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La Gomera © Parador de La Gomera

Was das Wetter, die Naturschönheiten und die Vielfältigkeit anbelangt, gehört die zweitkleinste Insel der Kanaren zu den Großen: Ganzjährig genießen Reisende auf La Gomera ein fantastisches Klima – selbst im kühlsten Monat Januar sinken die Temperaturen nicht unter 15°C. Menschenleere Felsbuchten inmitten ungezähmter Landschaft laden zu erholsamen Stunden in der Stille der Natur ein.

Charmante Stadt San Sebastián und traditionelles Dorf Agulo

Mit zeitweilig regem Treiben rund um den Hafen erwartet die Hauptstadt San Sebastián ihre Besucher. Sie verfügt über einen lebhaften Schiffsverkehr: Urlauber mit ihren Segelschiffen sowie Jachten legen ebenso an wie Fähren vom Festland und von weiteren Kanareninseln. Bekannt ist die Stadt unter anderem für Ihren regelmäßig stattfindenden Markt auf der Plaza. Neben regionalem Gemüse und frischem Obst finden sich zahlreiche Kunsthandwerksprodukte aus heimischem Lorbeerholz und Palmenwedeln. Liebhaber von historischen Artefakten kommen im archäologischen Museum Casa de los Echevarría in San Sebastián auf ihre Kosten. Der kleine Ort Agulo in der gleichnamigen Gemeinde zieht sich von der Südwestküste Richtung Landesinnere. Die Lage des Zentrums auf einer Höhe von 250m ermöglicht einen faszinierenden Weitblick über das Meer bis zur Insel Teneriffa. Das kleine Dorf mit seinen schmalen Gassen und sehenswerten Kolonialbauten verlockt mit seiner idyllischen Atmosphäre. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – ebenso wie seit Jahrhunderten leben die Einheimischen vom Bananen- und Weinbau sowie dem Fischfang.

Naturschönheiten: das Wahrzeichen Los Organos und der Nationalpark Garajonay

Die schönsten Sehenswürdigkeiten bietet oft die Natur selbst, und so ist es auch auf La Gomera. Viele Hotels befinden sich in der Nähe von außergewöhnlichen Attraktionen, denn die Insel hält unzählige landschaftliche Schönheiten bereit. Eine kleine Berühmtheit stellt die Felsformation Los Organos dar: Ihren Namen, der auf Deutsch übersetzt "Die Orgelpfeifen" lautet, begründet sich auf die Ähnlichkeit des Monuments aus vulkanischem Magma mit einer Orgel. Mit einer Breite von etwa 175m und einer Höhe von 80m präsentiert es sich mit einer eindrucksvollen Erscheinung. Das Felsmassiv lässt sich nur bei einer Bootstour, beispielsweise von dem Ort Vueltas aus, entdecken, denn von der Insel aus ist es nicht zu sehen. Ebenso berühmt ist der 3.984ha große Nationalpark Garajonay im Landesinneren. Faszinierend ist der dortige kanarische Urwald, der etwa 85% des Schutzgebietes einnimmt. Mittig befindet sich ein Lorbeer-Nebelwald, dem riesige Farne, Bartflechten und vermooste Bäume eine mystische Atmosphäre verleihen.

Zu Fuß das Biosphärenreservat La Gomera erforschen

Wanderfreunden stehen auf La Gomera einzigartige Unternehmungen bevor – zu Recht wurde die wildromantische Kanareninsel von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Für eine Wanderung mit Kindern eignet sich die Wasserfalltour im Valle Gran Rey im südwestlichen Teil der Insel: Für den Weg von Casa de la Seda aus ist nur etwa 1h einzuplanen, steile Anstiege gibt es nicht. Bizarre Felsen, riesige Palmen und viele Ziegen prägen die Umgebung. Erfrischung findet sich am rauschenden Wasserfall, der das Ziel der Strecke darstellt. Der 140km lange Weitwanderweg GR-132 für gut konditionierte Wanderer führt von San Sebastián aus einmal rund um die Insel. Zu seinen Höhepunkten zählen die Panoramablicke über das Meer bis hin zum Horizont, die zum Pausieren anregen. Natürlich können auch Teile der Rundtour begangen werden, sodass sich Urlauber zwischendurch in ihren Hotels auf La Gomera erholen können.

Faszinierende Fauna: Wale, Delfine und Vögel

Wer sich den Traum vom hautnahen Beobachten von Walen und Delfinen erfüllten möchte, findet in La Gomera den perfekten Ausgangspunkt. Rund um die Insel leben ganzjährig einige Meeressäuger wie der Große Tümmler. Darüber hinaus ziehen große Wandergruppen vorbei. Von zahlreichen Küstenorten aus, darunter Vueltas und Playa de Santiago, lässt sich eine Bootstour über den Atlantik unternehmen, wobei erfahrene Begleiter ihr Fachwissen mit den Gästen teilen. Viele Menschen bezeichnen den Anblick der Tiere aus nächster Nähe als eine der größten Faszinationen unserer Erde. Auch die Vogelbeobachtung nimmt auf La Gomera einen hohen Rang ein: Seeschwalben, Reiher, Ibisse, Enten und Sturmtaucher sind hier zu Hause. Sie lassen sich in nahezu allen ruhigeren Küstengebieten der Insel entdecken.

Sonnenbaden an dunklen Lavastränden

Was wäre ein Inselurlaub ohne Strandbesuche? Trotz der unzähligen Attraktionen La Gomeras, die Reisende anziehen, kommen Bade- und Erholungsurlauber nicht zu kurz: Die Küstenlinie mit einer Gesamtlänge von 181km beinhaltet 15km Strandbereiche. Der Untergrund besteht mit Ausnahme von 500m weichem Lavasand aus Kies und Steinen. Einer der beliebtesten Strände ist die Playa de Santiago im gleichnamigen Ort, im Inselsüden. Nahe dem Hafen treffen Urlauber auf ein ruhiges Meer, da die Mole als Wellenbrecher dient. Ein Teil des Badebereiches wurde mit hellem, feinem Sand aufgeschüttet. Mit seinem dunklen Natursand besitzt der Strand Playa de Alojera im Dorf gleichen Namens an der Westküste eine große Anziehungskraft. Weiterhin kommen Reisende hier in den Genuss von wunderschönen Sonnenuntergängen.

Kulinarische Höhepunkte

In vielen Hotels auf La Gomera und in den Restaurants erwartet Inselgäste eine einfache, kräftigende Küche. Zahlreiche Kräuter, darunter frische Kresse und Thymian, geben den Speisen ihren außergewöhnlich köstlichen Geschmack. Oft steht Meeresfisch der Saison auf der Karte, wobei die Angebote von Hecht über Seezunge bis zu Barsch reichen. Einen regionaler Höhepunkt stellt der Papageienfisch dar. Fisch kommt häufig in gegrillter Form auf den Tisch. Dazu wird entweder eine scharfe Chili- oder eine würzige Paprikasoße gereicht. Liebhaber süßer Verführungen empfiehlt sich die Mandelcreme mit Eigelb und Honig, die auf der Insel unter dem Namen Bienmesabe bekannt ist. Gaumengenuss verspricht außerdem Tarta de cuajada, ein Quarkkuchen, der aus Eiern und Frischkäse zubereitet wird.

Ganzjährig die Sonne auf La Gomera genießen

La Gomera ist in zwei Klimazonen aufgeteilt und eignet sich das ganze Jahr über für einen unvergesslichen Urlaub auf den Kanaren. Die kühlere und feuchtere Region im Norden der Insel lädt vor allem im Frühjahr zu ausgiebigen Wandertouren durch die hügelige Landschaft des Nationalparks mit Blick auf den Atlantik ein. Im trockeneren und wärmeren Süden verbringen Gäste ab Mai bis Oktober den perfekten Strandurlaub bei 24 bis 29°C mit Sonnenbaden und Schwimmen. Im September und Oktober herrschen die wärmsten Wassertemperaturen von bis zu 23°C.

Die wichtigsten Feste auf La Gomera

Im Oktober, an dem Montag, der dem ersten Samstag des Monats folgt, findet das wichtigste Fest La Gomeras statt: Unsere Liebe Frau von Guadalupe. Wallfahrten zu ihrem Schrein in Puntallana und Prozessionen um diesen herum, prägen das Bild. Alle fünf Jahre, zuletzt 2018, wird die Statue, in feierlicher Prozession, mit dem Schiff von Puntallana nach San Sebastián gebracht und dann, über die folgenden Monate, zu jedem Ort der Insel. Jährlich findet auch am 25. Juni das Ziegenbad statt, eine alte Hirtentradition, bei der die Ziegen der Insel im Meer gebadet werden.

Anreise nach La Gomera

Die Anreise zu den Hotels auf La Gomera erfolgt über den internationalen Flughafen Teneriffa Süd auf der benachbarten Kanareninsel. Von dort gelangt man nach einer etwa einstündigen Fährpassage zu den Hotels auf La Gomera. Die Flugzeit von Deutschland nach Teneriffa beträgt zwischen 3 und 5h. Von vielen deutschen Flughäfen werden täglich Direktflüge nach Teneriffa angeboten.

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