Designhotels: Unsere aktuellen Favoriten

Infinity-Pool mit Bergpanorama und stilvoller Sonnenterrasse im Hotel Muchele in Südtirol.

In unseren ausgewählten Designhotels verbringt man seinen Traumurlaub in ganz besonderer Atmosphäre. Denn es gibt viele Gründe, warum

man nicht mehr aus dem Urlaub zurück möchte. Umso schwieriger wird es, wenn das Hotel auch noch ein richtiger Hingucker ist. 08/15 war gestern! Minimalistische Gestaltung, aber auch hippe vintage Möbel, freistehende Badewannen und Farbakzente machen jedes Zimmer, jedes Badezimmer und Pooldeck zu einem Design-Unikat.

Damit die Auswahl aus hunderten Designhotels leichter fällt, haben wir heute 10 unserer derzeitigen Lieblinge herausgesucht – handverlesen und exklusiv.

Wo die Dolomiten zur Kulisse werden: Hotel Milla Montis

Die dunkle und moderne Außenfassade im Designhotel Milla Montis

Architekt Peter Pichler hat das Milla Montis mit dunkler Holzfassade und raumhohen Fenstern direkt in die Südtiroler Berglandschaft eingeschrieben. Innen: reduziertes Design, Eschenholz, klare Formen, hochwertige Materialien aus der Region. Die Suiten – von der Living Suite bis zur Spa Suite Plus mit eigener Sauna und freistehender Badewanne – haben alle private Terrassen oder Loggien mit Dolomitenblick. Draußen spiegelt ein Infinitypool das Panorama, drinnen warten Sauna und Dampfbad mit Bergblick. Küchenchef Roland kocht mit Zutaten von Höfen, die er persönlich kennt, und gibt sein Wissen in Brotback- und Kräuter-Workshops weiter.

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Ein Patrizierhaus am Luganer See: Relais Castello di Morcote

Eleganter Ruhebereich mit Panoramablick auf die Berge im Relais Castello di Morcote am Luganersee.

Ein ehemaliges Patrizierhaus aus dem 17. Jahrhundert, behutsam restauriert und von Innenarchitektin Francesca Neri neu interpretiert. Nur 12 Zimmer, jedes individuell – mit Naturmaterialien, modernem Designinterieur und, in den Deluxe-Kategorien, eigenem Kamin und privatem Garten. Das Zusammenspiel aus historischer Substanz und zeitgenössischem Stil ist hier kein Zufall, sondern das Herzstück des Hauses. Dazu kommt ein über 150 Hektar großes Bio-Weingut, das seit vier Generationen von der Familie Gianini bewirtschaftet wird – Weinproben und „Wine & Dine“-Events direkt in den Rebbergen inklusive. Die Lage in Vico Morcote, einer kleinen Tessiner Gemeinde mit Seeblick und alten Steingässchen, tut ihr Übriges.

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Tortue Hamburg: Paris trifft Hafenstadt

Modernes Designzimmer mit Kingsize-Bett und stilvollem Ambiente im TORTUE Hamburg.

Eine vergoldete Schildkröte begrüßt die Gäste am Eingang – und gibt damit den Ton an. Das Tortue spielt bewusst mit Dekadenz: opulente Tapeten von Studio DeSimoneWayland, französischer Innenhof, 128 Zimmer mit individuell gemusterten Wänden und extrabreiten Boxspringbetten. Die historische Fassade wurde von David Chipperfield restauriert, das Interieur von Stephen Williams, Kate Hume und Joyce Wang neu erfunden. Kulinarisch gibt es die Wahl zwischen drei Restaurants – von der klassischen Brasserie über asiatisches JIN GUI bis zum intimen chez l’ami – und fünf Bars, darunter eine Smokers Lounge und ein Dachgarten. Mitten in der Hamburger Innenstadt, 200 Meter zur S-Bahn, Jungfernstieg um die Ecke. Für das außergewöhnliche Gesamtkonzept wurde das Haus mit dem Michelin Key ausgezeichnet.

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Porphyr, Kastanie und Moroso: Hotel Muchele

Modernes Hotelzimmer mit Terrasse und privatem Whirlpool im Hotel Muchele in Südtirol.

Das Muchele hat ein klares Designkonzept – und das seit 1952. Die Fassade aus regionalem Porphyr, dem Lieblingsstein des Großvaters, zieht sich als roter Faden durchs Haus: heute ergänzt um einen metallenen Spitzenvorhang mit bäuerlichen Ornamenten, inspiriert von Trachtenmuseum-Stücken aus dem Passeiertal. Innen dominiert einheimische Kastanie – als Decke, Möbel, Trennwände und Verkleidungen – kombiniert mit den farbenfrohen, handgefertigten Möbeln des italienischen Designlabels Moroso aus Udine. Künstler Erich Stecher hat sich mit einem Murales am Empfang und den Weinetiketten der Hausweine verewigt. 42 Zimmer und Suiten, von der Loggia mit direktem Poolzugang bis zur Dachterrassensuite mit Hotspring-Whirlpool – und ein Kuchltisch, an dem Chefkoch Patrick Holzner exklusiv für wenige Gäste kocht.

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Ein byzantinischer Palast mit eigenem Weingut: Kinsterna Hotel

Stilvolles Doppelzimmer mit historischem Charme und modernem Komfort im Kinsterna Hotel in Griechenland.

Massive Steinwände, Holzbalken und osmanische Zisternen – das Kinsterna ist kein gebautes Designhotel, sondern ein mit großem Respekt restauriertes byzantinisches Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Die 27 individuellen Zimmer verteilen sich auf mehrere Häuser, jedes mit eigenem Charakter: Steingewölbe hier, Designerinterieur dort, dazu Marmorbäder und Blick auf die Felsenstadt Monemvasia. Dinner gibt es an Tischen auf Glasbalkonen direkt über der alten Zisterne, auf der Seerosen treiben – einer der stimmungsvollsten Tische Griechenlands. Das Hotel bewirtschaftet 9 Hektar mit jahrhundertealten Olivenbäumen, eigenen Weinbergen mit griechischen Sorten wie Kydonitsa und Agiorgitiko sowie einem Kräutergarten, aus dem auch der Spa schöpft. Wer hier eincheckt, taucht in ein Stück Geschichte ein – und kommt so schnell nicht wieder los.

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1477 Reichhalter: 500 Jahre Geschichte, 8 Zimmer

Ein Hotelbett mit weißer Bettwäsche und einem eleganten Nachttisch mit Lampe – so geht Minimalismus.

Seit 1477 steht dieses Dorfhaus mitten in Lana – und hat in seiner Geschichte als Mühle, Metzgerei, Bäckerei, Sägewerk und Kaffeehaus gedient, bevor Architekt Zeno Bampi und Innendesignerin Christina von Berg es behutsam in ein kleines Designhotel verwandelten. Nur 8 Zimmer, jedes mit eigenem Charakter: reduzierte Linien, historische Holzdielen, Kachelöfen und bewusst ausgewählte Antiquitäten – kein Fernseher, dafür Yogamatte und Bluetooth-Lautsprecher. Historische Fotografien von Jasmine Deporta komplettieren das stimmige Bild. Direkt vor der Tür beginnen die Weinberge und Apfelplantagen, die Wanderroute in die Gaulschlucht startet ebenfalls ums Eck. Klein, persönlich, unaufgeregt schön.

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Familienerbstücke statt Katalogmöbel: Ottmanngut Suite & Breakfast

Elegantes Zimmer mit historischem Kachelofen und Vintage-Design im Ottmanngut Suite & Breakfast in Meran.

Urkundlich erstmals 1290 erwähnt, seit 1850 in Familienbesitz – das Ottmanngut hat eine lange Geschichte als Gutshof, Pension und Bürgerhaus, bevor Martin Kirchlechner es nach zweijähriger Renovierung als Suite & Breakfast neu belebte. Das Designkonzept folgt keinem Trend: In den 11 Zimmern stehen ausgesuchte antike Familienmöbel aus Biedermeier und Jugendstil, dazu Stuckdecken, Terrazzofußböden, Holzdielen und geflieste Kamine – gediegenes Altes trifft auf unkonventionelles Neues. Das Frühstück wird in mehreren Gängen serviert, in der historischen Orangerie oder im mediterranen Garten unter Palmen und Zypressen. 5 Gehminuten vom Zentrum Merans, mit Blick auf Weinberge und Berge. Wer Standardzimmer und Katalogmöbel erwartet, ist hier definitiv falsch.

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9 Suiten, jede ein Kunstwerk: Casa Clàt

Stilvolle Design-Suite mit freistehender Badewanne und mediterranem Flair im Casa Clat in Cagliari.

Innenarchitekt Giorgio Casu hat zusammen mit Wandmaler Mauro Patta neun Suiten geschaffen, die alle in einem Gebäude stecken – und doch komplett unterschiedliche Welten sind. Die Corallo Suite trägt handbemalte Wandgemälde, die Isola Suite eine freistehende Badewanne von Antonio Lupi mit Bädern aus Orosei-Stein, die Éclat Suite zeigt original freigelegtes rotes Mauerwerk und ein Himmelbett von Poltrona Frau. Dazu Möbel von Lago und Bang & Olufsen-Lautsprecher in jedem Zimmer – konsequent hochwertig bis ins Detail. Unten schlägt das Restaurant mit offener Küche und alten Gewölbebögen einen anderen Ton an, in den ehemaligen Stallungen liegt heute die Cantina mit Weinraritäten. Oben, auf dem Rooftop, gibt es einen 360°-Blick über die Dächer Cagliaris.

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Spa-Kino und Bio-Backstube: Landhotel Voshövel

Luxuriöse Wellness-Suite mit freistehender Badewanne und Kamin im Landhotel Voshövel am Niederrhein.

Seit 1872 in Familienbesitz, liegt das Voshövel mitten in der niederrheinischen Landschaft – umgeben von weitläufigen Parkanlagen, Heide und einem eigenen Golfplatz direkt vor der Tür. Historische Holzbalken treffen hier auf moderne Designmöbel, große Fensterfronten und offene Räume sorgen für viel Licht. Jedes der 75 Zimmer hat sein eigenes, unverwechselbares Design mit hochwertigen Materialien und persönlichen Details. Der 4.000 Quadratmeter große Spa-Bereich verbindet Holz und Grünpflanzen mit modernem Design – inklusive Erd-Salz-Sauna, Dampfbädern und einem SPA-Kino, das es so selten gibt. Kulinarisch zeigt Küchenchef Christian Penzorn in der Lindenstube, was mit zwei Gault-Millau-Mützen möglich ist, während die Bio-Backstube für das Frühstücksbuffet sorgt. Wer Ruhe sucht, findet sie hier zwischen Auesee und Dingdener Heide.

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Wohnen in den Pigmenten von Verona: Palazzo Ciopeta

Moderne Design-Suite mit minimalistischer Eleganz und natürlichen Materialien im Palazzo Ciopeta in Italien.

Mitten in Verona, wenige Schritte von der Arena entfernt, steckt in diesem historischen Palazzo aus dem 17. Jahrhundert ein Designkonzept mit eigener Handschrift. Die sieben Suiten (40 bis 85 m²) sind jeweils in einem anderen natürlichen Erdpigment der „Terre di Verona“ gestrichen – die Spezialisten von Dolci Pitture haben dafür atmungsaktive Kalkfarben verwendet, jede Suite bekommt so ihren eigenen Farbcharakter. Dazu kommen Kunstwerke von Maestro Marcello Chiarenza, Designerleuchten von Davide Groppi und Bisazza-Mosaike in den Bädern – Pflegeprodukte stammen von Laboratorio Olfattivo, Möbel von Saba. Eine kleine Küchenecke gibt es in jedem Zimmer, ein Restaurant im Haus nicht – dafür aber die Möglichkeit, sich Abendessen vom Restaurant L’Oste Scuro direkt aufs Zimmer bringen zu lassen. In den 1950er und 60er Jahren war das Haus Treffpunkt der intellektuellen Szene Veronas – heute ist es ein Rückzugsort mitten im UNESCO-Welterbe.

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Titelbild: Designhotel Hotel Muchele

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