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Mallorca ist die größte und beliebteste Insel der Balearen – kein Wunder, denn mit einer Küstenlinie von über 500 Kilometern Länge, verzaubert die spanische Insel mit den schönsten Stränden, traumhaften Buchten und atemberaubenden Sonnenuntergängen. Hier reihen sich pittoreske Mallorca Strandhotels an kleine Boutique Hotels und klassische Designhotels. Mallorca hat viele Gesichter: Traumhafte Sandstrände und Badebuchten, herrliche Wander- und Radrouten, pittoreske Dörfer, eine einzigartige Hotel- und Gastroszene und on Top die attraktive Hauptstadt Palma mit ihrer bewegten Geschichte. Nach einer erfolgreichen Entwicklung in Richtung Qualitätstourismus zieht die Insel mit ihrem mediterranen Flair heute nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch zahlreiche Aktivurlauber und Individualisten an.

Mallorca: Wichtigste Regionen & Orte auf einen Blick

Mallorca Mallorca © Fontsanta Hotel | Adults Only

Tramuntana & Westküste: Wandern & Radfahren für Berg-Fans

Grüne Täler zwischen schroffen Felsen – die unberührte Natur der Tramuntana im Nordwesten Mallorcas ist perfekt zum Entspannen, Wandern und Radfahren. Abseits des Massentourismus finden sich malerische Orte wie Valldemossa, Deià und die „Hauptstadt der Tramuntana“, Sóller.

Gebirgslandschaft & idyllische Orte: Das steil ins Meer abfallende, wildromantische Gebirge der Tramuntana erstreckt sich über ca. 90 Kilometer zwischen Andratx im Westen und fast bis Pollenca im Nordosten, wobei sich die hübschesten Orte entlang der Westküste im Landesinneren verstecken. Valldemossa überzeugt mit verwinkelten Gassen und historischem Charme. Sehr sehenswert sind das Kulturzentrum Costa Nord de Valldemossa, gegründet von Mallorca-Fan Michael Douglas, und das ehemalige Kloster Sa Cartoixa. Auf halbem Wege in Richtung Sóller liegt das mit steilen Fußwegen durchzogene Künstlerdorf Deià, weitere schöne Dörfer, insbesondere zur Mandel- oder Apfelblüte sind Llucalcari und Orient. Von mächtigen Bergen eingeschlossen ist Sóller die Hauptstadt der Tramuntana und glänzt mit dem schönsten Dorfplatz der Insel. Nur wenige Kilometer entfernt schmiegt sich das malerische Bergdorf Fornalutx in die Berge, und im Osten der Tramuntana erreicht man über Serpentinen das berühmte Kloster Lluc.

Wandern und Radfahren: Insbesondere im Frühjahr und im Herbst bietet die Sierra Tramuntana ein Paradies für Wanderer und Radsportler. Die Wanderwege sind überwiegend leicht bis mittelschwer begehbar (eine echte Herausforderung hingegen der Abstieg in die Schlucht Sa Calobra) und mit einer Mischung aus schroffem Gebirge, grünen Tälern und herrlichen Ausblicken auf das Mittelmeer landschaftlich sehr abwechslungsreich. Sowohl Rennrad- als auch Mountainbikefahrer kommen durch wechselnde Höhen und Tiefen in der Tramuntana voll auf Ihre Kosten, diverse Profimannschaften nutzen den Norden Mallorcas im Februar und März als Trainingslager.

Traumhafte Aussichtspunkte: Die Autofahrt auf der 710 von Andratx nach Sóller bietet mehrere spektakuläre Aussichten auf die Steilfelsen der Tramuntana. Sehenswert ist der Mirador de Ricardo Roca, danach bieten sich nochmals einige Stops an mittelalterlichen Wachtürmen mit exponierter Lage an. Wer es eilig hat, nimmt alternativ den bequemen (und kostenpflichtigen) Tunnel, der die Fahrtzeit von Palma nach Sóller gegenüber der alten Serpentinenstrecke deutlich verkürzt.


Mallorca Norden: Felsformationen & idyllische Altstädte

Der landschaftlich und kulturell facettenreiche Norden besticht durch das beeindruckende, von Felsformationen geprägte Cap Formentor, die historischen Städte Pollenca und Alcudia sowie die touristisch geprägten Hafenorte Port Pollenca, Port d’ Alcudia sowie Ca’n Picafort mit seinem langen Sandstrand.

Sandstrand & Touristenzentrum: Mit 10 km Länge erstreckt sich zwischen Port d’Alcudia und Ca’n Picafort der längste Sandstrand der Insel. Dieser Vorteil wurde bereits in den frühen 70er-Jahren erkannt und entsprechend ausgebeutet, was zu einer Ferienurbanisation entlang der Küste führte. Die vor allem auf Familien mit Kindern ausgerichtete Infrastruktur umfasst Hotels und Ferienanlagen in bis zu drei Reihen hinter dem Strand und zahlreichen Touristenlokalen entlang der Straße. In der Nebensaison ist ein langer Strandspaziergang an der landschaftlich reizvollen Bucht aber durchaus empfehlenswert. Ein kleines, weitgehend authentisch gebliebenes Fischerdorf ist die Colonia de Sant Pere – zwar ohne spektakuläre Sehenswürdigkeiten, dafür aber mit einem angenehmen, gelassenen Charme.

Alcudias Altstadt & Wochenmarkt: In krassem Gegensatz zur Hafensiedlung steht die wunderbar erhaltene, verwinkelte Altstadt von Alcudia, die wohl älteste Siedlung Mallorcas – besonders gut erhalten ist die Porta San Sebastià, außerdem sehenswert die Eglesia Parroquial Sant Jaume und die Ruinas de Pollentia, einem Ausgrabungsgelände aus der Römerzeit. Am Samstag findet in der Altstadt der berühmte Wochenmarkt statt, der jenseits der typischen Touristenständen auf dem eigentlichen Marktplatz eine Fülle appetitanregender mallorquinischer Produkte bietet.

Cap Formentor: Von Port Pollenca aus erreicht man in ca. 20 Kilometern die schmale Felsenhalbinsel Cap Formentor, die äußerste Nordspitze der Insel. Wegen ihrer landschaftlichen Besonderheit zählt diese Tour zu den Highlights eines Mallorca-Besuchsprogrammes und entfaltet vor allem zum Sonnenuntergang ihre ganze magische Schönheit. Die Platja Formentor, einige Kilometer hinter dem Mirador de Mal Pas gelegen, ist mit ihren Pinien und dem kristallklaren Wasser ein schöner, wenn auch nicht unbedingt einsamer Strand. Von hier aus sind es noch etwa 10 km bis zum Cap mit Leuchtturm und Bar.

Badeausflüge & Sightseeing: An die Bucht von Alcudia grenzt nördlich die Bucht von Pollenca mit ihrem reizvollen Hinterland. Weiteres beliebtes Ausflugsziel ist die bergige Halbinsel La Victória mit der Kirche Ermita de la Victòria, die ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Auf dem Weg liegt die Villensiedlung Mal Pas mit ihrem Yachthafen und einigen schönen Badebuchten. Cooler Platz für eine Pause ist die loungige Chill Afternoon Bar im Ortszentrum. Im Hinterland von Alcúdia liegen Richtung Inca die reizvollen Tropfsteinhöhlen von Campanet.


Mallorca Ostküste: Malerische Buchten & Fischerdörfer

Die sanfte Ostküste besteht aus vielen kleinen, tief in die Felsen eingeschnittenen Badebuchten und einem ländlichen Hinterland. Touristische Feriensiedlungen wechseln mit ruhigen Fischerhäfen ab, beliebte Ausflugsziele sind die Tropfsteinhöhlen von Artà und Porto Cristo.

Altstadt von Artà: Artà ist ein reizvolles kleines Städtchen, dass dank seiner Lage im Hinterland weniger vom Tourismus berührt wurde als die benachbarten Küstenorte – wenngleich sich hier viele Ausländer niedergelassen haben und Hotels und Restaurants betreiben. Noble Bürgerpaläste säumen die verwinkelten Gassen, am Dienstag ist Markt rund um die Placa de Conqueridor. Herausragende Sehenswürdigkeiten sind die Gemeindekirche und das Kastell, die älteste Festung Mallorcas, sowie der Kalvarienberg mit der Wallfahrtskirche San Salvator.

Fischerdörfer, Calas & einsame Naturstrände: Sanfter präsentiert sich die Ostküste Mallorcas, an die Stelle langer Sandstrände treten hier fjordartig eingeschnittene Calas, in denen sich Ferienorte mit alten Fischerdörfern abwechseln. Das Hügelstädtchen Capdepera mit dem Kastell dient als Gemeindeverwaltung für die Küstenorte Cala Ratjada (seit den 50er Jahren besonders bei jungen deutschen Urlaubern beliebt), Cala Mesquida mit ihrem herrlichen Sandstrand, Font de Sa Cala und Canyamel. Eine schöne Wanderung von Artá aus beginnt in Cala Torta und führt von dort über die Felsen/Klippen hinweg in Richtung Cap Farrutx – hier erwarten den Wanderer selbst im Hochsommer wunderschöne einsame Naturstrände und viel Ruhe. Größtes Touristenzentrum im Osten sind die zusammengewachsenen Buchten Cala Millor und Cala Bona, beschaulicher ist der südlich gelegen Hafen Porto Christo mit seiner schön geschwungenen Hafenbucht.

Tropfsteinhöhlen-Sightseeing: In der Nähe von Canymel, einer reinen Feriensiedlung mit einem nicht allzu attraktiven Strand, liegen etwa 40m über der Küste die „Coves de Artà“. Die Tropfsteinhöhlen zählen zu den größten Sehenswürdigkeiten der Insel, die im Mittelalter auch Piraten als Versteck dienten. Hinter dem eindrucksvollen Eingang erstreckt sich ein ausgedehntes System von bis zu 45 m hohen Sälen, von denen einer die 20m hohe Säule „Reina de las Columnas“ beherbergt.


Mallorca Südosten & Süden: Traumstrände & Geheimtipps

Im Südosten liegen wunderschöne Badebuchten wie die Cala Mondragò, die reizvolle Cala Figuera und die Cala Santanyi, deren gleichnamiger Ort im Landesinneren einen der schönsten Märkte der Insel bietet. An der Südküste lockt der Traumstrand Es Trenc, im Hinterland Geheimtipp-Dörfer wie Ses Salines oder Cas Concos.

Mallorquinisches Dorfflair: Manche mögen das Hinterland der Südküste als monoton bezeichnen – dabei gibt es viele hübsche Orte, Windmühlen und Feigenbäume am Straßenrand. Besonders lohnt ein Besuch in Santanyi, vor allem an den Markttagen Mittwoch und Samstag. Die historische Altstadt ist ideal zum Flanieren und Einkaufen, insbesondere lohnt ein Stopp im Salzladen „Flor de Sal“ mit seinem schönen Innenhof. Das Dorf Ses Salines mit seinen fast schon archaisch anmutenden Szenen auf dem Kirchplatz spiegelt Mallorca so wider, wie es vor dem Einfall des Tourismus gewesen sein muss, und ist ideal für ein Essen (z.B. im stylischen Cassai) nach einem Strandtag in Es Trenc. Noch verschlafener ist der Ort Cas Concos, der wegen der vielen Hanseaten, die hier Villen gekauft haben, gerne „Hamburger Hügel“ genannt wird und mit dem Restaurant „Viena“ einen angesagten Szenetreffpunkt zu bieten hat. Sehenswert ist im Südosten inbesondere das Kloster San Salvador, das auf über 500 m Höhe nahe des gemütlichen Landstädtchens Felanitx thront.

Idyllische Buchten & Ferienzentren: Wenn beim größten Ferienzentrum der Ostküste, den fünf Buchten rund um die Cala D’Or, auch auf Hochhäuser und Bettenburgen verzichtet wurde, ist die im „Ibiza-Stil“ errichtete Ferienanlage dennoch Geschmackssache: viel Trubel, wenig Authentizität. Ein Geheimtipp ist die Cala Sa Nau, eine kleine, etwas abgelegene Bucht bei Cala D’Or mit sehr sauberem Wasser und nur über Schleichwege mit dem Auto zu erreichen. Im Sommer finden hier regelmäßig Musik-Events mit lokalen DJs statt, In-Treffpunkt für Einheimische ist der Chiringuito mit leckeren Caipirinhas. Idyllischer, aber im Hochsommer gleichfalls überfüllt, sind weiter südlich die Cala Santanyi, die Cala Llombards und die Caló d’es Moro/Cala S’Amonia mit ihren wunderbaren Sandstränden bzw. wildromantischen Felsen. Eine Mischung aus Ferienort und Fischerdorf ist die tief eingeschnittene und wunderschön gelegene Cala Figuera (toller Blick & top Atmosphäre im Restaurant „Pura Vida“), die sich eher zum Fischessen am Hafen und zum Betrachten der Boote als zum Sonnenbaden eignet – dank dieses „Mankos“ hat sich der Massentourismus hier gar nicht erst angesiedelt.

Traumstrände & Naturparks: DER Traumstrand der Insel heißt „Es Trenc“ und zieht sich mit karibischem Flair zu beiden Seiten der nie vollendeten Geister-Feriensiedlung Ses Covetes entlang. Am tollen Sandstrand mit chilliger Strandbar tummeln sich auch viele Einheimische, das Wasser ist klar türkis und der Strand fällt so langsam ab, dass selbst Kleinkindern kaum Gefahr droht. Ebenfalls wunderschön sind die Buchten Cala Mondragó und die über einen Klippenweg mit ihr verbundenee Cala S’Amarador, die glücklicherweise zum Naturpark erklärt wurden – sonst hätte die Idylle durch eine schnell hochgezogene Feriensiedlung schnell ein Ende gefunden. Über weitere schöne Strände verfügt die Colonia de Sant Jordi mit der gegenüberliegenden Inselgruppe von Cabrera.


Mallorca Südwesten: Mondäne Häfen & Promiflair

Feriensiedlungen der ersten Stunde in Peguera, sehen und gesehen werden im mondänen Port d’Andratx mit Blick auf die Prominentenhügel, Wochenmarkt im ländlichen Andratx und mediterranes Flair in der romantischen Bucht von Sant’Elm. Und als Sahnehäubchen Spitzengastronomie in Portals Nous.

Treffpunkt der Schickeria: Port d’Andratx ist DER Promiort der Insel – der Baugrund auf den gegenüberliegenden Hügeln übersteigt Münchner Immobilienpreise, und der nicht zu Unrecht „Düsseldorfer Loch“ genannte Hafen weist eine beachtliche Dichte deutschsprachiger Innenausstatter auf. Am Hafen legen die Yachten betuchter Besitzer an und die Cafés an der Uferpromenade dienen vor allem dem „Sehen und gesehen werden“. Einen Sandstrand gibt es hier nicht, deshalb fehlen auch die entsprechenden Hotelanlagen. Beschaulicher als an der Küste geht es in der schön am Hang gelegen Ortschaft Andratx zu, die – inmitten einer der fruchtbarsten Gebiete der Region – einen schönen Wochenmarkt und eine alte Pfarrkirche bietet.

Strände & deutsche Siedlung: Von Port d’Andratx fährt man zum Baden am besten in die Cala Lllamp, von deren flachen Felsen man direkt in Wasser springt oder im Beachclub mit Essen, Getränken und Pool entspannt chillt. Mediterranes Ambiente bietet die malerische Bucht von Sant’Elm mit der gegenüberliegenden Insel Sa Dragonera. Ein schöner Sandstrand und darüber liegende Terrassenrestaurants laden zu einem entspannten Tag am Strand ein. In der Nähe der ruhigen, gepflegten Strandsiedlung Camp de Mar, in der man trotz Ministrand schön baden kann, hat Claudia Schiffer eine ganze Halbinsel erworben. Über einen langen Sandstrand verfügt Peguera, eine rein touristische Siedlung im ibizenkischen Treppenstil – hier machen vor allem Familien Urlaub und außerhalb der Saison dieses rein deutsch geprägten Ortes trifft man vor allem auf überwinternde Rentner.

Luxusyachten & Gourmetmekka: Der Reiz des mondänen Portals Nous westlich von Palma lässt sich nur durch seine Luxusyachten und die betuchte Besatzung erklären, die in den örtlichen Edelrestaurants Champagner trinkt und Austern schlürft. Der Hafen gilt als Mekka für Gourmets, und an der Spitze steht das Tristan, wo Gerhard Schwaiger seit 19 Jahren zwei Michelin-Sterne hält. Ebenfalls hervorragend, aber etwas günstiger ist man im Bistro Tristan. Beste italienische Küche zu fairen Preisen serviert Il Porto, das bereits zum besten Spaniens gekürte Frühstück gibt es im Luxushotel Hospes Maricel im benachbarten Illetes. Die junge Szene diniert gerne gegenüber im Hotel Zhero mit seiner schönen Poolterrasse und dem kühl-schicken Ambiente oder geht in den edlen Virtual Club.


Mallorca Inland: Stilles Hinterland, Wein & Schnäppchenjagd

In der „Llanura del Centro“ locken berühmte Weinanbaugebiete & Likördestillerien rund um Binissalem, Kunsthandwerk in Santa Maria del Cami und in Inca die Outlets berühmter Ledermanufakturen. Sineu strahlt, Petra verbreitet einen mittelalterlichen Charme und Manacor ist vor allem wegen Majorica-Perlen attraktiv.

Weinanbau & Handwerk: Auf der Straße von Palma nach Alcudia liegt der beschauliche Ort Santa Maria del Cami, der vor allem für das Kunsthandwerk und die gleichnamige, wuchtige Pfarrkirche und das Minoritenkloster berühmt ist. Binissalem ist das Zentrum der mallorquinischen Wein- und Likörherstellung mit dem größten Weingut der Insel, der Bodega José Luis Ferrer, das auch besichtigt werden kann. In der „Bolsa de Liqures“ werden vor allem süße Liköre zur Degustation angeboten. Ebenfalls hochwertige Weine stellt die Possessiò Binicomprat in Algaida her, die sich Gäste der edlen Ferienapartments direkt aus dem Keller holen können und genau wie das fantastische Frühstück im Olivengarten genießen können.

Kellerkneipen & Lederoutlets: Der Stadt wegen würde man bestimmt nicht nach Inca fahren – der eher gesichtslose Industriestandort gehört zu den größten Städten der Insel, zieht Touristen aber vor allem wegen der urigen, aus Weinkellern hervorgegangenen Kellerkneipen, den Cellers, und den Outlets der Lederfabriken an. Bei letzteren sind vor allem die Verkaufsflächen des mallorquinischen In-Labels Camper und die des Edel-Schuhdesigners Farrutx gegenüber zu empfehlen.

Verwinkelte Altstädte: Sineu, einst fünftgrößte Stadt Mallorcas und zeitweise sogar Königsresidenz, ist heute ein Ort mit kaum 500 Einwohnern, der sich seinen mittelalterlichen Charme bewahren konnte. Der Wochenmarkt ist trotz zunehmender touristischer Ausrichtung immer noch einer der schönsten der Insel und schlängelt sich durch das ganze Dorfzentrum mit seiner kleinen Placa und den vielen Bars und Restaurants. Neben typischen Touristen-Produkten kann man hier auch originelles Kunsthandwerk wie Keramik erstehen. 10 km östlich liegt der beschauliche Ort Petra, der mit seinen verwinkelten Gassen ein wenig das Flair einer arabischen Medina verströmt. Manacor, die zweitgrößte Stadt Mallorcas, glänzt zwar nicht mit einem harmonischen Stadtbild, schmückt sich aber mit interessanten Baudenkmälern wie der gotischen Pfarrkirche Dolores de Nostra Senyora und dem Museu Arqueológic. Touristen kommen vor allem wegen der Perlenwerkstätten der Firma Majorica.


Palma & Umgebung: Sightseeing, Shopping & Altstadtflair

Die schmucke und recht untouristische Hauptstadt zeichnet sich durch die engen Gassen der arabischen Altstadt, prunkvolle Fassaden und schmucke Innenhöfen aus. Der Besuch der Sa Seu, einer der schönsten Kathedralen der Welt, ist ein Muss und kann mit einem Bummel durch die reizvollen Boutiquen und Cafés verbunden werden. Palmas Sandstrände am Stadtrand ziehen vor allem Pauschaltouristen an.

Architektur & Kultur: In der Hauptstadt Palma, von den Bewohnern schlicht „La Ciudat“, die Stadt, genannt sind Sehenswürdigkeiten dicht gesät: Allen voran die Kathedrale Sa Seu, die zu den schönsten Kirchen Spaniens zählt. Sehenswert sind auch die alten Adelspaläste im Viertel hinter der Kathedrale, die alte Börse La Lotja (heute werden hier Kunstausstellungen gezeigt), das Museu de Mallorca und die Bauten des Modernisme. Um die vielfältigen Einflüsse auf die Architektur Palmas über die Jahrhunderte auf sich wirken zu lassen, ist es am schönsten, sich durch die Gassen der Ober- und Unterstadt treiben zu lassen, auf herrlichen Plätzen wie der Placa Mayor einen Kaffee zu trinken und das bunte, südliche Treiben zu beobachten.

Flanieren & schick shoppen: Wer das Auto auf einem der großen Parkplätze in Wassernähe abgestellt hat, beginnt seinen Spaziergang auf der Placa Reina und dem hier beginnenden Passeig d’es Born. Auf der rechten Seite liegen noble Geschäfte, darunter das des Mallorquiner Schuhdesigners Farrutx, links lohnt ein Besuch der spanischen Modeketten Zara, Massimo Dutti und Mango, die hier einen Tick günstiger und schicker sind als in Deutschland. Rechts geht es in die Altstadt mit schönen Boutiquen entlang der Fußgängerzone zwischen der Placa Mayor und der Placa St. Francesco. Der Passeig de la Rambla ist ebenfalls gesäumt mit Geschäften, und Richtung Placa d’Espanya decken sich vor allem die Mallorquinerinnen mit Mode und schickem Schuhwerk ein.

Stylische Restaurants & angesagte Bars: Wenn man von Ballermann-Atmosphäre und bayrischen Bierzelten einmal absieht, spielt sich die Ausgehszene vor allem in Palma ab. Eine Vielzahl spannender Restaurants – allen voran das Gourmetrestaurant „Simply Fosh“ des britischen Sternekochs Marc Fosh – und gemütliche Tapas-Bars locken Touristen wie Einheimische gleichermaßen an. Sehr hip ist in jüngster Zeit das ehemals verrufene Hafenviertel Portixol mit dem gleichnamigen Designhotel, in dessen Restaurant hervorragende Fusion-Küche angeboten wird. Das Nachtleben spielt sich in legendären Bars wie dem barock geschmückten Abaco im La Lotja-Viertel, der Puro-Bar im gleichnamigen Hotel (und dem superschicken Ableger Puro Beach Club in der Bucht von Palma) ab. Weitere angesagte Nachtbars liegen am Passeig Maritim - dort befindet sich u.a. der mallorquinische Ableger der ibizenkischen Diskothek Pacha.

Touristenstrände & Geheimtipp-Buchten: Der feinsandige Strand von Platja de Palma, der nur wenige Kilometer östlich der Kathedrale beginnt, war schon immer das Lieblingsziel der Deutschen. Wer allerdings in Ca’Pastilla nächtigt, wird von beträchtlichen Fluglärm gestört. Etwas weiter beginnt die mit großen Hotelanlagen bebaute Küste von S’Arenal. Vor allem der Strandabschnitt „Ballermann“ (offiziell Balneario 6) steht sinnbildhaft für die Auswüchse des deutschen Feiertourismus und ist mitverantwortlich für Mallorcas Negativimage. In Magaluf auf der westlichen Seite Palmas tritt ein ähnliches Phänomen auf, hier allerdings fest in englischer Hand – wenn auch ruhiger als früher, dennoch keine Urlaubsorte für Erholungssuchende. Einheimische baden gerne in der Caló des Grells auf der Höhe des Einkaufszentrums Porto Pi, einem Kiesstrand mit türkisblauem Wasser und tollen Wellen – allerdings sollte man liberal eingestellt sein, denn der Strand ist FKK-Zone und Treffpunkt der Gay-Szene.


Soller & Umgebung: Malerischer Ortskern & Wanderrouten

Die „Hauptstadt der Tramuntana“ gehörte immer zu den wichtigsten Orten der Insel und lockt mit ihrer traumhaften Lage und einem der schönsten Dorfplätze der Insel vor allem ruhesuchende Aktivurlauber an. Eine historische Straßenbahn verbindet Soller mit dem Hafen Port Soller, beide Orte sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen in die Tramuntana.

Das Tal der Orangen: Zusammen mit dem Hafenort Port de Sóller wohnen über 10.000 Menschen in der sympathischen Kleinstadt, die mitten im fruchtbaren „Garten von Sóller“ liegt. Neben Feigen, Zitronen und Mandeln wachsen hier vor allem die berühmten Orangen, die man über die Initiative „Fet a soller“ online bestellen und direkt nach Deutschland schicken lassen kann. Im Ladengeschäft in der Nähe des wunderschönen, mit Cafés gesäumten Hauptplatzes Placa de la Constitució werden Spezialitäten aus Sóller verkauft, gleich nebenan befindet sich „Sa Fabrica de Gelats“, die inselweit bekannte Eisfabrik – Spezialität ist „Orange Sóller“, ein Orangeneis mit Sahne und Orangensaft.

Touristischer Hafenort: Port Sóller ist mit dem Hauptort mittels einer historischen Straßenbahn verbunden, die den Ort und die Gärten mit charakteristischem Geruckel und Gebimmel durchquert, um dann mitten in der schönen Bucht von Port Sóller das Ziel zu erreichen. Auch wenn der Hafenort nur über einen Kieselstrand verfügt, sind Lage und Blick doch einmalig und perfekt zum Flanieren auf der breiten Uferpromenade.

Landpartien & Wandern: Die schmucke Hauptstadt der Tramuntana ist Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Wanderungen ins Gebirge, z.B. über den alten Pilgerpfad, der durch das Dörfchen Biniaraitx steil ansteigt und herrliche Blicke über die Täler freigibt. In der Nähe liegt das Dorf Fornalutx, eines der schönsten der Insel und prominentes Fotomotiv für das rurale Mallorca. Von Port Sóller bieten sich herrliche Küstenwanderungen in Richtung Deià an, die fantastische Ausblicke auf die Westküste bieten und mit einem Bad in der Bucht von Cala Deià beschlossen werden können.


Pollenca & Umgebung: Künstlerflair & nostalgischer Bädercharme

Der lebhafte Künstlerort Ort Pollenca liegt am Ostrand der Tramuntana in einem fruchtbaren Tal und zieht mit seiner mittelalterlichen Altstadt, der platanenbewachsenen Placa Mayor und dem berühmten Kalvarienberg zahlreiche Besucher an. Port Pollenca lädt zum Flanieren am Meer ein und ist Tor zum atemberaubenden Cap Formentor.

Kulturhauptstadt des Nordens: Die schöne alte Stadt Pollenca liegt einige Kilometer abseits der Küste und gilt mit ihren zahlreichen Kunstgalerien und dem traditionsreichen Musikfestival als Künstlertreffpunkt – in der Nähe unterhält Peter Maffay seine Bio-Farm und Zuflucht für traumatisierte Kinder „Ca’n Sureda“. Rund um die platanenbewachsene Placa Mayor mit ihren lauschigen Cafés gruppieren sich enge Gassen und ockerfarbene Fassaden, hinter denen Boutiquen und Handwerksbetriebe ihre Räume haben. Der Stolz der Stadt ist der Kalvarienberg mit seiner kleinen Kapelle, die man über 365 Stufen erreicht und mit einem spekatulären Ausblick über die Stadt belohnt wird.

Port Pollenca: Vor allem Engländer lieben den Hafenort an der schönen Bucht von Pollenca. Neben den übermächtigen Fish&Chips-Buden haben sich am Wasser aber auch schicke Restaurants etabliert, und am westlichen Ende der Bucht lässt es sich auf der Uferpromenade ganz entspannt an den mit einem dekadenten Jahrhundertwende-Charme behafteten Sommerfrische-Villen der Palmesaner vorbeiflanieren. Dieses nostalgische Flair macht den gewachsenen Tourismus-Ort zu einem der stilvollsten Ferienquartiere an der Küste.

Landpartien & Radtouren: Landschaftliche Hauptattraktion des Nordens ist das Cap Formentor, ansonsten lädt die relativ flache Gegend rund um die Bahia de Pollenca mit ihren hervorragend ausgebauten Teerstraßen zwischen Port Pollenca und dem Landesinneren zu gemütlichen Radtouren ein. Eine besonders schöne Wanderung führt durch das Tal von Bóquer am reizvollen Landgut Bóquer vorbei bis zum Meer in die Bucht Cala Bóquer, die einen schönen Ausblick über die Küste bietet.


Mallorca - gut zu wissen:

Ganzjähriges Reiseziel: Mallorca gilt dank des milden Mittelmeerklimas ganzjährig als gutes Reiseziel. Mit durchschnittlichen acht Sonnenstunden pro Tag bietet sie in den Sommermonaten ideale Bedingungen für einen Strandurlaub – denn bei Temperaturen bis 40°C empfiehlt sich als Quartier vor allem die Küste mit ihren weißen Sandstränden und idyllischen Badebuchten. Ideal für Aktivurlauber sind die Frühjahrs- und Herbstmonate mit der Mandelblüte als besonderes Highlight ab Mitte Februar. Im Winter haben viele Hotels in Küstennähe geschlossen, dann wählt man für kühlere Tage am besten Häuser mit Heizung und Spa-Bereich.

Mallorquiner & Tourismus: Selbst wenn sich der Massentourismus auf wenige Hochburgen wie S’Arenal, Port d’Alcudia und Magaluf beschränkt, hat die Balearenregierung sehr zur Freude der Bevölkerung 2008 eine „Qualitätstourismus“-Offensive gestartet – denn von den Billigtouristen-Horden hatten die Mallorquiner gründlich die Nase voll. Erfreulich ist das wachsende Angebot an Landhäusern, Designhotels und hochwertiger Gastronomie sowie einer Infrastruktur für Wanderer und Radfahrer. Mallorca ist mit 70.000 Wohnungseigentümern und 50.000 Residenten die Lieblingsinsel der Deutschen. Was Touristen aber nicht vergessen lassen sollte, dass sie sich auf den Balearen befinden: Ein bisschen Spanisch und kulturelle Aufgeschlossenheit sind angebracht und wirken oft Wunder bei den bisweilen schroffen Mallorquinern.

Mallorquinische Küche: Außerhalb der Touristenlokale wird eine einfache, aber schmackhafte Küche mit typisch mediterranen Zutaten angeboten. Überall wird das mallorquinische Nationalgericht „Pa amb oli“, geröstetes Brot mit Knoblauch und Tomaten, gereicht, aber auch Tapas und Bocadillos haben ihren Weg vom spanischen Festland in die mallorquinischen Bars gefunden. „Tumbet“ ist ein in mehreren Lagen geschmorter Gemüseeintopf mit Wurst- oder Fleischeinlage, Fischspezialitäten sind „Peix a la Sal“, Fisch in Salzkruste, oder „Peix a la Mallorquina“, Fisch auf einem Gemüsebett. Eine typische, oft schon zum Frühstück gereichte Süßspeise ist die „Ensaimada“, ein in Schweineschmalz ausgebackenes, rundes Hefegebäck, außerdem beliebt sind Süßspeisen mit den berühmten mallorquinischen Mandeln.

Urlaub mit Kindern: Mallorca bietet sich als ideales Reiseziel mit Kindern an, allein schon wegen der schnellen Erreichbarkeit mit dem Flugzeug und der guten Infrastruktur. Die vielen hübschen Badebuchten und flach abfallenden Sandstrände eignen sich auch für kleine Kinder gut. Größere können zu interessanten Ausflügen mitgenommen werden, und wem das alles nicht reicht, besucht das Marineland bei Palma mit Delphinshow. Übernachtungsmöglichkeiten werden in allen Preisklassen angeboten, viele Familien buchen Hotels an der Ostküste rund um Alcudia im Norden oder Cala d’Or im Süden oder an der Südwestküste um Peguera. Eine Alternative oder Ergänzung für Individualisten sind Landhotels, auf Mallorca „Agroturismo“ genannt. Sie sind meist sehr komfortabel, müssen zur Führung dieses Prädikates aber auch über Landwirtschaft und Tieraufzucht verfügen, was gerade für Stadtkinder durchaus spannend ist.

Mietwagen: Individualurlauber, die die Insel kennen lernen und wandern möchten, sollten einen Mietwagen nehmen. Zudem liegen individuelle Landhotels oft einsam, so dass der Transfer vom Flughafen mit dem Taxi gut den Tagespreis eines Autos ausmachen kann. Am günstigsten ist es, wenn man den Mietwagen direkt mit dem Hotel online bucht (ab ca. 19 Euro/Tag) – gerade in der Hauptsaison werden Leihautos knapp und die Preise können bis auf das Doppelte steigen.

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