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Ursprünglich, herzlich, traditionsbewusst: Das „grüne Herz“ Italiens liegt zwischen Florenz und Rom und konnte sich bis heute dem Massentourismus entziehen. Oft genügen nur wenige Kilometer und das Panorama ändert sich grundlegend: Felder wechseln mit sanften Hügeln der großen Weingebiete, silbern schimmernde Olivenhaine und mächtige Steineichenwälder mit typischen Zypressen-Alleen und überwältigenden Bergschultern des Monti Sibillini. Dazwischen winzige Dörfer und kleine Orte. Spannende Sehenswürdigkeiten zeugen von der römisch-etruskischen Vergangenheit.

Wichtigste Regionen & Orte auf einen Blick:

Grenzbereich Umbrien-Toskana: Etrusker-Einflüsse, Oldtimer & Weinstraße

Die Toskana ganz nah, etruskische Geschichte im Städtchen Chiusi und Motorrad-Schätze in Porto. Unterwegs auf der Strada del Vino in Umbrien und der Toskana.

Etrusker-Einflüsse: In der uralten Etruskerstadt Chiusi, früher eines der wichtigsten etruskischen Zentren, befindet sich heute eines der ältesten Archäologischen Museen der Toskana mit etruskischen Sarkophagen. Zwischen Chiusi und dem Lago di Chiusi befinden sich zahlreiche Etrusker-Gräber.

Oldtimer & Motorräder: An der alten Grenzstraße zur Toskana: der Lago di Chiusi mit dem kleinen und eher unscheinbaren Ort Porto, in dem eine Privatsammlung von fast 500 Motorrädern die Herzen von Motorradfreaks höher schlagen lässt – alle fahrbereit! Außerdem viele Oldtimer-Schätze und der unverwüstliche Ape. Einmal im Jahr im August: Oldtimertreffen mit Ausfahrt.

Weinstraße: Im Grenzbereich von Umbrien zur Toskana führt die Weinstraße einmal durch die Weinhügel Umbriens, dann wieder durch die Toskana. Ein besonderes Erlebnis: der Besuch vom Weingut von Fiammetta. Sie produziert exzellenten Bio-Wein, die Etiketten sind handgemalt. Das Weingut von Bertaio in Casamaggiore zwischen dem Lago di Montepulciano und Lago Trasimeno bietet neben vorzüglichem Wein auch herrlichen Pranzo (Mittagessen) mit Weindegustation.


Umbrien Norden: Naturvielfalt, Outdoor-Sport & Geschichte

Umbriens Norden facettenreich in Natur und Kultur: der Monte Cucco ein Paradies für Wanderer, Kletterer sowie Gleitschirmflieger. Die Grotta del Cucco begeistert Höhlenforscher, die Stadt Gubbio Mittelalterfans.

Mittelalter-Flair & Handwerkskunst: Über Gubbio thront die Basilika Ubaldo. Das Mittelalter-Flair des Ortes ist allgegenwärtig und nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise, viele kleine Läden mit Keramik und Schmiedehandwerk zeigen wofür die Stadt berühmt ist.

Gebirgslandschaft & Panoramen: Das Bergmassiv des über 1500 m hohen Monte Cucco bietet einen erhebenden Anblick und einen atemberaubenden Panoramaausblick, der Naturpark ist die Heimat einer vielartigen Tierwelt.

Wandern, Langlauf & Wasserfälle: Monte Cucco & Nationalpark - für Sportbegeisterte ein Eldorado an Möglichkeiten: Wandern auf 30 gut markierten Wanderrouten, die auf rund 120 km den Nationalpark durchkreuzen, im Winter werden Langlaufloipen präpariert. Kletterer lockt die Felsschlucht des Rio Freddo mit mehr als 20 Wasserfällen auf 4 km.

Drachenfliegen & Paragliding: Drachenflieger und Paraglider haben himmlische Abflüge auf dem Monte Cucco, Italiens Drachenfluplatz Nr. 1. Der Monte Cucco ist mit 1566 m einer der höchsten Berge des Appenins und bietet durch die heftigen Winde ideale Voraussetzungen um abzuheben.

Höhlen: Höhlenforscher begeistert die Grotta di Monte Cucco, eines der größten und faszinierendsten Höhlensysteme Europas: Länge 30 km, Tiefe 923 m., konstante Temperatur: 6° C.


Umbrien Zentrum: Kunst, Wassersport & Wein

Lago Trasimeno, das „blaue Auge“ Umbriens: Paradies für Wassersportler, Naturfreunde und Radler. Wanderweg auf der Hannibal-Schlacht am Trasimenischen See. Auf den Spuren des Malers Il Perugino in seinem Geburtsort Città della Pieve. Sagrantino-Wein in Montefalco. Genuss statt Fahrspaß: Wein vom legendären Sportwagenhersteller Lamborghini in Panicarola.

See, Insel & Wasserspaß: Unvergessliche Momente: Sonnenuntergang am größten See Umbriens. Badefreuden, Surfen, mit dem Segelboot dahingleiten oder in See stechen zur Isola Maggiore, der verträumten Fischerinsel. Genuss-Momente mit frischem Trasimeno-Fisch: In dem kleinen Dorf Borghetto, unweit vom Ufer des Lago Trasimeno, bietet eine unscheinbare „Trattoria“ am Marktplatz exzellente Fischgerichte. Auf der Isola Maggiore gibt es im Garten vom L’Oso Hausmannskost direkt am Seeufer.

Radlerwege: Ideales Terrain für Radler auf gut markierten Wegen. Entweder entlang am Seeufer den Trasimeno See umrunden (ca. 60 km) oder auf abgelegenen ruhigen Straßen durch die Hügellandschaft rollen. Mountainbiker durchqueren auf ausgeschilderten Routen das Gelände. Bis hin zum Hochleistungs-Trekking ist hier alles möglich und nach Schwierigkeitsgraden gestaffelt.

Historischer Ort: Castiglione: Treffpunkt der Drachenflieger aus fünf Erdteilen zum Fest der Drachen und Ballone, dem „Coloriamo i cielli“ - ein malerischer Anblick wie auch der auf einer Halbinsel gelegene Ort mit mittelalterlichem Kern, umschlossen von einer hohen Befestigungsmauer. Die Festung bietet einen faszinierenden Blick über den Lago. Auf der Piazza mit Brunnen typische Bars, umbrische Spezialitäten in vielen kleinen Läden. Das beste Eis: Gelati aus Eigenproduktion bei Bruno auf der Hauptmeile des Ortes.

Weinzentrum & Dolci: Das Weindreieck Orvieto - Torgiano - Montefalco: hier sind die bekanntesten Weine zu Hause: Orvieto mit dem berühmten Classico, Torgiano mit den Gewächsen aus dem Weinhaus Lungarotti und angegliedertem Wein- und Olivenöl-Museum. Aus Montefalco kommt der göttliche Sagrantino, der weltweit bestprämierte aus dem Hause Montioni. Bei Lamborghini denkt man zuerst an Luxussportwagen mit Kultstatus, doch Kenner wissen um die Lamborghini-Weine: Ferruccio Lamborghini widmete sich nach dem Verkauf des Unternehmens 1972 dem Weinbau. Bio-Wein von Fiammetta am Ostufer des Lago oder edle Tropfen von Bertaio. Für Liebhaber von Dolci: Einmalig und ungewöhnlich der Platz im Industriegebiet vom kleinen Ort Carráia, wo es bei GMB fantastische Torten vielerlei Sorten und feinste Patisserie zu kosten gibt.


Umbrien Osten: Regionale Köstlichkeiten, Extremsport & gewaltige Natur

Valnerina-Region: Täler und Schluchten, durchzogen von ruhigen oder reißenden Flüssen. Naturpark Monti Sibillini mit Europas höchstem Bergdorf Castelluccio. Trüffel- und Feinschmecker-Paradies Norcia. Rafting auf der Nera, Drachenfliegen oder Wandern am Monti Sibillini im Grenzbereich zu den Marken.

Rafting, Wassersport & Wandern: Zweifelsohne zwei Regionen als Hauptdarsteller für Sportfreaks und Naturliebhaber: Die Valnerina, das schmale Tal der Nera, ist ein Dorado für Wassersportler: Rafting auf der Nera, sanftere Kanu- und Schlauchbootfahrten auf den Nebenflüssen. Spektakuläre Ausblicke garantiert dagegen eine Gebirgswanderung in den Monti Sibillini zum sagenumwobenen Gletschersee Lago di Pilato. Drachenflieger heben bei Höhenunterschieden bis zu 1000m an mehreren Plätzen in Castelluccio ab.

Regionale Produkte: In Norcia sind Feinschmecker im siebten Trüffelhimmel, genießen die winzig kleinen und wohlschmeckenden Linsen aus der Hochebene von Castelluccio, die Fleischspezialitäten der Region oder den sagenhaften Honig aus dem Tal der Valnerina. Große und kleine Läden bieten in den Straßen von Norcia die Delikatessen der Gegend an, probieren kann man sie in den zahlreichen Tavernen des Ortes.


Umbrien Süden: Tibertal & Mittelalter-Städte

Zwischen den mittelalterlichen Städten Todi und Orvieto: Naturparadies Lago di Corbara, geschaffen durch die Stauung des Tiber. Heimat exquisiter Weinsorten; authentisch-umbrische Küche in Titignano. Östlich der Stahlstadt Terni liegt Umbriens Kino-Traumfabrik.

Kurvige Straßen & Tibertal: Wer kurvige Strecken liebt, hat hier Fahrspaß kombiniert mit der Romantik pur im Tal des Flusses Tiber. Eine wildromantische Panoramafahrt führt von Orvieto nach Todi. Abenteuerlich geht’s durch bizarre Bergformationen und Steilwände, abgelöst von Landschaften mit Laubbäumen und Wäldern. Auf dem Weg der Lago di Corbara, ein durch die Stauung des Tiber entstandener See, an dessen Hängen ein guter Wein wächst. Die Rückfahrt nach Orvieto ist ebenso abenteuerlich wir kurvig und führt über Mandeleto und Prado. Auf der Strecke grüßt das Mittelalter immer wieder mit kleinen Dörfern und Orten. Für Liebhaber authentisch-umbrischer Küche: Fattoria in Titignano.

Wasserfall & Rafting: Romantisch und grandios präsentiert sich die Cascata delle Marmore, mit 165 m der höchste Wasserfall Europas. Adrenalin-Kick gibt es bei Marmore: Die Stromschnellen hinunter im Raftingboot bei Schwierigkeitsstufe 4.


Assisi & Perugia: Pilgerziel, Sightseeing & Flaniermeile

Assisi, Stadt des heiligen Franziskus, eines der wichtigsten Pilgerziele der Welt. International und lebendig: Perugia, kosmopolitische Hauptstadt Umbriens mit der längsten Flaniermeile des Landes – beide Städte sind geprägt von faszinierender Architektur und Geschichte.

Heiligtümer & Kultur in Assisi: Auf einem Ausläufer des Monte Subasio von weither sichtbar: Assisi, Stadt des heiligen Franziskus mit dem Meisterwerk italienischer Gotik, der Basilika San Francesco. Weltberühmt der Zyklus mit 28 Szenen aus dem Leben des Heiligen Franz in der Oberkirche, die Unterkirche birgt die Grabstätte des Heiligen. Der Souvenirhandel blüht in der Altstadt.

Kosmopolitisch flanieren & shoppen in Perugia: Die Etruskermetropole Perugia mit dem unverändert erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern ist die kosmopolitische Hauptstadt Umbriens. Beeindruckend und vielbewundert: die Verbindung der modernen Unterstadt mit der historischen Oberstadt durch Rolltreppen. Der geräumige Prachtboulevard Corso Vannucci ist die längste Flaniermeile Umbriens, gesäumt von mächtigen Palazzi, eleganten Boutiquen, Patisserien und Hotels. Am Ende wartet eine riesige Aussichtsterrasse mit Blick in die Umgebung. Internationales Flair macht die Stadt lebendig, hier ist der Sitz der Università per Stranieri, der Ausländer-Universität. Die wichtigste Sammlung umbrischer Malerei vom 13. bis 18. Jh. befindet sich in der Nationalgalerie Umbriens.

Tipps & Ereignisse: Perugia: Vom großen Parkplatz unterhalb der Stadt Fahrt mit der Zahnradbahn direkt ins Zentrum. 10 Tage ab 2. Freitag im Juli: Es hat Tradition, „Umbria Jazz“ – Internationales Jazz-Festival in der Altstadt. Mitte Oktober: Eine Institution, die „Eurochocolate“, ganz Perugia – ein Schokoladenparadies. Schokoladenproben, Workshops der bekanntesten Schokoladenhersteller aus Italien.


Castiglione del Lago & Umgebung: Etrusker-Spuren, Seepanoramen & Kunst

Historisches Städtchen mit traumhaftem Blick auf den Trasimenischen See, gemütlichen Gassen, kleinen Geschäften, charmanten Trattorien und typischen Bars. In Citta della Pieve: die engste Gasse Italiens im Geburtsort des Malers Il Perugino. Mittelalterflair und Seepanorama in charmanten Etruskerstädtchen Panicale und Paciano.

Festung & Seeblick: Das von hohen Festungsmauern umschlossene historische Städtchen liegt malerisch auf einer Halbinsel im Lago Trasimeno. Nach dem Besuch des Palazzo mit Renaissance-Fresken ist der Rundgang auf der Zitadellenmauer mit einem traumhaften Blick auf den Trasimenischen See ein absoluter Höhepunkt. Gemütliche Gassen und kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein, charmanten Trattorien und typischen Bars zum Verweilen.

Oldtimer-Tour: An der alten Grenzstraße zur Toskana: der Lago di Chiusi mit dem kleinen Ort Porto, in dem eine Privatsammlung von an die 500 Exponaten die Herzen von Motorradfreaks höher schlagen lässt – alle fahrbereit! Und einmal im Jahr findet hier im August ein Oldtimertreffen mit einer Ausfahrt statt.

Kunst & Ziegelsteinflair: Città della Pieve, Geburtsort von Il Perugino, einem der berühmtesten Renaissance-Maler Italiens (und Lehrmeister Raffaels). Hier findet man die engste Gasse von ganz Italien und eine geziegelte Stadt-Silhouette: die gesamte Altstadt besteht aus unverputzten, roten Ziegelsteinbauten.

Ausgefallen: La Szarcuola, die „Città Ideale“. Die Idealstadt aus Tuff mit sieben ineinander verschachtelten Gebäuden liegt versteckt bei Montegiove, südlich von Città della Pieve.Hier hat der Mailänder Architekt Tommasso Buzzi nach der Vorlage eines Renaissance-Romans eine Stadt mit Landschaftsgarten entworfen. Mit einer Führung zu besichtigen.

Tipps & Ereignisse: Castiglione del Lago: Alle zwei Jahre (gerade Jahreszahl) findet das Fest der Drachen und Ballone, die „Coloriamo i cieli“, statt, das sich inzwischen als Internationales Drachenfest auf dem Lago etabliert hat. Die „Sagra del Pesce“ in Porto ist ein traditionelles „Fest des Fisches“, das über mehrere Tage zu Mariä Himmelfahrt im August zelebriert wird.


Gubbio & Umgebung: Mittelalter, Moderne & Berge

Gut zu Fuß muss sein, wer die steilen Hänge Gubbios beim Stadtrundgang bewältigen will. Das mittelalterliche Zentrum bietet Keramik und Schmiedehandwerk, die Umgebung gilt als Schatztruhe für Archäologen. Moderne Kunst findet man in Città di Castello. Der Monte Cucco lockt Sportfreaks und Naturfreunde.

Kirchen & Bergpanoramen: Das Herz des alten Umbrer-Reiches schlägt in Gubbio. Um sich den schweißtreibenden Aufstieg zu ersparen, schwebt man in den Kabinen der Funivia-Bahn über den Dächern von Gubbio hinauf zum Hausberg Gubbios, dem Monte Ingino und schaut entspannt auf die Altstadt hinunter. Ein Stadtrundgang führt über steile Gassen zum Palazzo die Consoli, wo das Vermächtnis der alten Umbrer mit sieben sehr großen Bronzetafeln hängt: hierauf sind die bedeutendsten Texte der klassischen Antike eingraviert. Steil geht die Straße weiter zum Dom mit reich ausgeschmücktem Altarraum. Die Kirchen und Gassen Gubbios dienten dem Regisseur Leone Pompucci als Drehort zur TV-Serie „Don Matteo“ mit Terence Hill. Zu Weihnachten findet man hier den größten Weihnachtsbaum der Welt: mit 400 m Höhe hat er es damit ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Moderne Kunst: Eine wohltuende Abwechslung zum Mittelalter und Renaissance-Malerei sind die Werke des einheimischen Künstlers Alberto Burri. Liebhaber Moderner Kunst finden seine Bilder im Palazzo Albizzini in Città di Castello in der Via Albizzini 1.

Tipps & Ereignisse: Gubbio: Am 15. Mai: Festa dei Ceri. Das spektakuläre Wettrennen der Eugubiner für die drei Heiligen findet alljährlich am 15. Mai statt. Drei Teams zu je 40 Männern mit 4 Meter hohen, 400 kg schweren Holzkerzen auf den Schultern, rennen den steilen Hang zur Basilica di Sant’Ubaldo hinauf.


Montefalco & Umgebung: Handwerkskunst, Wein & Öl

Die mittelalterliche Hügelstadt Montefalco, Heimat des Sagrantino-Weins, bietet faszinierendes Rundumpanorama. Im idyllischen Bevagna ist mittelalterliche Handwerkskunst zu Hause. Das Kleinod Spello mit bezaubernden Gässchen, römischen Mauern und Stadttoren sowie Trevi, schon seit Jahrhunderten bekannt durch das Olivenöl.

Hügelstadt, Weinanbau & Design: Die mittelalterliche Hügelstadt Montefalco mit faszinierendem Rundumpanorama wird zu Recht Aussichtsterrasse Umbriens genannt. Als Zentrum des umbrischen Weinanbaus brillieren hier der einzigartige Sagrantino sowie der wunderbare Grechetto di Montefalco. Neben Wein werden in den Läden fein gearbeitete Textilien in Form von handgewebten Tischtüchern und Servietten in zauberhaftem Design angeboten.

Historisches Flair & Handwerkskunst: Im idyllischen Bevagna wird mittelalterliche Handwerkskunst gepflegt, in den Werkstätten lebt alte Tradition: Kerzenzieherei, Seidenweberei, Maler- und Vergolderatelier und Papierschöpferei. Die mehr als 2000 Jahre Geschichte ist innerhalb historischer Stadtmauern allgegenwärtig. Die Piazza Fillippo Silvestri mit den drei Kirchen ist wohl der harmonischste mittelalterliche Platz in Umbrien. Ein Schatzkästchen: das Teatro Torti – ein Theater wie aus dem Bilderbuch mit 61 samtbezogenen Parkettsitzen sowie auf drei Etagen 126 Logenplätze.

Römisches Städtchen & Naturpark: Ein Kleinod zwischen Assisi und Spoletto ist Spello mit bezaubernden Gässchen und Treppengassen mit beidseitigen altertümlichen Wasserrinnen, römischen Mauern und Stadttoren. Außerhalb am Rand des Naturparks Monte Subasi das schmucke mittelalterliche Kastell Collepino, Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen im Subasio-Park.

Olivenöl in Trevi: Trevi thront majestätisch auf einem steilen Hügel inmitten des weitläufigen Olivenanbaus zwischen Foligno und Spoleto. Trevi ist bekannt für sein Olivenöl und dem einzigartigen Trevi Flash Art Museum für italienische Gegenwartskunst.


Norcia & Umgebung: Gourmetregion, Rafting & Wandern

Die Valnerina mit dem Fluss Nera ist das Paradies der Rafting-Fans. Im urigen und malerisch von Bergen umgebenen Norcia is(s)t man nicht nur im Trüffelhimmel sondern auch im Schlaraffenland der weltbekannten Linsen, Würste und Schinken. Unberührte und wilde Natur im Nationalpark der Sibilliner Berge mit Castelluccio, dem höchstgelegenen Dorf Europas.

Wandern für Feinschmecker in Valnerina: Nicht nur bei Rafting-Fans ist dieses Gebiet mit der Hauptdarstellerin Fluss Nera ein Begriff. Feinschmecker lieben die Fleischspezialitäten und den einzigartigen Honig. Wanderer machen sich auf pittoresken Wegen auf in den malerischen Ort Vallo di Nera, wo ihn mittelalterliche Fresken und feine Trüffelgerichte erwarten.

Gourmetmeile: In Norcia ist man im Schlaraffenland und Trüffelhimmel. Durch die Porta Romana kommt man auf den Corso Sertorio, der auf beiden Seiten von großen und kleinen Läden gesäumt wird, die mit Wildschweinköpfen, Ketten aus Salami, Guanciali-Schinken und Körben mit den weltbekannten Trüffeln und Linsen dekoriert sind. Wenn man diese Genussmeile gemeistert hat, ist man an der Piazza di San Bernadetto. In den Gassen von Norcia findet man viele kleine Trattorien – von Hausmannskost bis zum feinen Trüffelgericht.

Nationalpark Monti Sibillini: Nationalpark Monti Sibillini, auch "Monti Azzurri" genannt. Eine Atmosphäre die nicht wie von dieser Welt zu sein scheint und nach beliebten Touristenzielen Balsam für die Seele ist - mit wirklich unberührter und wilder Natur im Nationalpark der Sibilliner Berge. Castelluccio, Europas höchstgelegenes Dorf bietet einen zauberhaften Anblick auf die Hochebene mit blühenden Margeriten im Frühjahr, gefolgt von gelb blühenden Linsen und rotem Mohn, das unverwechselbare Merkmal dieser Region. Zwei berühmte Heilige sind in dieser Region „zu Hause“: Die Hlg. Rita in Cascia und der Hlg. Benedikt in Norcia.

Tipps & Ereignisse: Norcia: Am letzten Wochenende im Februar wird Norcia zum Treffpunkt der Feinschmecker von nah und fern, wenn sich bei der traditionellen Verkaufsausstellung alles um die wertvolle schwarze Trüffel dreht.


Orvieto, Todi & Umgebung: Höhlen, Archäologie & Wein

Die Unterwelt der Tuffstadt Orvieto fasziniert mit über 1200 Höhlen und den einzigartig wie ein Ring um die Stadt liegenden Nekropolen; der Orvieto Classico erfreut Weinliebhaber, der Dom Kunstfreunde aus aller Welt. Das wildromantische Tibertal mit dem Corbara-See führt ins mittelalterliche Hügelstädtchen Todi.

Höhlenwelten & Wein: Die Unterwelt der Tuffstadt Orvieto fasziniert mit über 1200 Höhlen und den einzigartig wie ein Ring um die Stadt liegenden Nekropolen, der Orvieto Classico erfreut Weinliebhaber, der Dom Kunstfreunde aus aller Welt

Etrusker & Renaissance: Das wildromantische Tibertal mit dem Corbara-See führt von Orvieto ins mittelalterliche Hügelstädtchen Todi mit etruskischer Vergangenheit, der bereits vor den Stadtmauern mit einem Meisterwerk der Renaissance die Besucher begrüßt: Santa Maria della Consolazione. 400 m über dem Tibertal gelegen bietet sich bei einem Stadtrundgang ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung. An der Piazza del Popolo das schönste Platzensemble der Region. Tipp: ein Grechetto mit Anti Pasti an der schönen Piazza mit vielen netten Straßencafés.


Terni, Spoleto & Umgebung: Umbriens Hollywood, Wasserfall & Operntreff

Östlich der wenig touristischen Industriestadt Terni: Umbriens Traumfabrik als Antwort auf Hollywood; in der Nähe der höchste Wasserfall Europas, die Cascata delle Marmore. Spoleto mit treppenreicher Altstadt ist internationaler Operntreffpunkt.

Traumfabrik & Wassersport: Östlich der wenig touristischen Industriestadt Terni, im Vorort Papaigno, befindet sich in leeren Industriehallen Umbriens Traumfabrik. Hier drehte Roberto Benigni seine Filme „Pinocchio“ „El tigre e la nieve“ und das Oscar gekrönte Meisterwerk „La vita è bella“ (Das Leben ist schön). Unweit der Stahlstadt lockt der höchste Wasserfall Europas, die Cascata delle Marmore und die Nera mit ihren Stromschnellen begeisterte Wassersportler als auch Naturfreunde an.

Opern-Treffpunkt: Spoleto wird auch das „Bayreuth Italiens“ oder „Salzburg Umbriens“ genannt. Das berühmte Festival dei Due Mondi ist jedes Jahr im Sommer Treffpunkt der Opernfreunde. Die knapp 40.000 Einwohner zählende Stadt glänzt außerdem mit verwinkelten Gassen und dem gigantischen begehbaren Aquädukt sowie zahlreichen Kunstschätzen und einem der bedeutendsten Beispiele romanischer Bildhauerkusnt Italiens: die Fassade der Kirche San Pietro aus dem 12.-13. Jh. Beeindruckend die Brückenkonstruktion Ponte delle Torri. Wanderer bevorzugen die vielen Wege zur Sommerfrische Monteluco (804 m).

Tipps & Ereignisse: Spoleto: Ende Juni – zweite Juli-Woche: Gian Carlo Menotti gründete 1958 das „Festival dei Due Mondi“, er wollte damit Kulturen der Alten und Neuen Welt zusammenführen. Inzwischen hat dieses Opernfestival Weltrang und ist fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Opernfreunde.


Umbrien – Gut zu wissen:

Sommerferien & Skisaison: Reisezeit ist in Umbrien das ganze Jahr. Im Frühling erwachen Fauna und Flora und zeigen einen bunten Blütenteppich, die Temperaturen sind angenehm. Lediglich der April kann noch frisch und regnerisch sein. Juli und August sind heiße Monate – hohe Temperaturen und oft überfüllte Orte. September und Oktober hingegen sind wieder sehr angenehm. Zur Olivenernte im November ist es meist kühl und regnerisch. In den Wintermonaten Dezember bis März ist es kalt, es regnet oft, in den Höhenlagen fällt Schnee, was Wintersportfreunden im Apennin und Monti Sibillini wiederum ideale Voraussetzungen für eine Skisaison beschert.

Umbrische Küche: Die Küche der Umbrer ist bodenständig und unverfälscht – und meist auch preislich günstiger im Gegensatz zur toskanischen. Nicht nur die Umbrer der Antike, auch der moderne Einwohner isst gerne Hülsenfrüchte. Die Bauernmärkte bestechen durch ihre Vielfalt und sorgsam ausgewählten Bohnen und Linsen sowie Dinkel. Die Linsen aus Castelluccio sind berühmt, die traditionelle „zuppa di lenticchie“ (Linsensuppe) fehlt auf keiner Speisenkarte. Aus Spoleto kommt eine eigene Pastasorte, die Strangozzi, eine Art dicke Spaghetti. Aus der Region um Norcia kommen der zarte Berglandschinken, die Wildschweinsalami, Fenchelpresswurst und Hirschschinken. Weltberühmt sind die Trüffel aus Norcia. Zu den typischen Gerichten Umbriens zählen Kickererbsen und Hartweizenpasta, beliebte Antipasti sind Trüffelcrostini und Kleiekäse. Zu den bekannten Käsesorten gehört der Pecorino und Ricotta salata. Das Olivenöl gilt neben dem aus der Toskana als das beste Italiens. Vorzüglicher Fisch kommt aus dem Trasimeno See, beliebte Fischgerichte sind Regina in Porchetta (Königskarpfen in Schweineschmalzkräuterpaste) und Süßwasserkrebse in grüner Sauce.Einfach riesig ist das Angebot an Dolci: Torciglioni (Marzipanaale) in Perugia, Rocciata (Art grober Florentiner) in Assisi. Umbrien ist Hochburg der Schokoladen- und Pralinenproduktion, besonders in Perugia, von dort kommt die berühmte Spezialität „Baci di Perugia. Umbrien produziert hervorragende Weine wie z. B. den Orvieto Classico, Sagrantino und Grechetto.

Umbrien für Outdoorfans: Umbrien einer Spezie Mensch zuzuordnen geht nicht. Hier fühlen sich Solisten, Paare und Familien genauso wohl wie Gruppen oder Feriengäste mit Hund. Es ist ein Paradies für Naturfreunde, Kunstliebhaber und Mittelalterschwärmer. Sportfreaks bietet sich eine Vielfalt an Möglichkeiten: Wanderer erfreuen sich über gut markierte Wege, Radler touren „einfach“ am Trasimeno und Mountainbiker erfreuen geschotterte Wege oder erdig-felsige Trails, Rennradler können auf verkehrsarmen Landstraßen trainieren. Kletterer haben eine Herausforderung am Monte Cucco. Drachenflieger und Paraglider heben ab am Monte Cucco und in den Monti Sibillini. Wassersportler segeln und surfen auf dem Lago Trasimeno, Kanuten und Schlauchbootfahrer suchen die „wilden“ Reviere der Valnerina. Golfer finden traumhafte Anlagen vom 9Loch- bis zum 18Loch-Golfplatz in herrlicher Umgebung.

Mietwagen: Um auch das Hinterland, die Bergdörfer und weniger bekannten Gegenden zu erkunden empfiehlt es sich, einen fahrbaren Untersatz zu haben. Bei Anreise mit dem eigenen Auto an, ist es kein Problem seine Sightseeingtour zu machen. Bahn- und Flugreisende sollten rechtzeitig mit dem Hotel auch ihren Mietwagen möglichst direkt buchen.