Der Lago Maggiore ist groß genug, um das Gefühl von Weite zu geben, und ruhig genug, um zur Stille zu finden. Wer sich für kleine Hotels am Lago Maggiore entscheidet, erlebt die Region auf eine andere Art: persönlicher, langsamer, dichter am Wasser. Drei Regionen bieten sehr unterschiedliche Charaktere, von der noblen Promenade über das Tessiner Stadtflair bis zur stillen Bucht im Norden.
Nach einer langen Anfahrt, irgendwo in einer schmalen Gasse, stellt man den Motor ab. Die Hoteltür öffnet sich, und da liegt der See. Kein langer Empfangstresen davor, keine Orientierungskarte für weitläufige Flure. Genau das ist es, was kleine Hotels am Lago Maggiore von größeren Häusern unterscheidet: Man kommt an, statt einzuchecken. Die Besitzerin kennt den Namen. Das Frühstück wird gebracht, nicht ausgestellt. Und der See ist nicht Kulisse, sondern Nachbar.
Historische Ortskerne, Uferpromenaden und versteckte Buchten liegen hier so dicht beieinander, dass man von einem kleinen Haus aus vieles zu Fuß erreicht. Viele der älteren Gebäude direkt am Wasser sind heute Gasthäuser mit persönlichem Charakter, keine Kettenhotels. Die Region ist weder überlaufen noch abgelegen, sondern genau das Richtige für Reisende, die etwas suchen, das sie nicht sofort benennen können.
Stresa hat breite Promenaden, Oleander in den Beeten und Blick auf Isola Bella. Die Stimmung ist gedämpft nobel, ohne sich aufzudrängen. Kleine Häuser mit Seeterrasse gibt es hier tatsächlich – und abends sitzen die Gäste draußen, bis das Licht auf dem Wasser verblasst. Wer abends noch ausgehen möchte, findet in Stresa Restaurants und Bars in Gehnähe.
Obwohl man hier in der Schweiz ist, spricht man Italienisch, isst draußen und läuft durch enge Gassen zu alten Steinhäusern. Kleine Hotels in historischen Stadthäusern liegen nah an der Piazza und nah am Wasser. Das Flair ist südlicher als auf der italienischen Seeseite, die Preise deutlich höher.
Wer eine Woche bleiben will, fühlt sich in Cannobio nach zwei Tagen wie ein Stammgast. Familiär geführte Häuser, Boote vor dem Fenster, ein Ort, der noch nicht für den Tourismus zurechtgemacht wurde. Die Ruhe hier ist echter Art, kein vermarktetes Versprechen.
Wer die klassische Lago-Maggiore-Atmosphäre sucht und abends noch ausgehen möchte, ist in Stresa gut aufgehoben. Wer lieber auf der Piazza sitzt und das Tessin erkundet, wählt Ascona oder Locarno. Und wer nichts plant außer dem See: Cannobio.
Ein kleines, feines Hotel am Lago Maggiore ist die ideale Möglichkeit, um die Region noch intimer kennen zu lernen. Eine besondere Empfehlung ist das Hotel Albergo Ristorante Il Verbano in Stresa mit nur 12 Zimmern. Echte Geheimtipps sind auch das Hotel Boutique Hotel Remorino in Locarno mit 24 Zimmern und das Hotel Hotel Cannobio in Cannobio mit nur 19 Zimmern.
Ob Uferspaziergang, Bootsfahrt oder ein Sprung ins kühle Nass: Wasser lässt Urlauberherzen höherschlagen. Gerade bei einem Urlaub am Lago Maggiore wünscht man sich daher oft ein kleines Hotel am See. Im Hotel Albergo Ristorante Il Verbano in Stresa ist der nächste See nicht weit. Auch das Hotel Boutique Hotel Remorino in Locarno und das Hotel Hotel Cannobio in Cannobio liegen ganz in der Nähe eines Sees.