Rumänien ist touristisch recht unentdeckt und lockt mit einer beeindruckenden Vielfalt von abwechslungsreicher Landschaft, interessanter Kultur und spannenden Städten. Das Land an der Schwarzmeerküste hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Die Hauptstadt Bukarest entwickelt sich rasant und bietet mit dem Triumpfbogen und dem Athenäum einige tolle Sehenswürdigkeiten. Die Strände am Schwarzen Meer ziehen Badegäste in die modernen Strandbäder in der Nähe von Constanza. Rumänien ist im Landesinneren von dem Gebirge der Karpaten durchzogen, die eine abwechslungsreiche Landschaft bieten und zu Aktivitäten einladen. Die Donau fließt über mehr als tausend Kilometer durch Rumänien und an der Grenze entlang. In Siebenbürgen, rumänisch Transilvania, lassen sich die Wurzeln deutscher Siedler nachvollziehen.
Für Siebenbürgen und die Karpaten empfehlen sich Mai bis Oktober, die Monate Juni und September verbinden gutes Wetter mit überschaubaren Besucherzahlen. Das Donaudelta ist im Frühling zur Vogelzugzeit besonders lohnenswert, während der Sommer heiß und feucht werden kann.
Das hängt davon ab, welche Art von Natur gesucht wird. Die Karpaten bieten aktive Erholung: Wandern, Höhenlagen, Bergpanoramen. Das Donaudelta dagegen ist ein Ort der Stille und Beobachtung, der sich langsam erschließt. Wer beides schätzt, kann beide Regionen auf einer längeren Reise durch Rumänien verbinden.