Positano lässt sich nicht mit einem Spaziergang erkunden. Alles hier folgt dem Hang: aufwärts, abwärts, quer über Treppen, die plötzlich enden und woanders weitergehen. Wer ein Hotel sucht, merkt schnell, dass die Adresse mehr ist als eine Übernachtung. Sie entscheidet, was man morgens als erstes hört, was abends vor dem Fenster liegt und wie viel man täglich zu Fuß zurücklegt. Wer sich auf die Suche nach den schönsten Hotels in Positano macht, sucht im Grunde nach dem richtigen Ausgangspunkt für eine völlig andere Art von Urlaub.
Zwei ältere Frauen auf einer Treppe, die auf Italienisch lautstark diskutieren, welcher Weg kürzer ist. Beide haben recht, beide haben unrecht, und am Ende gehen sie denselben. So ist Positano: Es gibt kein Geradeaus. Wer hier die schönsten Hotels in Positano sucht, stellt sich besser nicht die Frage nach Sternen, sondern nach Lage, Morgengeräuschen und der Frage, wie viele Stufen man täglich bereit ist zu steigen.
Die Stadt ist vertikal gebaut. Was oben oder unten liegt, verändert nicht nur den Blick, sondern die gesamte Atmosphäre des Aufenthalts.
Wer hoch wohnt, schaut auf Positano herab wie auf ein Modell aus Terrakotta und Bougainvillea. Die Gassen unten sind zu hören, aber nur als leises Raunen. Morgens liegt Dunst über dem Wasser, bis die Sonne ihn auflöst. Hotels in dieser Lage bieten vor allem eines: Abstand. Terrassen, auf denen man frühstückt, während die Stadt noch schläft.
Mittendrin zu wohnen heißt, alles zu spüren. Den Geruch der kleinen Läden, die morgens aufsperren. Das Klingeln der Boote, die im Hafen drehen. Den Schatten der Kirche Santa Maria Assunta, der sich über die Gassen legt. Wer ein Hotel in der Stadtmitte wählt, schläft keine fünf Minuten vom Treiben entfernt, kauft mittags frische Limoncello-Bonbons und findet abends ohne Umweg zurück.
Unten, nah an der Spiaggia Grande, beginnt der Morgen anders. Kiesel unter den Füßen, bevor der erste Kaffee kommt. Boote, die anlegen, bevor die Liegestühle aufgestellt werden. Diese Lage gibt das Panorama auf, gewinnt dafür das Wasser. Die schönsten Hotels in Positano mit Strandnähe richten sich an alle, die den Tag vom Meer aus beginnen wollen, nicht von einer Terrasse.
Mai und Juni bringen Stille und blühende Hänge. Im Juli füllen sich die Treppen, die Abende werden lang und laut – auf eine gute Art. September bringt das beste Licht: warm, ohne Hochsaison-Gedränge. Oktober zeigt das eigentliche Positano: Restaurants ohne Wartelisten, leere Treppen, das Meer trotzdem noch warm.
Wer Positano anschauen will, ohne in ihm aufzugehen, schläft oben am Hang und wacht mit dem Panorama auf. Wer die Stadt als Dauerzustand will, Gerüche, Geräusche, Begegnungen, wählt die Stadtmitte und ist in allem mittendrin. Wer morgens als erstes ins Wasser möchte, bevor die Tagesgäste kommen, wählt die untere Lage und tauscht die Aussicht gegen das Rauschen.