.

Wassersport: Der viel besuchte Golf von Roses bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für Wassersportler. Insbesondere Windsurfer kommen hier wegen der günstigen Windsituation ganz auf ihre Kosten. Das Naturschutzgebiet der Illes Medes ist ein wahres Dorado für Taucher. Die sechs kleinen Inseln sind nur knapp 1,5 km vom Küstenort L‘Estartit entfernt und bezaubern mit einer einzigartigen Unterwasserlandschaft. Auch Schnorchler zieht es hierher.


Costa Daurada: Strandurlaub, Kultur & Wandern

Die Costa Daurada bietet goldene Sandstrände, ein bergiges Hinterland und zahlreiche historische Denkmäler. Das römische Tarragona, die Zisterzienserklöster Santes Creus und Poblet sowie der Vergnügungspark Port Aventura ziehen viele Besucher an.

Traumhafte Sandstrände & Touristenzentrum: Goldfarbene Sandstrände, die endlos zu sein scheinen, bestimmen das Bild der Costa Daurada - der „goldenen“ Küste. Damit steht die 200 km lange Südküste von Katalonien in starkem Kontrast zu den kleinen Buchten der Costa Brava. Insbesondere der obere Teil von Torredembarra bis nach Tarragona ist sehr dicht mit Hotelhochhäusern und Apartmentanlagen bebaut. Weiter unten lockert sich das Bild etwas auf. Das südlich gelegene Ferienzentrum Salou zieht mit seiner attraktiven Palmen-Strandpromenade und dem großen Vergnügungsangebot vor allem Pauschaltouristen an. Abseits vom Massentourismus finden sich wenige kleine Orte - wie Creixell mit seinen Sanddünen - die sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben.

Kultur & Klöster: Kulturinteressierte sollten sich einen Abstecher ins Hinterland nicht entgehen lassen. In Richtung Lleida an der N 240 liegen zwei hübsche Zisterzienserklöster - das Monestir de Santes Creus und das Monestir de Poblet. Letzteres ist eines der bedeutendsten Klöster Spaniens, es wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sehr sehenswert ist auch Tarragona mit seinen römischen Relikten. Die Hauptstadt der Costa Daurada wurde ebenfalls mit dem Prädikat „Weltkulturerbe“ ausgezeichnet. Wer etwas mittelalterliches Flair schnuppern möchte, kann einen Stopp bei Montblanc einlegen. Die gut erhaltenen Stadtmauern und die schnuckeligen Gassen, die an den Bauten aus dem 12. Jahrhundert vorbei führen, sowie die regelmäßig stattfindenden volkstümlichen Feste erwecken die Vergangenheit wieder zu neuem Leben.

Vergnügungspark: In der Nähe von Salou befindet sich Europas zweitgrößter Vergnügungspark - Port Aventura. Der im nordamerikanischen Stil erbaute, von Universal Studios betriebene Themenpark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Vergnügungssüchtige jeden Alters.

Wandern im Hinterland: Im Hinterland finden Wanderfreunde schöne Gebirgslandschaften, die wegen des fast ganzjährig milden Klimas zu allen Jahreszeiten perfekt zum Wandern sind. Der Montsant gilt - wie sein Name vermuten lässt - als heiliger Ort. Imposant erhebt er sich über die Weinberge des Priorats und bietet trotz seiner kahlen Erscheinung eine beachtliche Flora und Fauna. Die angrenzende Gebirgskette Serra de Prades umfasst mit ihrem Naturschutzgebiet Poblet wunderschöne Wälder und ist mit den gut ausgebauten Wanderwegen ideal für sportliche Ausflüge.


Pyrenäen: Ski, Wildwassersport & Ursprünglichkeit

Das Hochgebirge im Norden Kataloniens ist mit seiner unberührten Natur perfekt für den Aktivurlaub. Im Naturschutzgebiet Aigüestortes finden Wanderer und Mountainbiker ideale Bedingungen vor, der Riu Noguera Pallaresa gilt international als wunderbares Revier für den Wildwassersport.

Skigebiet & Aktivurlaub: Die Pyrenäen erstrecken sich in Katalonien vom Cap de Creus an der Costa Brava bis zum Tal Val d‘Aran im Osten. Abseits des Massentourismus konnte sich die Gebirgsregion ihre Ursprünglichkeit zu einem großen Teil erhalten. Dabei haben die Pyrenäen für Aktivurlauber sehr viel zu bieten. Mit den tief eingeschnittenen Schluchten, entlegenen Tälern, Flüssen und winzigen Dörfern, die sich in die bergige Landschaft einschmiegen, sind die Voraussetzungen für sportliche Aktivitäten einfach perfekt. Im Winter verwandelt sich die Region in ein Skigebiet, das vor allem bei Franzosen sehr beliebt ist.

Einziger Naturschutzpark: Sehr gut ausgebaute Wanderwege gibt es im einzigen Naturschutzpark Kataloniens, dem Parc Nacional d‘Aigüestortes i Sant Maurici. Über 200 Seen, dazu Wasserfälle und Quellen machen das Gebiet zu einem Paradies für Naturliebhaber. Lohnenswert ist auch ein Abstecher ins Tal von Boí, wo sich auf den grünen Wiesen kleine romanische Kirchen mit sehr hübschen Wandmalereien entdecken lassen.

Wildwassersport: Von April bis August findet sich im Tal des Riu Noguera Pallaresa die internationale Rafting-Gemeinde ein. Mit seinen 40 km langem befahrbarem Wildwasser ist dieses Flussgebiet das bekannteste in der Rafting-Szene Spaniens. Sehr beliebt ist auch das Canyoning, wofür sich die Schluchten in Pallars und in La Pobla de Segur wunderbar eignen.

Panoramastraße: Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte von La Pobla de Segur einen Ausflug in Richtung Norden machen. Bei der Fahrt auf der kurvigen Panoramastraße erhält man einen einzigartigen Blick auf die Landschaft der Pyrenäen.


Zentralkatalonien: Individualreisende, Wandern & Thermalquellen

Das Herz der Region hat viele Reize für Individualreisende. Abseits vom Massentourismus gibt es charmante Orte wie Vic mit seinen bekannten Wurstwaren. Wanderer reisen ins beliebte Wallfahrtsgebirge Montserrat, Erholungsuchende zu den Thermalquellen von Caldes de Bui und La Garriga.

Montserrat-Wallfahrtsort: Massentourismus findet man im Herzen der Region eher weniger, was aber nicht heißt, dass es in Zentralkatalonien keine beliebten Ausflugsziele gibt. Zu dem knapp 40 km von Barcelona entfernten Wallfahrtsort Montserrat strömen jährlich Massen von Besuchern, die das sagenumwobene Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat sehen wollen. Vor dem Kloster preisen Marktleute ihre traditionellen Produkte wie den Mató, einen quarkähnlichen Frischkäse, täglich an.

Anspruchsvolles Wandern: Wegen seiner fingerförmigen Felsen wird Montserrat auch der zersägte Berg genannt. In dem Gebirge gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Mountainbike fahren und Wandern. Auch für Kletterer hat das Gebiet einiges zu bieten, die Routen sind größtenteils ziemlich anspruchsvoll und daher für erfahrene Bergsportler besonders reizvoll.

Mittelalterliches Flair & Wurstwaren in Vic: An der C 17 ungefähr 60 km nördlich von Barcelona bietet sich ein Zwischenstopp in dem kleinen Bergstädtchen Vic an. Es ist ein Erlebnis durch die schmalen, gewundenen Gassen der hübschen Altstadt zu schlendern und dabei das besondere Flair des mittelalterlichen Städtchens auf sich wirken zu lassen. Der vollständig mit Sand bedeckte Hauptplatz Plaça Major rundet das historische Bild von Vic ab. Unbedingt sollten auch die in ganz Katalonien bekannten Wurstwaren probiert werden. Die Butifarras de Vic, die mit Honig oder Frischkäse zubereitet werden, gibt es in jeder Metzgerei oder auf dem Markt zu erstehen. Sehenswert sind auch die Salzminen von Cardona und die Stadt Manresa, die zu den ältesten Kataloniens zählt.

Thermalquellen: Erholungsurlauber finden in Zentralkatalonien eine breite Palette an modernen Spa-Einrichtungen. Besonders beliebt sind die Thermalbäder von Caldes de Montbui. In den 70 Grad heißen Wasserquellen sollen bereits die Römer gebadet haben. Bei einem Rundgang durch das Städtchen weisen zahlreiche römische Artefakte, Waschwannen und Springbrunnen auf die Bedeutung des Wassers für Caldes hin. Das weitaus kleinere und ruhigere Örtchen La Garriga ist ebenfalls ein beliebtes Ziel für Erholungsuchende. Ein Ausflug in den angrenzenden Naturpark Montseny zum Wandern oder Mountainbike fahren bietet sich an.


Costa del Garraf & Sitges: Traumstrände, Einheimische & Sektzentrum

Sitges ist ein charmantes Städtchen mit schönem Strand und gemischtem Publikum. In Castelldefels und Garraf baden hauptsächlich Einheimische. Ein Abstecher nach Penedès zu den Cava-Kellereien empfiehlt sich.

Strände abseits des Massentourismus: Costa del Garraf bezeichnet den kurzen Küstenstreifen südlich von Barcelona bis nach Vilanova i la Geltru. Bei den Ortsansässigen erfreuen sich die Badeorte der Costa del Garraf großer Beliebtheit. Castelldefels wird vor allem von den Einwohnern Barcelonas angesteuert, die sich mit der ganzen Familie, samt Campingstühlen und -Tischen, sowie den typischen Bocadillos häuslich am langen und breiten Sandstrand einrichten. Etwas malerischer präsentieren sich die wesentlich kleineren Strandbuchten von Garraf. Jedoch kann es hier durchaus etwas eng werden, weil der Strand durch seine natürlichen Begrenzungen wenige Ausweichmöglichkeiten bietet.

Szene-Stadt Sitges: Eine knappe halbe Stunde südlich von Barcelona lockt Sitges ein gemischtes Publikum an. Pauschaltouristen gibt es hier kaum, dafür viele Tagesausflügler aus Barcelona. In den kleinen gepflasterten Gassen lässt es sich wunderbar bummeln, hier kann man sich vom Flair des pittoresken Ortskerns mit seinen weißen Häuschen verzaubern lassen. In den vielen schicken Boutiquen können die neuesten Modetrends verfolgt werden. Von den Restaurants an der Strandpromenade lässt sich das rege Treiben der Szene-Stadt bei einem schmackhaften Fischgericht bestens beobachten. Nachts verwandelt sich Sitges in eine Partymeile, die vor allem von jungen Leuten aus der Umgebung und aus der Gay-Szene besucht wird.

Sekt-Kellereien in Penedès: Liebhaber des guten Tropfens sollten sich auf den Weg ins Hinterland machen. Direkt an der A 7 liegt im Weinanbaugebiet Penedès die kleine Ortschaft Sant Sadurní, die sich als Hauptstadt des Cavas rühmt. Ein Besuch der Kellereien lohnt sich schon allein wegen der kilometerlangen Lagerstollen. Das Anbaugebiet von Penedès ist für Weine das wichtigste in ganz Katalonien.


Delta de l‘Ebre: Flachland, Unberührte Natur & Radfahren

Die unberührte Landschaft des Delta de l‘Ebre ist ein Paradies für Naturliebhaber und Vogelbeobachter. Mit etwas Glück kann man Flamingos in freier Wildbahn erleben. Reisfelder, Marschlandschaft und Berge laden zum Wandern und Rad fahren ein.

Unberührte Natur: Vom Massentourismus noch vollkommen unentdeckt, zählt das Delta de l‘Ebre zu den Flecken unberührter Natur in Katalonien. Das Gebiet, in dem der Fluss Ebre ins Meer fließt, bildet mit seinem absoluten Flachland einen starken Kontrast zu den anderen Regionen. Das Delta ist ein Paradies für Ruhesuchende - ausufernde Reisfelder im Inland, große Lagunen, Sumpflandschaften und Dünen kennzeichnen die Region und laden zu langen Spaziergängen ein. Jedoch sollte man ein gutes Mückenschutzmittel mitnehmen.

Vogelschutzgebiet & verschlafene Dörfer: Naturliebhaber und Birdwatcher können in der von Kanälen durchzogenen Landschaft eine Vielzahl von Vogelarten beobachten. Wer einmal einen großen Flamingo-Schwarm in freier Wildbahn beobachten möchte, sollte vom Strand auf einen kleinem Feldweg zur Halbinsel La Banya gehen und dort mit etwas Geduld und einem Fernglas auf das Naturschauspiel warten. Ausgedehnte Radtouren können ebenfalls unternommen werden - auf dem Fahrrad lassen sich die kleinen, verschlafenen Dörfer mit den Reetdachhäusern wunderbar erkunden.

Bergiges Hinterland per Rad & Schiff: Bei einem Ausflug ins Hinterland, kann man vom bergigen Naturpark Els Ports die Aussicht auf das weite Tal des Flusses genießen. Das Gebiet eignet sich auch sehr gut zum Wandern und Mountainbike fahren. Wer das Delta vom Fluss aus entdecken möchte, sollte einen Ausflug mit dem Schiff machen.


Barcelona: Sightseeing, Shoppen & Architektur

Die kosmopolitische Hauptstadt bezaubert mit einer historischen Altstadt, faszinierenden Bauten des Modernisme und moderner Architektur. Der Besuch der Sagrada Família, dem unvollendeten Meisterwerk von Antoní Gaudí, ist ein Muss. Zum Shoppen bietet sich ein Bummel durch die verwinkelte Altstadt an. Am langen Stadtstrand sonnen sich nicht nur Pauschaltouristen.

Architektur & Kultur: Die katalanische Hauptstadt vereint modernes, kosmopolitisches Flair mit einem historischen Stadtkern und einer extravaganten Architektur. Besonders sehenswert sind die Bauten des Modernisme. Allen voran die Sagrada Família. Die weltberühmte Basilika von Antoní Gaudí ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Palau de la Música ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk von Lluís Domènech i Montaner, sondern auch Konzertbühne für zahlreiche berühmte Musiker. Wer dem Trubel der Innenstadt entkommen möchte, kann vom grünen Parc Montjuïc oder vom höchsten Berg Barcelonas - dem Tibidabo - die wundervolle Aussicht auf die Stadt genießen.

Kosmopolitisch Flanieren & Shoppen: Plaça Catalunya bietet sich als Startplatz für einen Bummel durch die Innenstadt an. Hier beginnt die bekannteste Flaniermeile Barcelonas, die Rambles. Bis hinunter zum Hafen tummeln sich auf der knapp 1,5 km langen Promenade zahlreiche Straßenkünstler, Schuhputzer und Karikaturisten. Wer shoppen gehen möchte, sollte einen Abstecher nach links in die verwinkelten Straßen des Barri Gòtic machen. In der historischen Altstadt finden sich sämtliche Modelabels wie die spanischen Marken Zara, Mango und Desigual, internationale Größen wie H&M oder kleine Boutiquen. Auf der anderen Seite von Plaça Catalunya, auf dem Passeig de Gràcia, reihen sich Edelboutiquen und Luxuslabels aneinander.

Bunte Ausgehszene: Die Ausgehszene ist in Barcelona recht zersplittert. Im Hafenviertel des Port Olímpic hat sich eine Anzahl von schicken Diskotheken angesiedelt, in denen sich Touristen wie Einheimische gleichermaßen vergnügen. Superschicke Nachtclubs finden sich auch in Eixample und im Nobelviertel des Tibidabo. Etwas alternativer geht es in El Raval und in Gràcia zu. Hier sind die Bars und Nachtclubs wesentlich kleiner und auch individueller. Das Altstadtviertel El Borne bietet eine Vielzahl von kleinen Cocktailbars mit der Möglichkeit draußen zu sitzen und ist vor allem bei Touristen und Ex-Pats beliebt. Gute Fischrestaurants mit traditionellem Charme finden sich im ehemaligen Fischerviertel der Stadt, La Barceloneta, das direkt am Meer gelegen ist.

Lebhafte Strände & FKK: Der knapp 4,5 km lange Sandstrand von Barcelona beginnt gleich hinter dem Hafenviertel Port Vell. Vor allem die ersten Abschnitte von Barceloneta bis zum Port Olímpic sind bei Pauschaltouristen äußerst beliebt und im Sommer sehr gut besucht. Das rege Treiben von Strandmasseusen, Getränke- und Snackverkäufern, Tätowierern und Open-Air-Bodybuildern verwandeln den Strand in eine regelrechte Showbühne. Erholungsuchende werden aber eher in den hinteren Abschnitten auf ihre Kosten kommen. Einheimische baden gerne am ruhigeren Strand Bogatell oder am Nova Icària, der sich mit seinen vier großen Volleyballfeldern perfekt zum Strandsport eignet. Gleich hinter Bogatell geht es etwas liberaler zu. Der Mar Bella hat sich in den vergangen Jahren zum inoffiziellen FKK-Strand der Stadt entwickelt.


Tarragona & Umgebung: Römische Relikte & Qualitätswein

Die Hauptstadt der Costa Daurada beherbergt einige der wichtigsten römischen Relikte von Spanien und lockt mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten viele Kulturinteressierte an. Weinliebhaber können in Tarragona und Umgebung köstliche Qualitätsweine probieren.

Römische Relikte: In Tarragona und Umgebung sind die Überreste des ehemaligen Römischen Reiches dicht gesät. Der Monumentalkomplex des antiken Tarraco umfasst einen Abschnitt der römischen Stadtmauer, Überreste des Provinzialforums und des römischen Zirkus. Besonders sehenswert sind die Relikte des Amphitheaters, das sich - am Meeresufer gelegen - in die mediterrane Landschaft einfügt. Die Gewölbe des römischen Zirkus geben einen interessanten Einblick in die Unterwelt der Stadt. Die römischen Relikte sind allesamt UNESCO Weltkulturerbe und gehören zum bedeutendsten römischen Erbe ganz Spaniens.

Stadtbummel mit Meerblick: Die Rambla Nova eignet sich wunderbar als Startpunkt für einen Stadtbummel. Am Ende der beliebten Flaniermeile angekommen, bietet der hoch über der Küste gelegene Balcó del Mediterrani - der Balkon des Mittelmeers - eine bezaubernde Aussicht auf das weite Meer. Der malerische Altstadtkern von Tarragona ist recht überschaubar und kann bequem zu Fuß erkundet werden. Am Plaça de la Font gibt es eine Vielzahl von guten Restaurants mit Terrasse, wo man sich mit ein paar Tapas oder einem Café con Leche stärken kann und gleichzeitig einen guten Blick auf das Geschehen der Stadt hat.

Qualitätsweine: Tarragona ist für seine Qualitäts-Weißweine berühmt, die hervorragend zur maritimen Küche der Küstenregion passen. Weiter im Binnenland befindet sich das unter Weinliebhaber bekannte Anbaugebiet Priorat. Hier werden hauptsächlich Rotweine produziert. Eine Weinprobe bietet sich an, zumal die pittoreske Landschaft auch sehr schön für Ausflüge ist. Im Frühjahr kann die Weinprobe mit einer Calçotada verbunden werden. Das traditionelle Frühlingszwiebel-Essen, bei dem gegrillte Zwiebeln mit den Fingern gegessen werden, ist das kulinarische Erlebnis in Katalonien.


Girona & Umgebung: Pittoreskes Flair, Wandern & Kunst

Gironas pittoreske Altstadt verströmt mit seinen hängenden Häusern am Fluss ein besonderes Flair. Die Vulkanlandschaft von La Garrotxa ist mit wunderbaren Wanderwegen ausgestattet. Ein Besuch des kuriosen Teatre-Museu von Salvador Dalí sollte unbedingt eingeplant werden.

Altstadt & hängende Häuser: Die Hauptstadt der Costa Brava mag auf dem ersten Blick vielleicht nicht besonders schön erscheinen. Bei einem Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt kann man den Reiz Gironas aber nicht mehr leugnen. Die winkeligen Gassen führen zu prächtigen Kirchen und Bürgerpalästen und zur Kathedrale der Stadt. Der Riu Onyar, der die Stadt in zwei Hälften teilt, verleiht Girona ein besonderes Flair. Die malerische Zeile roter und gelber Häuser, die über dem Fluss hängen, ist das wohl meist fotografierte Motiv der Stadt. Man sollte sich auch unbedingt auf den engen Treppenwegen des ehemaligen Judenviertels El Call verirren.

Vulkanlandschaft: Der im Norden von Girona gelegene Naturpark La Garrotxa ist ideal für einen Wanderausflug. Die saftig-grüne, inaktive Vulkanlandschaft hat mit seinen großen Waldflächen, Hügeln und guten Wanderwegen einiges zu bieten. Ein Abstecher nach Besalú bietet sich an. Das schmucke Dörfchen steht unter Denkmalschutz und zählt zu den schönsten Kataloniens. Nach einem Bummel durch die schmalen Gassen ist der Plaça Prat de Sant Pere mit seinen Blumenkübeln und Bänken für eine Verschnaufpause genau richtig.

Kunst-Sightseeing: Es würde wohl niemand nach Figueres fahren um die Stadt zu besichtigen. Monumente gibt es dort kaum - doch das Teatre-Museu des Künstlers Salvador Dalí zieht eine beachtliche Anzahl von Besuchern an. Zwischen 1961 und 1971 wandelte der Künstler selbst ein vom Brand zerstörtes Theater in sein persönliches Theatermuseum um. Es ist, wie zu erwarten, äußerst kurios und hat mit einem herkömmlichen Museum wenig gemein.


Katalonien – Gut zu wissen:

Ganzjähriges Reiseziel: Aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt ist das Klima ganz unterschiedlich. Die Küstenregionen eignen sich mit trockenen Sommern und gemäßigten Wintern wunderbar als ganzjähriges Reiseziel. Die gefühlten Temperaturen liegen im Winter meist unter den tatsächlichen, so dass die Wintermonate für einen reinen Strandurlaub weniger geeignet sind. In den Bergregionen sind die Winter sehr kalt und die Sommer äußerst heiß. Ideal für Aktivurlauber sind die Frühjahrs- und Herbstmonate mit angenehmen Temperaturen und den kräftigen Farben im Hinterland. Individualreisende sollten den August als Reisemonat besser meiden. Im „Urlaubsmonat“ der Spanier schließen viele kleine, typische Läden und die beliebten Reise- und Ausflugsziele sind größtenteils von Touristen überflutet.

“Katalonien ist nicht Spanien“: Reisende sollten bei einem Katalonien-Besuch nicht vergessen, dass die Region in Spanien geschichtlich und kulturell eine Sonderstellung einnimmt. So wird insbesondere in den kleineren Ortschaften der Bergregion nur Català gesprochen, viele ältere Katalanen beherrschen gar kein Spanisch. Ein paar Worte auf Katalanisch wie „Bon dia“ (Guten Tag) wirken oft Wunder, um mit den als verschlossen geltenden Bewohnern Kataloniens ins Gespräch zu kommen. Die Katalanen sind sich ihrer besonderen Stellung durchaus bewusst und wollen nicht mit den Rest Spaniens in einen Topf geworfen werden. „Catalunya no es España“ - Katalonien ist nicht Spanien wird man in der Region oft zu lesen bekommen. Stierkämpfe sind in Katalonien mittlerweile verboten, Flamenco ist nicht sehr beliebt. Stattdessen ist die Sardana ein Ausdruck nationaler Identität. Der langsame Reigentanz wird hauptsächlich von Älteren getanzt.

Urlaub mit Kindern: Das vielfältige Angebot Kataloniens macht das Gebiet für einen Familienurlaub äußerst attraktiv. Die Strände der Costa Daurada und die Badebuchten der Costa Brava sind ideal für einen Strandurlaub mit Kindern. In den zahlreichen Aquaparks - kombinierte Freizeit- und Badeparks - können sich Jung und Alt gleichermaßen amüsieren. Katalonien hat sich auf Familienurlauber eingestellt und bietet immer mehr Sport- und Freizeitaktivitäten an, die speziell auf Kinder ausgerichtet sind. Die gut ausgebaute Infrastruktur macht das Reisen innerhalb der Region sehr einfach, schon allein die Anreise kann mit den viel angeflogenen Flughäfen in Barcelona/El Prat, Girona oder Reus problemlos organisiert werden.

Fortbewegen mit Auto/Zug/Bus: Wer das Herz der Region mit seinen idyllischen Dörfern erkunden möchte, sollte mit dem Auto reisen. Allerdings sind die Autobahnen in Katalonien gebührenpflichtig und auch nicht gerade billig. Eine Alternative bietet die Bahn, die die wichtigsten Städte miteinander verbindet und gerade im Nahverkehr recht günstig ist. An der Costa Brava sind viele Orte, darunter Cadaqués, nur mit dem Bus oder dem Auto zu erreichen.

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