Der Wörthersee liegt in Kärnten und ist einer der wärmsten Alpenseen Europas, mit Wassertemperaturen, die im Hochsommer regelmäßig 28 Grad erreichen. Was ihn von anderen Seen unterscheidet, ist die Kombination: südliches Klima, klares Wasser und eine Uferlandschaft, die je nach Ufer völlig anders wirkt. Hotels am See Wörthersee bieten etwas, das sich erst beim Aufwachen zeigt, wenn das Wasser schon vor dem ersten Kaffee da ist.
Das erste, was man hört, ist das Klopfen kleiner Wellen gegen die Holzplanken des Stegs. Noch bevor irgendjemand am Ufer spaziert, ist dieser Rhythmus schon da. Wer direkt am Wasser wohnt, erlebt den See in einem Zustand, den Tagesgäste nie zu sehen bekommen – diese Nähe ist der eigentliche Unterschied zu Hotels mit Seeblick aus der Distanz.
Ein privater Badesteg, das Wasser zwei Meter vor der Terrasse, abends das gegenüberliegende Ufer im letzten Tageslicht, der See breit und ruhig vor einem. Am Wörthersee ist das kein Bonus, sondern der Grund zu kommen. Das Wasser ist warm genug für den täglichen Sprung vom Steg, und die Ufer wechseln von belebten Promenaden zu Buchten, in denen man stundenlang schwimmt, ohne ein Boot zu sehen.
Velden liegt am Westufer und ist der gesellige Teil des Sees. Nach dem Schwimmen ist die Promenade in wenigen Schritten zu erreichen, abends gibt es Restaurants und Betrieb. Hotels in Velden verbinden Wasserlage mit dem Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Die Halbinsellage von Pörtschach ist am Wörthersee einmalig. Der See umgibt die Ortschaft von drei Seiten, die Uferwege sind schmal, Bootsanleger liegen dicht beieinander. Wer hier wohnt, bemerkt schnell, dass der See nicht Hintergrund ist, sondern Mittelpunkt jeder Stunde.
Das Ostufer ist ruhiger, die Uferzonen breiter, das Wasser am Abend fast unbeweglich. Hotels legen sich hier in die Landschaft, nicht gegen sie. Wer den See für sich haben möchte, gehört ans Ostufer.
Wer abends noch auf die Promenade möchte, findet das in Velden, wo der See und das Abendleben nebeneinanderliegen. Wer das Wasser buchstäblich um sich herum spüren will, ist auf der Halbinsel Pörtschach richtig. Und wer morgens als Erster im See schwimmt, ohne ein anderes Geräusch als Wasservögel zu hören, gehört ans Ostufer.