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Hotels Sachsen buchen

Sachsen ist – in einem Satz zusammengefasst – das Schlösserland mit 1.000jähriger Geschichte entlang der Elbe. Großstädte wie Dresden und Leipzig verbreiten urbanen Charme und protzen mit barocken Palästen und den einzigartigen Kunstschätzen ihrer Museen. Wer sich in der Natur am wohlsten fühlt, wandert durch das Elbsandsteingebirge und verliert sich im Anblick zerklüfteter Felsen und romantischer Wälder. Im Erzgebirge lassen sich noch heute traditionelle Dörfer, Bergwerke und Dampfloks bestaunen.

Wo in Sachsen übernachten? Wichtigste Regionen & Städte auf einen Blick

Städtetrip nach Dresden: Kunst & Kultur in der Metropole an der Elbe

Die Leidenschaft von Sachsens einstigen Herrschern für beeindruckende Paläste und schöne Kunst definieren Dresden bis heute. In der Stadt finden sich prunkvolle Barock- und Renaissance-Fassaden alter Häuser, rund um den Neumarkt im Zentrum prägen sie sogar ganze Straßenzüge. Das, und die malerische Lage an der Elbe haben der Stadt den Spitznamen Elbflorenz verschafft. Genau wie die italienische Stadt, ist Dresden Anziehungspunkt für Kunstliebhaber und Romantiker. Kein Dresden-Besuch ist komplett ohne einen Besuch in der Semperoper, am Residenzschloss und natürlich in der weltberühmten Frauenkirche. Die Stadt besitzt Dutzende Museen, wie die Skulpturensammlung mit bis zu 5.000 Jahre alten Meisterwerken. In der Gemäldegalerie Alte Meister hängt das Bild mit dem weltberühmten Canaletto-Blick, der Aussicht vom Elbufer auf Dresdens „Skyline“ und die Augustusbrücke. Romantische Spaziergänge führen besonders abends an das Ufer, dann spiegeln sich dort Hunderte von Lichtern der Altstadt in der Elbe.


Elbsandsteingebirge: Wandern entlang zerklüfteter Felsen & uriger Wälder

Eine einzigartige Naturlandschaft breitet sich im Süden Sachsens entlang der Elbe aus: das Elbsandsteingebirge. Es beginnt schon in Tschechien und entwickelt sich im Nationalpark Sächsische Schweiz zu seiner vollen Schönheit. Tiefe und enge Schluchten wechseln sich ab mit dichten Wäldern und hochstehenden, bizarr zerklüfteten Felsen. Wanderern und Naturliebhabern bietet die Gegend absolute Ruhe und einzigartige Ausblicke. Über 400 Kilometer zieht sich das Netzwerk aus markierten Touren und Pfaden von Schloss über Burgruine zu Aussichtspunkt. Wer sich nicht nur auf den Nationalpark beschränken will, kann in der Region sogar auf mehr als 1.000 Kilometern seine Belastungsgrenze testen.


Erzgebirge: Familienurlaub, Ski & historisches Handwerk

Vor allem im Winter sind die hohen Berge des sächsischen Erzgebirges ein beliebtes Reiseziel. Rund um den Fichtelberg, den mit 1.215 Metern höchsten Berg der Region, hat sich ein weitläufiges Skigebiet gebildet. Von 12 Pisten führt die Längste 2,5 Kilometer abwärts ins Tal. Wer mit technikbegeisterten Kindern unterwegs ist, sollte unbedingt eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn unternehmen. Die nostalgische Fichtelbergbahn tuckert noch immer regelmäßig durch die romantische Landschaft, über steinerne Viadukte und vorbei an tiefgrünen Fichtenwäldern. Südlich von Chemnitz, in Annabergs Bergwerkmuseum „Im Gößner“ können junge Entdecker mit ihren Eltern Stollen und Schächte entdecken. Zur Adventszeit gehört dort auch ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt dazu. Die Erzgebirgischen Schwippbögen, Pyramiden, Nussknacker und natürlich der süße und mit Puderzucker überzogene Christstollen sind weit über die Grenzen von Sachsen hinaus berühmt.


Leipzigs Umland: Burgen, Schlösser und Radtouren

Leipzig ist die zweite große Metropole Sachsens. Ein Besuch der Stadt selbst lohnt sich ebenso wie eine Fahrt in ihr Umland. Eine tausendjährige Geschichte prägt die Region. Dutzende von Schlössern, Burgen und Ruinen gibt es zu entdecken. In der flachen, schönen Gegend verlaufen zahlreiche Radwege rund um die Stadt zu umliegenden Seen oder Schlössern. Hier findet man sogar Radfernstrecken, von denen die längste bis nach Berlin führt. Auch Motorradfahrer werden von der weitläufigen Landschaft und ihren einsamen Pisten angezogen. Eine beliebte Tour führt vom 90 Meter hohen Völkerschlachtdenkmal zum 30 Kilometer entfernten Schloss Delitzsch, einem der ältesten Schlösser in Sachsen. Der Barockgarten und die historischen Räume können bis heute besichtigt werden. Wer eine größere Tour unternehmen will, bikt zur 50 Kilometer entfernten Hubertusburg, einem Jagdschloss in Wermsdorf. Es wird auch gerne mal als Sächsisches Versailles bezeichnet. Unterwegs gibt es regelmäßig etwas zu Entdecken. Zahlreiche Schlösser wurden zu Museen umgebaut, in anderen werden Konzerte und Theaterstücke aufgeführt. Viele beherbergen auch Ausstellungen. Zu besonderen Anlässen stellen Heimatvereine – sogar vollkostümiert – die Ereignisse der Völkerschlacht am Originalschauplatz nach.