Tannensilhouetten spiegeln sich im dunklen Wasser, irgendwo im Wald dahinter herrscht eine Stille, in der man den eigenen Atem hört. Hotels am See im Schwarzwald versprechen etwas, das anderswo kaum noch zu finden ist: echte Abgeschiedenheit, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Die Seen hier liegen nicht zur Schau, sie liegen einfach da, eingebettet in Hügel und Mischwald, und wer einmal an ihrem Ufer gestanden hat, versteht sofort, warum Menschen immer wieder in diese Region zurückkehren.
Das Wasser liegt noch vollkommen glatt, wenn man morgens ans Ufer tritt. Kein Laut außer dem dumpfen Klopfen eines Spechts irgendwo im Wald hinter dem Haus. So beginnt ein Tag an einem der Schwarzwaldseen, und wer diesen Moment einmal erlebt hat, weiß, weshalb Hotels am See im Schwarzwald eine eigene Kategorie bilden. Diese Seen sind keine Kulissen. Es sind Gletscherseen in Tallagen, von Mischwald und sanften Hügelkämmen eingefasst, die das Licht anders brechen als Flachlandseen und dem Aufenthalt etwas Konzentriertes geben, das sich kaum beschreiben lässt.
Am Titisee ist immer etwas los, und trotzdem verliert er nichts von dem, was ihn ausmacht. Bootsverleih, Bademöglichkeiten, kurze Wege in die Natur, Cafés am Ufer. Wer im Hochschwarzwald in einem Hotel am See im Schwarzwald übernachtet, bekommt beides: den unmittelbaren Kontakt zum Wasser und genug Anschluss, um abends nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.
Wer den Schluchsee kennt, beschreibt ihn meistens mit einer Geste, die Offenheit andeutet. Der größte natürliche Schwarzwaldsee liegt weiter oben, windiger, mit einem Horizont, der in eine andere Landschaft zu gehören scheint. Hotels rund um den Schluchsee sprechen jene an, die wirklich abtauchen wollen: die morgens das Wasser rauschen hören und abends kaum merken, wie viele Stunden vergangen sind.
Feldsee und Windgfällweiher liegen so, als hätte sie jemand absichtlich vor dem Blick der meisten Reisenden versteckt. Kaum erschlossen, kaum beworben. Hotels in dieser Zone sind keine Ausgangspunkte für ein volles Programm, sondern Orte, an denen man ankommt und dann einfach bleibt.
Im Murgtal und Nagoldtal gibt es keine großen Seen, aber kleinere Weiher und Stauseen, die eine ganz eigene Atmosphäre erzeugen. Wer hier in der Nähe des Wassers übernachtet, hat meist das Ufer für sich. Das ist die ruhigste Variante eines Urlaubs in Hotels am See im Schwarzwald: wenig frequentiert, dafür umso stärker im Gedächtnis.
Wer Wasser, Wald und trotzdem etwas Betrieb um sich möchte, ist am Titisee richtig. Wer den Wind auf dem Wasser sucht und möglichst wenig Ablenkung, findet sie am Schluchsee. Die Feldberger Seenlandschaft gehört denen, die nicht gefunden werden wollen. Und wer den Weg selbst als Teil des Erlebnisses begreift, dem gehört der nördliche Schwarzwald mit seinen stillen, kleinen Gewässern, die auf keiner großen Karte stehen.