Eine enge Gasse, Wäsche über den Köpfen, und dann, am Ende, das Meer. So beginnt Ligurien – und so bleibt es im Gedächtnis. Wer hier nach Strandhotels in Ligurien sucht, findet keine Hotelkomplexe mit Poollandschaft, sondern kleine Häuser, die so nah am Wasser stehen, dass man morgens das Rauschen hört, bevor man die Augen öffnet. Ob Felsbucht, Promenade oder breiter Sandstrand: Die Küste ist kein Hintergrund, sondern der eigentliche Grund, herzukommen.
Ligurien ist schmal. Das Hinterland steigt sofort an, die Küste gibt wenig Raum, und genau das prägt die Häuser hier: keine Resorts auf flachem Gelände, sondern Gebäude, die sich an Felsen schmiegen oder direkt über dem Wasser sitzen. Was man hört, wenn man ankommt, ist oft zuerst das Meer. Was man sieht, sind Terrassengärten, Treppenstraßen, Boote. Ligurien ist nicht laut, aber es ist intensiv.
Wer von der Adria kommt, wird die Stille bemerken. Wer aus der Toskana anreist, die Steilheit. Die Häuser sind selten groß, fast nie anonym. Die meisten haben direkten Meerblick oder Strandzugang, manchmal beides, und der Weg vom Frühstück ins Wasser ist kurz. Felsige Buchten wechseln mit feinen Kieselstränden, je weiter westlich, desto breiter und sandhaltiger die Küste.
Riomaggiore, Vernazza, Monterosso: Die Dörfer liegen zwischen Fels und Wasser, und auch die Küste bleibt schmal und spektakulär. Große Sandstrände sucht man hier meist vergeblich, dafür gibt es kleine Buchten, klares Wasser und Wege mit Blick aufs Meer. Monterosso bietet den schönsten klassischen Strand der Cinque Terre. Die Region passt vor allem zu allen, die Baden mit Wandern, Landschaft und kleinen Küstenorten verbinden möchten.
Sestri Levante gehört zu den schönsten Badeorten an der ligurischen Levante. Die berühmte Baia del Silenzio liegt zwischen bunten Häusern und felsigen Ausläufern, während die größere Baia delle Favole mehr Platz für einen entspannten Strandtag bietet. Zwischen beiden Buchten liegen Cafés, kleine Gassen und eine lebhafte Uferpromenade. Wer Meer, Sand und typisch ligurisches Küstenleben miteinander verbinden möchte, findet hier einen besonders stimmigen Urlaubsort.
Santa Margherita Ligure, Rapallo und Portofino stehen für die kultiviertere Seite Liguriens. Pinien wachsen bis an die Küste, Boote liegen in kleinen Häfen und zwischen den Orten öffnen sich geschützte Buchten. In Paraggi liegt einer der bekanntesten kleinen Strände der Region. Der Golfo del Tigullio eignet sich für einen Strandurlaub, der gutes Essen, mediterranes Flair und stilvolle Küstenorte miteinander verbindet.
Westlich von Savona wird die ligurische Küste offener und strandfreundlicher. Alassio, Laigueglia, Finale Ligure und Varigotti bieten längere Sandstrände, flachere Buchten und viel Raum für entspannte Tage am Meer. Hinter den Stränden beginnen bereits die Berge, sodass sich Badeurlaub und Ausflüge leicht verbinden lassen. Wer in Ligurien möglichst viel Zeit am Wasser verbringen möchte, findet an der Riviera di Ponente die besten Voraussetzungen.
Cinque Terre eignet sich, wenn Bewegung und Natur genauso wichtig sind wie das Meer selbst. Der Golfo del Tigullio passt, wenn man Ruhe und ein gewisses Maß an Eleganz sucht, ohne in die Abgeschiedenheit zu wollen. Die Riviera di Ponente ist die Wahl für klassischen Strandurlaub: Baden, Sonne, weicher Untergrund.