Bergseen, Weinstraßen, Barockstädte – Süddeutschland entzieht sich jeder Einordnung. Zwischen Garmisch und dem Kaiserstuhl wechseln nicht nur die Landschaften, sondern die Grundstimmungen: alpine Schwere gegen badische Leichtigkeit, Tannenwälder gegen Rebhänge, Bergseen gegen den größten See Mitteleuropas. Die schönsten Hotels in Süddeutschland sind so verschieden wie die Regionen, in denen sie stehen. Wer weiß, welche Stimmung er sucht, findet das richtige Haus.
Ein Frühstücksbrett. Schwarzwälder Schinken, ein kleines Glas regionalen Honig, noch warmes Brot. Draußen hält sich der Dunst noch im Tal. So beginnen Tage in Süddeutschland, wenn das Haus stimmt. Was die schönsten Hotels in Süddeutschland verbindet, ist nicht ihr Stil, sondern ihre Verwurzelung: im Ort, in der Küche, im Material, aus dem sie gebaut wurden.
Das Licht kommt früh und hart über die Bergkämme. Wer zwischen Garmisch und Berchtesgaden übernachtet, hört das Gebirge, bevor er es sieht: Wasser, Wind, dann Stille. Hotels hier arbeiten mit Holz und Stein, die Küche bleibt in der Region. Nichts Flüchtiges, alles Schwere im besten Sinn.
Das Wasser verändert alles: das Licht, den Horizont, das Tempo. Am Bodensee liegt eine Gelassenheit über den Ufern, die man anderswo in Bayern selten findet. Die Hotels schlagen einen helleren, offeneren Ton an als im Gebirge, manche mit einem Hauch Italianità im Außenbereich.
Vom Bodensee ins Allgäu ist es nicht weit, der Wechsel aber spürbar. Das Grün wird dichter, der Horizont enger, das Tempo ruhiger. Kleinere Häuser, bodenständige Küche, weniger Betrieb.
Enge Täler, dann plötzlich offene Rebhänge. Der Schwarzwald hat eine eigene Dichte. Hotels liegen oft in historischen Gasthäusern, mit Weinkellern, die älter sind als das heutige Gebäude.
Franken verbindet Weinberge, Fachwerk und historische Städte mit einer Landschaft, die zwischen Main und Mittelgebirge viel Abwechslung bietet. In Würzburg, Bamberg oder Rothenburg ob der Tauber liegen elegante Stadthotels und historische Häuser, außerhalb der Städte warten Gutshöfe und Landhotels zwischen Reben und Wäldern. Dazu kommen fränkische Küche und regionale Weine, die einen Aufenthalt ebenso prägen wie die vielen kleinen Orte abseits der großen Ro
An der Weinstraße öffnet sich das Bild. Südliches Flair, Terrassen, auf denen der Abend lang wird. Das Glas wird nachgeschenkt, bevor man darum gebeten hat.
München verbindet bayerische Tradition mit urbaner Eleganz. Rund um Marienplatz, Englischen Garten und Isar liegen traditionsreiche Grandhotels, moderne Designhäuser und ruhige Rückzugsorte. Gleichzeitig sind die Alpen nicht weit entfernt – ein Ausflug an die Seen oder in die Berge lässt sich problemlos mit einem Aufenthalt in der Stadt verbinden.
Stuttgart zeigt eine ruhigere, fast hügelige Seite des Südens. Weinberge reichen bis an die Stadt heran, Parks und Aussichtspunkte sorgen für viel Grün, während Museen, Restaurants und die Innenstadt für urbanes Leben sorgen. Die schönsten Hotels in Stuttgart reichen vom eleganten Stadthotel bis zum Haus in den Weinlagen und verbinden Kultur mit schwäbischer Gastlichkeit.
Wer Stille und Höhe sucht, ist in den bayerischen Alpen richtig, wo der Tag sich nach dem Berg richtet. Wer ankommen will, ohne zu wissen wohin genau, findet am Bodensee ein Ufer, das alle Richtungen offenlässt. Und wer ein Glas Wein, gutes Essen und alte Mauern zu schätzen weiß, sollte dem Schwarzwald und der Weinstraße eine Nacht mehr gönnen als geplant.