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Das perfekte Ziel für eine Städtereise ist unbestritten die Hauptstadt Englands. Berühmte Londoner Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge, der Buckingham Palace und das London Eye machen es einem einfach, sich für eine London Reise zu entscheiden. Teatime und Clubbing, Royal und Punk, Business und Nightlife: Was an anderen Orten unvereinbar wäre, in London trifft es zusammen. Ob schräge Mode, neue Musikrichtungen, seltene Kunstschätze oder Fusion-Cooking, diese Stadt gleicht einer Wundertüte, in der jeder etwas für sich findet. Nur eins ist London immer: einmalig. Hier werden weltweite Trends geschaffen.

Wichtigste Stadtteile auf einen Blick:

London

London © Corinthia Hotel London

City of London: Historisches Herz, Hochfinanz & Banker

Zwischen Smithfield Long Lane und Themse schlägt das historische Herz der Stadt. Highlights wie die Festung des Tower of London (Kronjuwelen), St. Paul’s Cathedral und Bank of England sind beliebte Sehenswürdigkeiten. In den Glasfassaden des Finanz- und Versicherungssektors spiegelt sich „Business as usual“; beim Lunch trifft man auf solvente Londoner.

Sightseeing-Klassiker: „The Square Mile“, so nennen viele Londoner ihre City, deren Ausmaße nur eine gute Quadratmeile betragen. Zu Fuß erreicht man viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die gut erhaltene Festung des Tower of London, königlicher Wohnsitz bis in das 17. Jahrhundert, oder die St. Pauls Cathedral, in deren Krypta große Persönlichkeiten Englands ruhen. Um die U-Bahnstation Bank gruppiert sich das Finanz- und Börsenviertel der City, wo an Werktagen hektisches Treiben herrscht. Zu besichtigen ist das Lloyd‘s Building, Sitz der bekannten Versicherungsgesellschaft und ein architektonisches Meisterwerk. Die Gerichtshöfe (Law Courts) in der Fleet Street bilden den Übergang zum angrenzenden Regierungsviertel Westminster.

Museen & Galerien: Wenn es auch unscheinbar wirkt, das Museum of London offenbart eine bewegte Stadtgeschichte. Ein Muss sind auch die Kronjuwelen, ausgestellt im Jewel House des Tower. Bei einem Spaziergang Richtung Westminster lohnt zum Beispiel ein Besuch im Somerset House, in dem die bedeutende Courtauld Gallery untergebracht ist, oder im kuriosen Sir John Soane`s Museum, der Behausung eines im 19. Jahrhundert verstorbenen Architekten (nahe der U-Bahnstation Holborn).

Essen mit Bankern: Viele der Restaurants rund um das Bankenviertel haben an den Wochenenden geschlossen, werktags verdaut man hier die neuesten Aktienkurse. Die Küche ist international, von thailändisch und indisch über französisch und italienisch bis hin zu vegetarischen Genüssen. Natürlich fehlen auch zahlreiche Pubs (Shaw’s Booksellers) nicht, in denen Versicherungsmakler auf erfolgreiche Abschlüsse anstoßen und britische Gerichte auf der Karte stehen.

Delikatessen & Markttreiben: In den viktorianischen Arkaden des Leadenhall Market zeigt sich, wer es weit gebracht hat. Der Londoner beißt in seinen Jerk Chicken-Wrap oder kauft blauschimmeligen Blue Stilton an der gut sortierten Käsetheke (Cheese @ Leadenhall). Mittfünfziger in Nadelstreifenanzügen lassen sich von Schuhputzern das Leder blank reiben, um gepflegt zum Lunch (Brokers Wine Bar & Restaurant) zu erscheinen.


Westminster: Königshaus, Sightseeing & touristisch

Das politische Zentrum schließt im Südwesten der City an, durchströmt von touristischen Massen. Weltbekannte Plätze wie der Buckingham Palace (Sitz der Königsfamilie), Downing Street No. 10 (Amtssitz des Premierministers), Westminster Abbey (Krönungskirche) und der Big Ben als das Wahrzeichen Londons gehören zur Sightseeingtour. Berühmt sind auch die Musicals des West End und die angrenzende Club-Szene.

Sightseeing im Regierungsviertel: Highlight im Regierungsviertel ist natürlich der Buckingham Palace mit der goldenen Statue des Queen Victoria Memorial. Wer sich zur richtigen Zeit vor dem Palast einfindet (11:30 Uhr) bekommt die ausgiebige Zeremonie der königlichen Wachablösung mit. Besucher, die es versäumt haben vorab zu reservieren, drängen sich für einen Platz in den Führungen: In den Sommermonaten sind einige Innenräume und die königlichen Stallungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Big Ben darf zwar nicht besichtigt werden, es lohnt jedoch, den Schlägen der 13,5 Tonnen schweren Glocke zur vollen Stunde zu lauschen - viele sind der Ansicht, dass sie eine Arie von Händel „nachspielen“. Tipp für das Erinnerungsfoto: Ein schönes Postkarten-Panorama mit Big Ben und des Houses of Parliament bietet sich von der Westminster Bridge.

Sightseeing von oben: Am südlichen Themse-Ufer steht eine Attraktion, die eigentlich für die Milleniums-Feiern und eine begrenzte Zeit entworfen wurde. Wegen der anhaltenden Beliebtheit darf das London Eye nun aber doch stehen bleiben. Mit einer Höhe von 135 Metern ist es das größte Riesenrad Europas. In den 25-Personen-Glasgondeln, die einen sagenhaften Weitblick über London bieten, pressen Faszinierte die Nase an die Scheibe, während nicht-schwindelfreie Begleitpersonen seufzend die Augen schließen.

Teatime im Park: Im Kreuzgang des Westminster Abbey befindet sich ein kleines Café. Auf Samtkissen unter gotischen Bögen sitzend, lässt man das Flair der königlichen Krönungskirche auf sich wirken. Wer lieber im Grünen frühstückt oder diniert, sucht das Inn the Park auf und zückt den noch gut gefüllten Geldbeutel. Das Restaurant liegt wahrlich idyllisch inmitten des St. James Park. Das hat auch seinen Preis.

Große Kunstwerke: Offene Münder in der Queen‘s Gallery am Buckingham Palace: Kulturtouristen und Ahnungslose stehen staunend vor den Werken großer Meister wie Rembrandt und Michelangelo. In wechselnden Ausstellungen werden Stücke der königlichen Gemäldesammlung gezeigt. Zwei U-Bahnstationen weiter (Southwalk) präsentiert die Tate Gallery of British Art Bilder britischer Künstler aus fünf Jahrhunderten.


Kensington: Gourmet-Tempel, Luxus & Grüne Lunge

Von hohen Immobilienpreisen unbeeindruckt, residieren die Bewohner des Viertels hinter viktorianischen Fassaden. In South Kensington leben Großverdiener, Prominente, Reiche und Schöne - es schlägt sich in exklusiven Zielen wie dem Nobelkaufhaus Harrod´s und gehobener Gastronomie nieder, entsprechend gut betucht ist das Publikum. Der angrenzende Hyde Park dagegen ist Londons „grüne Lunge“ – im größten Park Londons wird gechillt, gepicknickt und im Sommer auf Rock- und Pop-Konzerten gefeiert.

Sport & Chillen im Grünen: Gesundheitsbewusste Londoner, die es sich leisten können, leben in Kensington und gehen joggen: Der nahe Hyde Park, der größte Park Londons und eine der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit, füllt (die Kensington Gardens im Westen eingerechnet) eine Fläche von 2,5 Quadratkilometern. In seiner Mitte erstreckt sich die Serpentine, ein angelegter See, auf dem Ruderboote treiben und Schwimmer ihre Bahnen ziehen. Es gibt ein Freibad mit Café (Lido), einen Reitweg, Liegestuhlvermietungen und viele Bäume, unter denen Einwohner ihre Decken ausbreiten und Touristen ihre Blasen an den Füßen kurieren.

Gedenken an Lady Di: Der Kensington Palace wird, als letzter Wohnsitz der tödlich verunglückten Kult-Prinzessin, noch immer von weinenden Besuchern mit Blumen und Fotos beehrt. Auch einen gewaltigen Brunnen hat man in Gedenken an Lady Di errichtet (Princess Diana Memorial Fountain).

Museen: Kulturfreunde und Wissensdurstige kommen in Kensington voll auf ihre Kosten. Ob das weltgrößte Kunstgewerbemuseum (Victoria and Albert Museum), die Entstehung der Erde (Natural History Museum) oder die Geschichte der Technik (Science Museum), es bleiben kaum ein Interesse offen.

Luxus-Shopping: Hier geht die Queen einkaufen, very amused (natürlich zu persönlichen Öffnungszeiten). Das berühmte Kaufhaus Harrod’s lässt sich kaum ein London-Tourist entgehen, zumal auch Warenangebot und -präsentation ihresgleichen suchen: Es gibt einfach alles. Wer in Badeschlappen und mit drei Rucksäcken bepackt ankommt, könnte jedoch Pech haben: Das Sicherheitspersonal achtet auch auf ein angemessenes Erscheinungsbild.

Gourmet-Hopping: Um Kensington Square und Brompton Road findet man die besten Restaurants. Bibendum Oyster Bar im Michelin House (architektonisches Glanzlicht in der Brompton Road), gehobene Küche. Ganz in der Nähe (Thurloe Place) das Kulu Kulu, eine Original-Sushi Bar, wo Sashimi und Nigri wie in Japan am laufenden Band vorbeirollen. Aber auch andere einschlägige internationale Restaurants wie der Inder "Zaika" (Kensington Road).


Chelsea: Junges Trendsettertum, Designerläden & Galerienviertel

Einst ein Fischerdorf, im 18. Jahrhundert geprägt von Dichtern und Intellektuellen, in den 80ern von Punk, New Wave und Avantgarde (Vivienne Westwood). Geblieben ist die King’s Road als legendäre Shopping-Meile, wo es heute eher edel-trendig zugeht. In Chelsea dominieren Galerien und Designerläden, aber auch Cafés, Restaurants und Pubs (Chelsea Potter, Babushka).

Jung & szenig: Einfach losschlendern, in einem gemütlichen Pub einkehren, das Londoner Leben auf sich wirken lassen: Chelsea ist ein Viertel, in dem man sich treiben lässt. Das Preisniveau lehnt sich zwar an das benachbarte South Kensington, doch hier geht es weniger steif zu. Die im Durchschnitt jüngeren Bewohner tragen szenig-sportlichen Westend-Style, einige toupieren sich die Haare, um den letzten Hauch von Jahrzehnten festzuhalten, die sie selbst nicht miterleben konnten, Rock’n Roll, Wave, Punk und Avantgarde. Mick Jagger und Keith Richards lebten übrigens im Cheyne Walk, der sich entlang der Themse zieht. Auch der Kult-Fußballverein FC Chelsea (London) prägte das Viertel.

Fashion-Shopping: Trendsetter steuern die King’s Road an, wenn auch deren Hoch-Phase in Sachen Modeprovokation vorbei ist. Hier eröffnete die heutige Top-Designerin Vivienne Westwood, einst liiert mit Punk-Legende Malcolm McLaren (Manager der Sex Pistols), einen ihrer ersten Läden.

Zeitgenössische Kunst: In der King’s Road, nahe der U-Bahn Sloane Square, hat ein passionierter Sammler seine Schätze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Rund 600 000 Personen und 1 000 Schulklassen pro Jahr stürmen die Räume mit Installationen, Skulpturen und Bildern in wechselnden Ausstellungen.


Clerkenwell: In-Viertel, Clubs & Loftleben

Medienmacher, Werber und Designer haben das ehemalige Migranten- und Arbeiterviertel für sich entdeckt. Clerkenwell gilt heute als eine der Top-Adressen der Stadt. Rund um den Smithfield Market genießt der aufgeschlossene (Wahl-)Londoner die internationale Küche. Kulturfreunde sollten das Charles Dickens-Museum nicht verpassen (48 Doughty Street).

Arbeiterviertel für Besserverdiener: Ein Loft in Clerkenwell bewohnen, das liegt bei jungen Londoner Besserverdienern im Trend. Für Kreative ist der Industrial-Look ehemaliger Fabrikbauten genau das Richtige, findet jeder, der dazu gehört - so wandelt ein ganzes Viertel zunehmend sein Gesicht. Bei einem Bummel gibt es viel zu entdecken: Bizarr gestaltete Fassaden, Insider-Cafés, modernes Design neben abbruchreifen Mauern.

Szene-Bars & Party: Kenner suchen in Clerkenwell einschlägige Fish-and-Chips-Restaurants auf (Golden Fish Bar, Fish Central). Die teils trashige Mischung im Viertel hat auch eine individuelle Gastronomie hervorgebracht, deren Preisniveau die neue Bevölkerung widerspiegelt. Auch das Nachtleben hat Besonderes zu bieten: Im Club Aquarium gibt es einen Pool (zum Glück inklusive Rettungsschwimmer) für die Partygäste. Die Fabric ist, man ahnt es, ein Tanztempel, der in einer Fabrikhalle untergebracht wurde.

Charles Dickens: Auch auf Dichters Spuren lässt sich hier wandeln: Im Dickens House hat der große Autor Teile seiner Werke wie „Oliver Twist“ geschrieben. Manuskripte und andere persönliche Gegenstände sind dort zu bewundern.


Bloomsbury: Universitätsviertel, Kultur & touristisch

Schon wegen des British Museum gehört Bloomsbury zu jedem London-Trip, es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Großbritanniens mit Kulturschätzen aus aller Welt. Ansonsten ist das Viertel vor allem Sitz der Universität, bietet aber auch Besonderheiten wie die British Library, und das Gleis 9 ¾ aus den Harry-Potter-Romanen gibt es wirklich (Bahnhof King`s Cross).

Nationalmuseum: Fast fünf Millionen Besucher im Jahr: Das des British Museum ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons und weltweit eines der größten Nationalmuseen. Schon der Bau, eine Mischung aus historischer Fassade und futuristischer Glaskonstruktion ist beeindruckend. In den Ausstellungsräumen warten Kulturschätze aus allen Kontinenten und verschiedenen Epochen (Ägyptische Mumien). Der Eintritt ist kostenlos (Ausnahme: Sonderausstellungen und Veranstaltungen).

Historische Bahnhöfe: Die nebeneinander liegenden Bahnhöfe St. Pancras und King’s Cross, die heute auch als U-Bahn-Stationen dienen, sind sehenswerte Monumente, deren Fassaden wie Kirchen gestaltet wurden. In King’s Cross befindet sich obendrein der Bahnsteig 9 ¾, den die Autorin Joanne K. Rowling als Tor in die magische Welt erhoben hat.

Studentenleben & Wachsfigurenkabinett: Bloomsbury selbst ist ein eher unscheinbares, von Intellektuellen geprägtes Viertel, einen großen Teil nehmen die universitären Einrichtungen ein, das bunte Studententreiben verlagert sich aber eher in andere Wohngegenden (Camden). Für einen lauschigen Spaziergang bietet sich der etwas nördlich gelegene Regent’s Park an, und gen Osten wartet der Stadtteil Marylebone mit einer Besucher-Attraktion auf: Im Wachsfigurenkabinett Madam Tussaud’s stellt man sich für Spaßfotos neben die Figuren von Bob Geldorf, Charlie Chaplin & Co. Auch das Sherlock Holmes Museum ist nicht weit.


Mayfair / St. James: Edelshopping, Auktionen & Luxushotels

Südlich von Oxford Street und Picadilly Circus regiert der Luxus. Die High Society shoppt in Gourmet-Tempeln (Fortnum & Mason) und Edelboutiquen (Stella Mc Cartney) oder ersteigert Millionenschätze bei Sotheby‘s. Exklusiv sind die Hotels in diesen beiden Vierteln, auch bedingt durch die „Nachbarschaft“ zum Buckingham Palace. In St. James liegt der Trafalgar Square, für viele der Mittelpunkt Londons.

Edel-Shopping & Sightseeing: Der Trafalgar Square (U-Bahn Charing Cross) ist der ideale Ausgangspunkt für einen Bummel durch das „wahre Zentrum“ Londons und bietet gleich ein kulturelles Highlight (National Gallery). Die Pall Mall führt nach St. James. Nun kann man nach links ins Grüne abbiegen (St. James Park) oder weiterlaufen bis nach Mayfair, um die Noblesse der beiden Viertels auf sich wirken lassen. In der Old- und New-Bond Street reihen sich die Boutiquen großer Modelabel wie Yves Saint-Laurent, Burberry, Prada und Louis Vuitton aneinander, nebst Juwelieren wie Tiffany und Cartier. Auch das berühmte Auktionshaus Sotheby’s liegt in der Luxus-Meile.

Kunst & klassische Klänge: Klassikliebhaber gehen nicht am Händel House Museum vorüber. Das ehemalige Wohnhaus des berühmten Komponisten wurde rekonstruiert und kann besichtigt werden, an manchen Abenden lauscht ein verzücktes 45-plus-Publikum den Life-Klängen von Solisten und Quartetten. Zeitgenössische Kunst gibt es in der Royal Academy of Arts, Freunden der Technik gefällt das Faraday-Museum, benannt nach dem Entdecker des Faradayschen Käfigs.


Soho / Covent Garden: Nightlife, Streetlife & Gay-Szene

Für Nachtschwärmer ist Soho eine der ersten Anlaufstellen. Unzählige Diskotheken, Clubs, Kinos, Theater, die Gay-Szene und das Rotlichtmilieu haben hier ihren Platz; es locken besondere Shopping-Ziele (Carnaby Street, Chinatown). Östlich des Viertels liegt Covent Garden, ein Touristenmagnet mit seinem bunten Treiben rund um den historischen Handelsplatz.

Clubbing 24/7: Viele, die nach Soho kommen, möchten tanzen oder am Tresen sitzen. Die Auswahl ist gigantisch, am besten lässt man sich treiben und in einen der zahlreichen Clubs spülen. Einige Bars und Cafés haben rund um die Uhr geöffnet (Bar Italia, Carluccio’s Caffé), so manche werden bevorzugt von der Gay-Szene aufgesucht (Freedom).

Essen to go & Imbisse: Durchfeiernde stehen vor den Filialen von Fastfood-Ketten, tropfende Burger in den Händen. Es gibt in Soho aber auch zahlreiche Alternativen für den Snack zwischendurch, etwa Pizza in besonderen Varianten (Fire and Stone) oder Tapas (The Providores). Bei Hummus Bros (88 Wardour Street) dreht sich alles um eine leckere Sesampaste. Wer Restaurant-Ambiente bevorzugt, kommt in diesem Viertel natürlich auch auf seine Kosten, ob exotisch (busaba eathai, Punjab), mexikanisch (Wahaca) oder zum Beispiel belgisch (Belgoo Centraal).

London-Style-Shopping: Nahe des Picadilly Circus liegt die Carnaby Street, eine der populärsten Einkaufsmeilen Londons. Neben teuren Designerläden warten Trend-Shops mit erschwinglicheren Roben auf. Versierte Szenegänger schwenken aber auch in die Seitenstraßen Sohos, wo sich viele kleine Läden verstecken. In Covent Garden, ziehen Straßenkünstler und –akrobaten ein breites Rucksack-Publikum an.

Chinatown: Nördlich des Leicester Square befindet sich Londons Chinatown, eine asiatische Welt für sich mitten im britischen Treiben. Oft sind hier aber mehr Touristen anzutreffen als Chinesen.

Gay-Szene: Gegend um die Old Compton Street: Nachts schillern die Leuchtreklamen und dazwischen manche Drag-Queen, aber es sind auch viele "Heteros" beim Night-Sightseeing unterwegs.


Notting Hill: Trendviertel, Trödelmarkt & Multikulti

Westlich des Hyde Park gelegen, zählte Notting Hill zu den ärmeren Stadtvierteln. Nach dem gleichnamigen Kino-Erfolg wurde es schlagartig berühmt, was auch zur Kommerzialisierung des Viertels führte. Ein Mix unterschiedlichster Kulturen, gewürzt mit Trödelmärkten und kleinen Läden findet sich aber noch immer; nobler geht es Richtung Kensington Gardens zu.

Trödelmarkt & Starflair: Zum Trendviertel wurde das einst verarmte Notting Hill, seit der gleichnamige Film mit Julia Roberts und Hugh Grant die Kinos füllte. Die Bevölkerung ist nach wie vor bunt gemischt, am Portobello Market stöbern Models und Filmemacher neben notebooktragenden Studenten und Hausfrauen, die man für Schauspielerinnen halten könnte. Sie alle fallen kaum auf zwischen den Scharen von Touristen, die Richtung Portobello Road strömen, um den riesigen Trödelmarkt zu besuchen.

Cafés & Szene-Bars: So bunt wie der Stadtteil ist die Mischung der Cafés, Pubs und Geschäfte in Notting Hill. Hier gibt es einen Laden, der ausschließlich Kochbücher verkauft (Books for Cooks) und angesagte Clubs (z.B. Notting Hill Arts Club). Szene-Kneipen (junges, stylisches Künstlerpublikum) um die Talbot Road.

Straßenfest & Karneval: Hier gibt es den legendären Notting Hill Carnival, ein dreitägiges Straßenfest, das das ganze Viertel in einen Ausnahmezustand versetzt (letzte Augustwoche).


Camden: London-Style, Idylle & Kreative

Für Insider das wahre London, bunte Fassaden, kosmopolitisch, authentisch. Doch auch hier gibt es Attraktionen, die viele Touristen anziehen (Camden Market, Regents Park). Das auf einer Anhöhe liegende Primrose Hill versprüht den Charme eines Dorfes. Weitere Oasen liegen noch weiter im Norden: Es lohnt ein Abstecher in den grünen Stadtteil Hampstead.

Künstlertum: Früher eine ländliche Gegend, heute ein Stadtteil im Norden Londons. Auf Camdener Türschildern stehen die Namen von Künstlern, Poeten und anderen Individualisten, denen Notting Hill zu hipp und teuer wurde; die Fassaden bunt, die Stimmung nachbarschaftlich.

Grüne Parks: Für einen Ausflug auf den Primrose Hill („Primelhügel“) ist hier fast jeder zu haben, man packt sich ein Sandwich to go ein und picknickt bei herrlicher Aussicht über die Stadt. Noch mehr Grün gibt es Richtung Norden, hier grenzt das Nobelviertel Hampstead an - mit einem der schönsten Parks Londons.

Fashion-Markt & Museen: Ein Touristenmagnet und Eldorado für Fashion-Freaks ist der Camden Market, schrille Bauchladenträger mischen sich unter das Volk, das sich an Ständen die Nägel polieren lässt oder sich mit originellen Mitbringseln belädt. Aber auch Kulturfreunde kommen in Camden nicht zu kurz: Jewish Museum und London Kanal Museum sind begehrte Ziele.


London - gut zu wissen:

Vielgesichtig: Viele der Londoner Stadtteile waren früher eigene Ortschaften, die mitsamt ihrem Charakter in die Metropole hineingewachsen sind. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus edlen, schrillen, blumigen, biederen, kitschigen Stoffen, die ihrer Gesamtheit faszinieren und doch jeder für sich ein Eigenleben führen. So vielgesichtig wie die Stadt ist auch ihre Bevölkerung.

Weltoffen & Multikulti: London hat jeden Modetrend, jede Haarfarbe, jedes Outfit gesehen, die meisten selbst hervorgebracht. Diese Stadt ist nicht mehr zu schockieren, milde lächelt man über die Jung-Punks von heute, die sich Sicherheitsnadel-Attrappen an die schon zerrissen gekauften Designer-Jeans heften. Moscheen und Hindi-Tempel gehören zum Stadtbild, manche Viertel sind ganz und gar von Einwanderern geprägt.

Traditionsbewusst: Bei aller Toleranz, alteingesessene Londoner, vor allem die Angehörigen der High Society, haben ihre eigenen Gesetze. Der Einfluss des Royalty ist vielerorts zu spüren, Zeremonien wie die pünktliche Teatime sind Pflicht in gehobenen Häusern. Keine Gnade kennen auch die Herrenclubs, wie man sie noch im noblen St. James findet: An den Aufnahmekriterien für den exklusiven Zirkel sind schon Prominente gescheitert; nur wenige Normalsterbliche werden als „clubable“ (gesellschaftsfähig) eingestuft.

Popkultur: Die Rolling Stones und Pink Floyd, Swing, Punk, Britpop und Techno, kaum eine andere Metropole hat so viele wegbereitende Bands, Star-DJ’s und Musikrichtungen hervorgebracht wie London. Dies spiegelt sich in einer reichen Club- und Partykultur wieder, die immer wieder für neue Sounds sorgt und mit Evergreens umzugehen weiß.

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