Sant Marti gehört zu den unbekannteren Ecken von Barcelona. Östlich der Altstadt verbringt der Bezirk ein Schattendasein. Unverständlich für die, die schon einmal hier waren: Poblenou wirkt fast wie ein andalusisches Dorf, das zur Olympiade errichtete Olympische Dorf haucht Sant Marti neuen Glanz ein, während der Büroturm Torre Agbar alles überragt und sofort zu einem Wahrzeichen von Barcelona erklärt wurde. Absolutes Highlight ist der goldene Sandstrand. Wer in ein Hotel nach Sant Marti fährt, ist immer nur einen Spaziergang vom Meer entfernt.
Poblenou (übersetzt: das neue Dorf) besitzt in vielen Straßen den Charme eines kleinen andalusischen Fischerdorfes, dabei ist der Placa Catalunya – der Hauptplatz von Barcelona - nur ein paar U-Bahnstationen entfernt. Die Rambla del Poblenou führt zum Meer und erinnert eher an einen Marktplatz, als an eine Shoppingmeile. Die alten Fabriken aus dem 19. Jahrhundert sind inzwischen Lofts und Galerien. Und moderne Bürotürme sind rund um Poblenou entstanden. Zum Beispiel der Torre Agbar an der Avinguda Diagonal. Mit seiner einzigartigen Architektur ähnelt der Turm einer gigantischen Wasserfontäne. Unzählige Glaslamellen lassen den Turm je nach Lichteinfall seine Farbe ändert.
Nicht jede Metropole kann mit einem eigenen Strand aufwarten. Und die, die es können nur selten mit einem so schönen Sandstrand wie Barcelona. Viele Hotels in Sant Marti liegen nahe am Mittelmeer, der feinsandige goldene Strand Platja Nova Icaria wird völlig zurecht auch gerne Mar Bella genannt. Auf Katalanisch bedeutet der Name „Schönes Meer“. Hier wird gebadet und gesonnt, was das Zeug hält. Beachvolleyballfelder, Skaterplätze, Basketballkörbe und vieles mehr sorgen auch bei sportlichen für Beachspaß. Viele kleine Kioske versorgen den Strand mit Eis, Getränken und Wassersportequipment. Die Strandpromenade Passeig Maritim führt immer am Strand entlang und verbindet die Strände von Sant Marti mit dem noch berühmteren Stadtstrand von Barcelona, dem Playa de Sant Sebastià. Typisch für Strandpromenaden wartet auch der Passeig Maritim mit beliebten Fischrestaurants, Lokalen, Bars und Eisdielen auf.
Zwischen Barceloneta und Poblenou wurde zu den Olympischen Spielen von 1992 ein riesiger Komplex umgestaltet – bis heute bekannt als Olympisches Dorf. Hier liegt der größte Jachthafen der Stadt. Außerdem in dem modernen Stadtviertel: das Casino, zahlreiche schicke Restaurants und angesagte Clubs.
Autofrei: Poblenou heißt nicht nur wie ein kleines, spanisches Dorf, es wirkt auch oft wie eines. Das umfasst auch die teils engen Straßen, die darum oft für Autos gesperrt sind. Nicht jedes Hotel in Sant Martis Stadtbezirk Poblenou kann darum mit dem Auto angefahren werden. Gerade für Familien mit Kindern sind die autofreien Straßen aber ein Riesenvorteil.