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Südtirol liegt dort, wo italienisches Dolce Vita und alpenländische Gemütlichkeit aufeinanderprallen. Hinter saftig grünen Almwiesen tun sich die schroffen, hoch aufragenden Bergriesen der Dolomiten auf. Dazwischen plätschern friedliche Waals und beim Wandern stößt man auf leuchtende Bergseen. Ob es zum Skifahren ins Stubaital, zum Bergsteigen ins Vinschgau oder einfach zum Genießen zu den Weinbergen ins Meraner Land geht – die Hotels in Südtirol warten mit einer imposanten Naturkulisse auf.

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Skipisten und mediterranes Flair, urige Dörfer und italienischer Chic, schroffe Gipfel und fruchtbare Täler. Ob Familienurlaub, Wintersport oder Weinernte hautnah: Auf einer Fläche von rund 7.400 Quadratkilometern vereint Südtirol Reise-Highlights für jeden Geschmack und jede Jahreszeit. Hier erlebt man moderne Lebensart neben alten Stadtkernen stets mit regionalem Charme. Die nördlichste Provinz Italiens ist zugleich ein Spiegel österreichischer Lebenskultur.

Südtirol: Wichtigste Regionen & Orte auf einen Blick

Südtirol Südtirol © Schloss Hotel Korb

Vinschgau: Wanderparadies, pittoreske Orte & Rafting

Unterhalb des Reschenpasses liegt der Vinschgau, das Hochtal der Etsch mit seiner herben Schönheit. Zwischen den Ötztaler Alpen und dem Ortlermassiv verlaufen schöne Wanderrouten wie der Vinschger Höhenweg mit seinen insgesamt 108 Kilometern. Dazwischen laden pittoreske Dörfer und Kastells zum Sightseeing und Rasten ein; die Etsch ist perfekt für Rafting-Fans geeignet.

Gemütliches Wandern & Tierwelt: Von der Quelle der Etsch bis zum Schloss Juval. Bei einer Wanderung auf dem Vinschger Höhenweg lernt man diese Region am besten kennen (108 Kilometer, verteilt auf mehrere Etappen). Im Nationalpark Stilfser Joch lockt der höchste (fast 2.800 Meter) Pass der Alpen. Hier grüßt noch das Murmeltier, auch Dachse, Wiesel, Eulen, Steinadler und andere Bewohner der Bergwelt belohnen den wachsamen Beobachter – auch für Tierfotografen ein beliebtes Revier.

Extrem-Bergsteigen: Eine wortwörtliche Größe in der Bergsteiger-Szene ist der Ortler, mit fast viertausend Metern der höchste Gipfel Südtirols. Aber Vorsicht, die Routen zum Gipfel erfordern mehr als trittsicheres Schuhwerk; die vereiste Nordwand ist die größte ihrer Art in den östlichen Alpen. Beschaulicher geht es auf den zahlreichen Wanderwegen zu, die über Hochebenen, Almen und Blumenwiesen führen.

Rafting & (Sommer-)Ski: Im Schlauchboot durch schäumende Fluten, Erlebnisurlauber sind mit einer Rafting-Tour auf der Etsch bestens bedient. Angeboten werden verschiedene Routen (z. B. zwischen Göflan und Latsch), allerdings je nach Lage zu verschiedenen Jahreszeiten – vorher bei den Veranstaltern anfragen. Der Gletscher des Stilfser Joches ist auch im Sommer ein beliebtes Ski- und Snowboard-Revier. Wer ohnehin lieber Winterurlaub macht, kann noch auf die anderen fünf Skigebiete des Vinschgau ausweichen, zum Beispiel die Tarscheralm nahe Latsch.

Malerische Städtchen: Eine historische Perle ist Glurns, die kleinste Stadt Südtirols. Rund 870 Einwohner, eine mittelalterlich Stadtmauer und drei Stadttore, die sich gut gehalten haben. Die Umgebung rund um Laas ist für seine Sonnenfrucht berühmt. In geschützten Hochlagen gedeihen die Vinschger Marillen, die zu unzähligen Spezialitäten verarbeitet werden, von Marmelade bis zum Marillenknödel.

Schlösser, Burgen & Kunstschätze: Ob Schloss Churburg (in Schluderns), die Burgen rund um Latsch oder die Burg Obermontani, in der eine Handschrift des Nibelungenliedes gefunden wurde – Zinnen und Türmchen findet man fast überall im Vinschgau. Viele der Sehenswürdigkeiten bergen besondere Schätze, wie die Dauerausstellung „Via Claudia Augusta“ im Schloss von Kastellbell. Die Exponate zeigen die Geschichte der antiken Römer-straße, die die italienische Po-Ebene mit dem süddeutschen Donautal verbindet. Teilweise zur Besichtigung freigegeben ist auch Schloss Juval, der Wohnsitz von Reinhold Messner. Der Rekord-Bergsteiger hat dort auch das „Messner Mountain Museum“ untergebracht (ein Teil des MMM), in dem einige seiner Kunstsammlungen zu bewundern sind, unter anderem eine umfangreiche Tibetika Sammlung.

Archäologie: In Schnals sollte man den archeoParc nicht verpassen. In dem archäologischen Aktivmuseum können Besucher in die Lebensweise der Menschen zu Ötzis Zeiten eintauchen. Der mumifizierte Mann aus dem Eis wurde 1991 im Schnalstaler Gletscher gefunden und hat es weltweit zu Ruhm gebracht. Ötzi selbst liegt allerdings im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen.


Meraner Land: Obstplantagen, Bergseen & Familienurlaub

Die Idylle des Meraner Landes bietet viel Raum für Gäste aller Altersgruppen. Herzstück ist der Naturpark Texelgruppe, abseits touristischer Wege locken verschwiegene Pfade, malerische Ortschaften und klare Bergseen. Das milde Klima lässt an vielen Orten tropische Früchte gedeihen; in den Speisekarten der bäuerlichen Schankbetriebe zeigt sich die mediterran-bodenständige Vielfalt der Region.

Familienwandern & traditionelle Schenken: Damit die ganze Familie Spaß am Wandern hat, lässt man sich in der Umgebung von Meran so manches einfallen Die regionalen Veranstalter bieten zum Beispiel Heu- oder Kräutertouren und Sagenwanderungen an (im Tourismusbüro oder Hotel erfragen). Dazwischen schmeckt ein Glas Rotwein in den traditionellen Hof- und Buschenschenken. In den Gaststätten trifft mediterrane Küche auf traditionelle Tiroler Gerichte: Antipasti und Dampfnudeln sind hier kein Widerspruch.

Tropenflair: Naturfreunde und -fotografen zieht es in das Meraner Land. Die Höhenunterschiede prägen eine Landschaft der Gegensätze. Zwischen den schneebedeckten Gipfeln der Dreitausender (Passeiertal, Texel-gruppe) liegt das Meraner Becken mit mediterranem Klima. Davon profitieren nicht nur die Gäste des Heilkurortes Meran. Die sonnige Höhenlage der Gemeinde Dorf Tirol (sechs Kilometer von Meran) hat Palmen, Oleander und Feigenbäume hervorgebracht. Die Ortschaft Lana ist für ihren Obstanbau weit bekannt. Dort liegt das Hotel Schwarzschmied eingebettet zwischen Weinbergen und Obstwiesen

Bergseen: Weiter nordwestlich betten sich die zehn Spronser Seen in das Massiv der Texelgruppe, mit rund 2.500 Metern die höchstgelegenen Bergseen der Region. Wegen der geringen Temperaturen zum Baden nur für Hartgesottene geeignet, bieten sie rundherum wunderschöne Wandertouren – und immerhin eine Möglichkeit, heiß gelaufene Füße zu kühlen.

Lärchenwälder: Wer von Meran aus Richtung Ultental fährt, stößt nach etwa 20 Minuten Fahrtzeit auf ein besonderes Naturdenkmal. Die Ultner Urlärchen bei Sankt Gertraud (1.519 m.ü.M.) sind schon seit fast 1.000 Jahren in der Region verwurzelt – damit zählen sie zu den ältesten Nadelbäumen Europas und wurden aus gutem Grund zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Reiten: Außer dem Touristenmagneten Meran gibt es noch andere Ortschaften, deren Besuch lohnt. Zum Beispiel Hafling, Heimat der blondmähnigen Haflingerpferde. Auch das Wellnesshotel MIRAMONTI Boutique Hotel ist dort beheimatet. Bei einem geführten Ausritt kommen auch ungeübte Reiter mit den gutmütigen Tieren zurecht.


Eisacktal: Entspanntes Wandern, Jakobsweg, Sommer- & Wintersport

Die Stubaier Alpen im Norden, die Dolomiten im Süden – das Eisacktal ist ein beliebtes Sommer- und Wintersportrevier. Kulturfreunde erobern die zahlreichen Schlösser und Burgen; auch das Angebot an Freizeitaktivitäten kann sich sehen lassen (Tennisanlagen und Golfplätze).

Kastanienhaine & Wandern: Vor allem im Frühling, wenn die Bäume in voller Blüte stehen, bietet der Eisacktaler Kastanienweg ein besonderes Schauspiel für Naturliebhaber. Ganze Kastanienhaine säumen die 60-Kilometer-Route, die mit der Schwierigkeitsstufe „leicht“ bewertet wurde. Wer die gesamte Strecke schafft, gelangt von Brixen bis nach Bozen. Die „Keschte“ (Kastanie) ist hier eine Traditionsfrucht und steht oft im Mittelpunkt besonderer Gourmet-Events (Eisackstaler Kastanienwochen).

Jakobsweg: Enthaltsamer geht es auf der Südtiroler Teilstrecke des Jakobsweges zu. Sie verläuft von Lienz (Osttirol) durch das Wipptal bis hinauf zum Brenner. Im Hospiz des Stifts Neustift gewährt man Pilgernden traditionsgemäß Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Behandlung.

Ski & Rodeln: Ski- und Snowboard-Fans kommen auf den Pisten des Wipptals (z. B. Skigebiet Rosskopf) auf ihre Kosten. Hier verläuft übrigens auch die längste Rodelbahn Italiens (fast zehn Kilometer). Wer lieber in der Sonne sitzt, genießt einen Jagertee vor einer der urigen Berghütten-Stationen.

Tagestouristen, Kultur & Sport in Sterzing: Trotz ihrer Überschaubarkeit (rund 6.000 Einwohner) zieht die Stadt Sterzing im Wipptal zahlreiche Tagestouristen an. In der ehemaligen Fuggerstadt trifft Mittelalter auf Moderne, entsprechend breit gefächert ist das Kultur- und Freizeitangebot. Ob Kultur (Stadt- und Fischereimuseum, Kino, Theater), Sport (Tennis, Golf, Klettern) oder Wellness (Badewelt Balneum), hier gibt es Abwechslung für jede Wetterlage. Wer nicht nur als Tagesgast bleiben will, kann im Steindl’s Boutiquehotel unterkommen. Das Hotel beeindruckt mit seiner futuristischen Holzfassade aus nachhaltigem Fichtenholz.

Mittelalter-Sightseeing & Traditionshandwerk: Wer gerne Burgen, Klöster und Schlösser besichtigt, kann in der Region Eisacktal einen ganzen Urlaub damit füllen. Die Zeugen des Mittelalters finden sich auf nahezu allen Bergkuppen (Schloss Rodenegg, Kloster Neustift, Burg Reifenstein). Mal etwas anderes: Viele Handwerksbetriebe bieten erlebnisreiche Einblicke, zum Beispiel die Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach oder diverse traditionelle Holzschnitzereien in St. Ulrich. Dabei findet sich auch manch originelles Mitbringsel.


Südtirol Süden: Weinbau, traditionelles Dorfleben & Klettersport

Man lässt es sich gut gehen im Süden der Region. An den Hängen reifen Reben, Urlauber lassen die Seele baumeln, Sightseeing bedeutet hier geruhsames Betrachten von Traditionsgütern. In das sonnenverwöhnte Unterland zieht es vor allem Ruhesuchende und Genießer italienischer Lebensart. In den rauen Gebirgszügen dagegen können sich abenteuerlustige Gäste unter anderem bei Freeclimbing ausleben.

Zitronenhaine & Weinstraße: Der Name ist Programm: Südtirols Süden ist vor allem für sein ausgesprochen mildes Klima bekannt. Neben mediterranen Früchten (Zitronen, Feigen) prägen Rebenstöcke die sonnenverwöhnten Hänge. Entlang der Südtiroler Weinstraße bieten sich viele Gelegenheiten für Kellereiführungen und Weinproben. Aus Tramin kommt zum Beispiel der aus leicht rötlichen Trauben gewonnene „Gewürztraminer“. Das Örtchen lohnt aber auch den Besuch wegen seiner beschaulichen Sehenswürdigkeiten (Traminer Dorfmuseum, Rynnhof). Kulinarischer Tipp für den Herbst: Nach der Weinlese trifft man sich nach altem Brauch zum „Törggelen“ – heute werden Kastanien und andere Traditionskost auch Gästen angeboten, begleitet vom jungen Wein der Saison.

Radtouren & Badeseen: Im Südtiroler Unterland mit seinen blühenden Wiesen und Obst-plantagen lassen sich wunderschöne Spaziergänge und Radtouren unternehmen. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Kalterer See. Anders, als der Name vermuten lässt, wird er wegen seiner Wassertemperatur als Badesee geschätzt, die für die Alpen vergleichsweise hoch ist (bis zu 28 Grad im Sommer). Es lohnen aber auch Abstecher an die Monitggler Seen oder den Fennberger See.

Felsen & Klettersport: Rau und mit karger Vegetation bilden die Berggebiete im Süden Südtirols einen spannenden Kontrast zu den lieblichen Tälern. Spektakulär etwa ist der Weg durch die Bletterbachschlucht, die eiszeitliche Gletscher in das Land geschnitten haben (ab Geoparc Aldein-Radein). Einen wahren Hype erfahren auch die zahlreichen Klettermöglichkeiten, die teilweise eigens errichtet wurden (Marderwand bei Kurtratsch, Hochseilgärten in Sarntal und Terlan).


Dolomiten & Tauferer Ahrntal: Hohe Gipfel, Bauernhöfe & Outdoor

Schon das Panorama lohnt die Reise. Der berühmte Gebirgszug der südlichen Kalkalpen wartet mit ehrfurchtserweckenden Formationen auf. Für Kletterer und Bergsteiger, Wintersportler und Wanderer ist dies eine der Top-Destinationen weltweit. Im Nordwesten schließt sich das Tauferer Ahrntal an, eines der größten Seitentäler Südtirols.

Weltnaturerbe & Bauernhöfe: Geschwungene Almen und schroffe Steilwände, eindrucksvolle Gipfel und sattgrüne Täler: Egal, in welchem Gebiet des UNESCO-Welterbes Dolomiten man Urlaub macht, von jedem Aussichtspunkt und jeder Panorama-Terrasse bieten sich spektakuläre Ausblicke. Per Pedes oder per Seilbahn geht es auf die Marmolata, mit 3.342 Metern der höchste Gipfel der Dolomiten. Auch die berühmten „Drei Zinnen“ (Sextener Dolomiten) sollte man sich nicht entgehen lassen. Mit rustikalen Gaumenfreuden warten die Bauernhöfe der Südtiroler Dolomiten auf. Wiesenkräuterknödel, Heu-Schnaps und selbst gebrautes Bier schmecken in der dünneren Luft besonders gut.

Wintersport & die größte Alm Europas: Abfahrt-Ski, Langlauf, Snowboarden, Rodeln und Schneeschuhwandern, oder gar eine Pferdeschlittenfahrt. Alle Arten von Wintersportvergnügen findet man in den Dolomiten. WM-Luft weht im Biathlon-Zentrum von Antholz. Auch die Seiser Alm als größte Hochalm Europas lockt im Winter Bretterfreunde & Co. an, im Sommer erfreuen saftige Wiesen von gigantischen Ausmaßen (fast 60 Quadratkilometer) das Wandererherz.

Ladinisch & Holzschnitzereien: Wer echten Südtirolern in Alta Badia und dem benachbarten Grödnertal zuhört, bemerkt eine Besonderheit. Neben Italienisch und Deutsch ist hier Ladinisch vertreten, ein Erbe des Räter-Volkes, auf manch abseits gelegenem Hof spricht man nichts anderes. Eine lange Tradition hat auch die Grödner Holzschnitzerkunst, deren schmuckvolle Ergebnisse sich in vielen Ortschaften bestaunen und erwerben lassen.

Rafting & Orte-Hopping: Der Fluss Ahr gab diesem Tal im Nordosten der Dolomiten seinen Namen, ein Eldorado für Rafting-Fans. Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, spaziert durch den Naturpark Rieserferner-Alm. An Kultur haben die im Tal verteilten Ortschaften einiges zu bieten (Schaubergwerk Prettau, Burg Taufers, Volkskundemuseum Dietenheim, Mineralien-Museum in Steinhaus).


Bozen: Historische Mauern & moderne Architektur

Die Hauptstadt Südtirols besticht durch ihre Kontraste Schnörkel der Altstadt treffen auf die Geradlinigkeit der Moderne; in den Restaurants wetteifern altösterreichische Nachspeisen und italienische Gaumenfreuden um die Spitzenplätze. In den „Lauben“, historischen Gemäuern mit schmucken Rundbögen, verbirgt sich eine Shoppingmeile der besonderen Art.

Architektonische Kontraste & Alpenpanorama: Touristen zieht es vor allem in die verwinkelten Gassen der Altstadt mit ihren historischen Bauten oder in die Cafés und Restaurants rund um den Waltherplatz, der (samt Denkmal) Südtirols Minnesänger Walther von der Vogelweide gewidmet wurde. Etwas außerhalb kann man sogar in einem echten Schloss übernachten. Das romantische Schloss Hotel Korb liegt etwa 20 km von Bozen entfernt auf einer Anhöhe mit beeindruckendem Panoramablick. Im Stadtteil Europa-Neustift, Zentrum des italienischen Bozen, hingegen dominieren moderne Bauten. Ein Treffpunkt für Kulturfreunde ist hier das Cristallo-Theater. Auch das Alpenpanorama ist in Bozen allgegenwärtig und schnell zu erreichen Vor der Stadt führt die Rittner-Seilbahn direkt auf das gleichnamige Hochplateau.

Shopping in historischem Ambiente & Mailänder Chic: Bei einem Bummel durch die Altstadt kommt man an ihnen nicht vorbei Die Bozner Lauben, im 12. Jahrhundert von Bischöfen errichtet, beherbergen heute urige Bars, feine Cafés und schmucke Geschäfte. Die neueste Mode aus Mailand und Rom, italienische Delikatessen – manche Besucher belassen es beim bestaunen der Auslagen, andere gönnen sich ein Luxus-Shopping oder kaufen schöne Mitbringsel ein. Im Merkantilmuseum (Silbergasse) offenbart sich jedem, der mehr wissen möchte, die Geschichte dieser traditionsreichen Einkaufsmeile.

Museen & Ötzi: Der „Ötzi“ im Archäologiemuseum ist ein Muss für Mumien-Interessierte, aber auch die anderen sechs Bozner Museen bieten spannende Themen. So lässt sich im Naturmuseum die Entstehung der Südtiroler Landschaft nachvollziehen. Das Messner Mountain Museum hat in Bozen einen seiner fünf Südtiroler Standorte. Tipp: Im Zentrum der Alt-stadt befindet sich die kleine Galerie (Piccola Galleria), in der vorwiegend regionale Künstler ihre Werke ausstellen (Passage am Alten Rathaus 8). Auch im Museion wird zeitgenössische Kunst gezeigt.


Meran: Kurort, Wellness & Sissi-Flair

Klimatisch vorteilhaft im Tal der Texelgruppe gelegen, ist Meran vor allem als Kurort bekannt. Das Wellness-Angebot begeistert Therapiebedürftige sowie gewöhnliche Urlauber gleichermaßen. An Prunk und Pomp dürfen sich Sissi-Fans erfreuen Kaiserin Elisabeth soll Meran besonders gerne gemocht haben, weshalb sie hier ihr Ferienschloss einrichtete.

Wellnesshotels & Sport: Heilsame Luft und mildes Klima Meran: ist eine Kur-Stadt mit allem, was dazu gehört. Man lässt sich in zahlreichen Wellnesshotels, Spas und Beauty-Farmen verwöhnen, genießt die leichtmediterrane Küche. Die Therme Meran wartet mit 25 Pools und acht Saunen auf; sehenswert ist schon das futuristisch anmutende Gebäude. Sportfreunde zieht es in die Meran-Arena (Hallenschwimmen, Free-climbing, Schlittschuhlaufen, Eishockey). Wer es persönlicher mag, nutzt den Wellnessbereich in seinem Hotel. Beispielsweise hat das kleine Hotel Villa Eden Leading Health Spa in Meran einen Wellnessbereich mit Innen- und Außenschwimmbad.

Pferderennen: Am Pferderennplatz Mais füllt man Wettscheine aus und erfreut sich an besonderen Highlights wie dem traditionellen Haflinger Galopprennen (jährlich am Ostermontag).

Sissis Erbe & moderne Museen: Romantiker zieht es zum Schloss Trauttmansdorff, seinerzeit Feriendomizil von Kaiserin Elisabeth (Sissi), auf deren Spuren sich in Meran wandeln lässt. Es liegt in einer wunderschönen Anlage aus Wasser- und Terrassengärten, die zum Spazierengehen einlädt, dabei gibt es von Künstlern gestaltete Pavillons und eine Multimediashow (in einer Grotte) zu bewundern. Im Schloss wurde auch das Südtiroler Landes-museum für Tourismus (Touriseum) untergebracht, das 200 Jahre Tourismusgeschichte vermittelt. Mittelalterliche Atmosphäre ist in der Landesfürstlichen Burg erhalten geblieben (im Zentrum von Meran).

Shoppen & historisches Sightseeing: Zwischen drei ehrwürdigen Stadttoren liegt die Altstadt. Ein Einkaufsbummel in der Laubengasse (zwischen Pfarrplatz zum Kornplatz) gehört unbedingt dazu, Fotografen finden in den verwinkelten Bauten mit ihren Torbögen, Erkern und Treppchen besondere Motive. Anschließend schmeckt ein Latte Macchiato in einem der vielen Cafés.


Brixen: Kultur, Sakralbauten & traditionelles Umland

Die drittgrößte Stadt Südtirols befindet sich im Eisacktal. Kulturfreunden erschließen sich bischöfliche Bauten und Kunstschätze. Auch das Umland mit seinem milden Klima und schönen Ausflugszielen (Vahrner See, Kloster Neustift) lohnt den Aufenthalt.

Bischofsstadt & sakrale Kunst: Das barocke Erbe der Bischofsstadt lädt in Brixen zu ausschweifenden Sightseeing-Touren ein. Da wären zunächst der Brixner Dom mit seinem Kreuzgang und die Hofburg mit ihrem Diözesanmuseum, das sakrale Kunst Südtirols in 70 Räumen zeigt unter anderem eine Krippen-sammlung, und Teile des Brixner Domschatzes. Sehenswert sind auch das Kloster Neustift und natürlich die beiden Laubengassen (Große und Kleine Lauben). Wer besondere Eindrücke sucht, kann zum Beispiel das Pharmaziemuseum besichtigen, das mehr als 400 Jahre Arzneimittelgeschichte vermittelt.

Urige Dörfer & idyllische Landschaften: Für die Entspannung nach dem Stadtbummel lockt Brixens Umgebung mit ihren Weinbergen und Obstgärten. Zur Stadtgemeinde gehören auch umliegende Dörfer und die Weiler auf dem Pfeffersberg an der Westseite des Talkessels. Der ursprüngliche Charme der Ortschaften lässt sich bei Ausflügen und Wanderungen erschließen (Afers, Sarns, Albeins, Elvas), wobei man unbedingt in eine der traditionellen Schäncken und Gaststätten einkehren sollte – am besten im Herbst zum „Törggelen“ (traditionelles Kastanienessen).


Südtirol - gut zu wissen:

Trilingual: Italienisch, Deutsch, Ladinisch – die Geschichte Südtirols hat drei Landessprachen hinterlassen. Die eine oder andere kann stark überwiegen – je nachdem, ob die Reise eher in stark touristisch geprägte Gegenden oder zum Beispiel ins Grödnertal, wo noch viel Ladinisch gesprochen wird. Die Hauptstadt Bozen etwa gliedert sich in einen vorwiegend deutschsprachigen Teil und Viertel, die vor allem von italienischsprachigen Einwohnern bevölkert werden. Und in abgelegenen Weilern oder Dörfern kann es vorkommen, dass nur eine Verständigung auf Ladinisch möglich ist.

Gebirgig: Die Topografie Bozens lässt Sportlerherzen höher schlagen; die Höhenlagen vieler Ortschaften bieten atemberaubende Ausblicke. Das hat mitunter seinen Preis. Auf an sich kurzen Fahrtstrecken und Wanderwegen sind oft große Höhenunterschiede zu bewältigen. Je nach Transportmittel und Ausflugsziel sind also Besonderheiten wie gute Bremsen, Schwindelfreiheit und passendes Schuhwerk zu berücksichtigen.

Ganzjähriges Sportlerziel: Zwei Regionen in einer: Abhängig von der Jahreszeit bietet Südtirol sehr unterschiedliche Gesichter. Manche Aktivitäten wie Bergwandern oder Rafting sind in bestimmten Monaten mit erhöhten Risiken verbunden bzw. nicht möglich (Schneeschmelze, extreme Wetterbedingungen). Andere wiederum öffnen zu ungewöhnlichen Jahreszeiten (Sommer-Ski).