Zwischen Vogesen und Rhein liegt eine Region, in der kleine Hotels im Elsass nicht Kompromiss bedeuten, sondern Konzentration: auf Fachwerk, auf den Wein aus der Gegend, auf eine Gastlichkeit, die man anderswo lange sucht. Alte Winzerhäuser, verschlungene Gassen, Dörfer, in denen man abends noch zu Fuß zum Abendessen geht – das Elsass scheint für diesen Hoteltyp wie geschaffen.
Die Treppe knarzt, der Schlüssel ist aus Holz, das Fenster geht auf eine Gasse, in der zwei Autos kaum aneinander vorbeikommen. Nach langer Fahrt ist das kein Mangel, sondern der Grund, warum man hergekommen ist. Kleine Hotels im Elsass haben selten eine Lobby im üblichen Sinn, dafür fast immer das Gefühl, irgendwo wirklich angekommen zu sein.
Die Bausubstanz der Region tut vieles von selbst. Fachwerk, Innenhöfe, ehemalige Winzerhäuser mit dicken Mauern und tiefen Kellern: Solche Gebäude lassen sich nicht in Konferenzketten verwandeln, sie bleiben überschaubar. Dazu kommt die Struktur des Landes – viele kleine Orte nah beieinander, kaum Distanz zwischen Weinberg und Weinstube, zwischen Ausflug und Abend. Die Gastlichkeit hat hier eine bestimmte Färbung, irgendwo zwischen französischer Beiläufigkeit und einer süddeutschen Direktheit, die freundlich ist, ohne aufdringlich zu werden.
Straßburg kennt jeder, und auf der Grande Île merkt man das an manchen Tagen deutlich. Wer hier in einem kleinen Hotel übernachtet, hat die Altstadt vor der Tür und Deutschland in zwanzig Minuten. Wer weniger Betrieb vorzieht, fährt nach Obernai oder Barr: Winzerstädte, in denen abends die Hauptstraße gehört, wer immer noch da ist.
Colmar funktioniert zu Fuß, und das ist kein Zufall. Die alten Kanäle, die Weinstuben, die Fassaden der Altstadt – alles liegt eng beisammen. Kleine Hotels sitzen hier in Gebäuden, die seit Jahrhunderten stehen, und man spürt das in der Raumhöhe und in den Böden. Riquewihr und Ribeauvillé, wenige Kilometer entfernt, sind kleiner und an belebten Tagen entsprechend voll; die Weindörfer dazwischen haben davon wenig.
Im Sundgau begegnet man Reisegruppen selten. Die Landschaft wird hügeliger, die Dörfer kleiner, und die Teiche zwischen den Wäldern sind Alltag, keine Kulisse. Kleine Hotels sind hier häufig seit Generationen in Familienbesitz, und der Anschluss an Natur und Stille ist keine Werbeaussage, sondern eine geografische Tatsache. Mulhouse ergänzt das als Stadtgegenpol: industrielles Erbe, wenig Touristenstrom und eine Aufmerksamkeit für Kultur, die man so nicht erwartet.
Wer Stadt und Umland verbinden möchte, ist im Nordelsass gut aufgehoben. Wer entlang der Weinstraße von Ort zu Ort reisen will, mit kurzen Wegen und viel Fachwerk, findet im Mittelelsass die dichteste Auswahl. Wer Ruhe dem malerischen Betrieb vorzieht, fährt in den Sundgau – und kommt dort meistens wieder.
Ein kleines, feines Hotel im Elsass ist die ideale Möglichkeit, um die Region noch intimer kennen zu lernen. Eine besondere Empfehlung ist das Hotel Hotel Restaurant De l'Illwald in Selestat mit nur 16 Zimmern. Echte Geheimtipps sind auch das Hotel Hôtel Terra Vinum in Gueberschwihr mit 30 Zimmern und das Hotel Pêche de Vigne & Spa in Rodern mit nur 9 Zimmern.
Kleine Hotels sind perfekt für eine gemütliche Auszeit weit weg vom Trubel. Auf das ein oder andere möchte man aber auch in kleinen Hotels nicht verzichten und so gibt es natürlich auch im Elsass kleine Hotels, die ihren Gästen wunderschöne Pools bieten. So gibt es im Hotel Hotel Restaurant De l'Illwald in Selestat einen Außenpool zum Entspannen. Auch Hotel Hôtel Terra Vinum in Gueberschwihr und Hotel Pêche de Vigne & Spa in Rodern haben einen Swimmingpool für Ihre Gäste.