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Sizilien - das heißt Sommer von April bis Oktober, prächtige Tempel, lange Strände, idyllische Seen, abenteuerliche Grotten und ein rauchender Vulkan. Die größte Insel des Mittelmeers ist ein Abenteuer der Kontraste: Hier treffen blühende Orangenplantagen auf schroffe Gebirgszüge, quirlige Metropolen auf idyllische Bergdörfer. Nirgendwo haben so viele verschiedene Völker ihre Meisterwerke hinterlassen. Italiens südlichste Region zieht Sonnenanbeter, Aktivurlauber und Liebhaber der Kunstgeschichte aus der ganzen Welt an.

Wichtigste Regionen & Orte auf einen Blick

Sizilien

Sizilien © The Ashbee Hotel

Sizilien Ostküste: Strandbuchten, Edel-Badeort & Touristenhochburg

Die Felsküste wird unterbrochen von Sandstränden und Kiesbuchten, alles grünt und blüht. Siziliens Ostküste lockt mit Flaniermeilen, leuchtenden Orangenbäumen und einer der schönsten antiken Bühnen der Welt, dem Teatro Greco. In den Ferienorten rund um das beliebte Taormina machen im Sommer viele Italiener und Touristen Urlaub.

Strände & Touristenzentrum: Mittelalterliche Gässchen, schmale Treppenwege und die Lage hoch über dem Meer, machen das mit duftendem Jasmin und Oleander reich geschmückte Taormina zu Siziliens beliebtestem und feinstem Urlaubsort. In den Hinterhöfen sprießen Orangen- und Zitronenbäume und im Hintergrund erhebt sich der Ätna. Selbst der Besucheransturm kann dem besonderen Flair nichts anhaben. Die gepflasterte Flaniermeile Corso Umberto und die Aussichtsterrasse Piazza IX. Aprile sind von Cafés und Restaurant gesäumt, bis tief in die Nacht wird hier gegessen und gelacht. Wer den hübschen Ort von Oben sehen will, wandert ins Bergdörfchen Castelmola – der Ausblick von hier über die Küste und die Halbinsel Isola Bella ist besonders schön. Mit der Seilbahn schwebt man von Taormina nach Mazzaro mit seiner gut besuchten kieseligen Badebucht hinab. Bis nach Letojanni reihen sich von hier ab Sandbuchten und felsige Abschnitte aneinander. Sehen und gesehen werden ist das Motto an der langen Strandpromenade mit Bars, Restaurants und Souvenir-Läden in Giardini Naxos, dem modernsten Badeort, südlich unterhalb von Taormina. Ein weiterer Touristenmagnet ist das im Norden gelegene Messina mit seinem Dom und der größten mechanischen Uhr der Welt. Die nahe gelegene Kirche Santissima Annunziata die Catalani (erbaut um 1100) gilt als Musterbeispiel für die Verschmelzung normannischer und arabischer Baukunst.

Antike Bühne mit Ätna-Blick: Von den Griechen für Theateraufführungen errichtet, von den Römern für Gladiatorenkämpfe umgebaut, heute beeindruckende Kulisse für Filmfestivals: Das römische Teatro Greco aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gilt als das Wahrzeichen Taorminas. Von den oberen Rängen aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Vulkan Ätna.

Schluchten-Wanderung: Ein kleines Naturwunder befindet sich knapp 15 Kilometer von Taormina im Landesinneren, wo sich der Fluss Alcantara nach einem Vulkanausbruch vor mehreren tausend Jahren einen Weg durch den Basalt geformt hat. Die etwa 20 Meter tiefe Alcantara-Schlucht mit bizarren Wänden ist während der Hauptsaison ein Touristenmagnet.


Sizilien Süden & Zentrum: Antiker Prunk, Kultur & Traumstrände

Lange Sandstrände, Buchten mit weißen Kalkfelsen und Pinienwäldchen prägen die Küste. Mittendrin lebendige Städte und die spektakulärsten Tempel Siziliens. Surfer- und Badeparadiese bei Agrigento, traditionelle Dörfer mit barocken Kirchen im Herzen der Insel. Wer Strandurlaub mit Kultur verbinden möchte ist hier richtig.

Tempel & Archäologie: Malerisch zwischen Olivenhainen auf einem Hügel gelegen leuchten die Tempel der antiken Stadt Agras aus gelbem Sandstein. Das Tal der Tempel in Agrigento ist eines der Glanzlichter des Sizilien-Urlaubs. Direkt am Eingang thront der 2500 Jahre alte Hera-Tempel auf einem Plateau. Noch eindrucksvoller ist der Anblick des um 430 v. Chr. gebauten Concordia-Tempel - einer der drei besterhaltenen Tempel der griechischen Welt. Im westlichen Bereich befindet sich der Dioskurentempel, beliebtes Fotomotiv und Wahrzeichen von Agrigento. Unbedingt anschauen sollte man sich auch das Archäologische Museum mit chronologisch geordneten Fundstücken aus der Umgebung.

Strandleben: Nachts tobt in der Altstadt von Agrigento das Leben, tagsüber pilgern Italiener und Touristen zum langen Sandstrand in San Leone – das Mekka von Sonnenanbetern und Surfern. Dank der Wellenbrecher, die man im Meer platziert hat, ist das Wasser ruhig und flach und ideal für Kinder. Surfer lieben das windige San Leone, ihr Strandabschnitt wird nicht durch Wellenbrecher geschützt. Entlang der Strandpromenade finden sich viele Restaurants und Diskotheken für ein eher junges Publikum. Direkt unterhalb der antiken Stadt, im kleinen Realmonte, liegt der Traumstrand „Scala dei Turchi“ flankiert von malerischen weißen Gesteinsformationen. Die wunderliche Form zieht tausende von Touristen an. Weiter westlich erwacht im Sommer ein kleines Küstendorf zum Leben. Die griechische Siedlung Eraclea Minoa (im 6. Jhd. V. Ch. gegründet) mit ihren weißen Kreidefelsen liegt direkt über einem der schönsten Badestrände Sizilien, mit Dünen und von Pinienwäldchen geschützt. Weiterer beliebter Treffpunkt der Sonnenanbeter ist der weite Strand im etwa 5 Kilometer entfernten Sciacca, mit seinem Fischerhafen, bröckelnden Barockfassaden und einem Thermalbad, das schon die Römer nutzten.

Traditionelle Bergorte: Von Palma di Montecchiaro an der Küste gelangt man zu dem sehenswerten Naro. Der pittoreske Bergort besticht durch seine engen Gassen, barocken Kirchen und die Ruine des Schlosses Chiaramonte. Von hier aus hat man eine unschlagbare Aussicht über die Landschaft. Nicht verpassen sollte man Enna, im Herzen Siziliens gelegen, das die Vergangenheit unter römischer, karthagischer und arabischer Herrschaft widerspiegelt. Ein Must see ist der Dom Maria della Visitazione, 1307 erbaut, 1446 zerstört, und im 18. Jahrhundert mit einer herrlichen Barockfassade wieder aufgebaut. Zur jährlichen Marien-Prozession pilgern hierher Tausende von Inselbewohnern, da sie die Schutzheilige ist. Weiter westlich, nahe der Stadt Piazza Armerina, wartet ein Meisterwerk der Spätantike: Die spätrömische Villa Romana del Casale, mit ihren gut erhaltenen Bodenmosaiken.

Vulkan-See: Nur einen Steinwurf von Enna entfernt liegt der Lago di Pergusa, der einzige natürliche See Siziliens. Das Gewässer ist vulkanischen Ursprungs und fast kreisförmig. Die Gegend um das mythenreiche Gewässer wurde wegen seiner reichen Tierwelt – insbesondere Zugvögeln - 1991 zum Naturschutzgebiet erklärt. Um den See herum wurde 1961 eine etwa 5 km lange Autorennbahn errichtet – auf der Autodromo di Pergusa. Finden keine zur Weltmeisterschaft zählende Formel-1-Rennen statt.


Sizilien Westen: Ursprüngliche Natur, Ausgrabungsstätten & Wandern

Weinberge voller Marsala-Trauben, weiße Salzgärten mit Windmühlen und der Zingaro-Nationalpark. Die einzigartige Landschaft in der Gegend um Trápani ist perfekt zum Wandern und Entspannen. Abseits vom Massentourismus locken Bergdörfer, Ausgrabungsstätten und Städte mit arabischem Flair.

Natur & Orte mit Flair: Im Hinterland eine Hügellandschaft mit Olivenhainen und Weinbergen, an der Küste steile Felsen und hübsche Buchten. Besonders schön ist der Kiesstrand von Scopello im Nordwesten. Und in der Nachbarschaft lockt San Vito Lo Capo mit weißem Strand und türkisblauem Meer. Weiße Salinen und alten Windmühlen prägen die Landschaft zwischen Trapani und Marsala. In der Heimat des berühmten Dessert-Weins weht orientalischer Wind durch die Straßen - die rund zwei Jahrhunderte währende Herrschaft der Araber hat vor allem hier bleibende Spuren hinterlassen. So wird in Marzaro del Vallo, dem größten Fischereihafen Siziliens, nicht nur ausgezeichneter Fisch, sondern auch Couscous serviert. Um Fisch dreht es sich auf den Ägadischen Inseln mit ihren wunderschönen Stränden. Hier wird der Thunfisch-Fang nach einem uralten Ritual mit großem Spektakel für die Touristen zelebriert - in nur 15 Minuten kann man die Inseln Favignana und Levanzo von Trapani aus mit dem Motorboot erreichen. Steigt man hingegen in die Drahtseilbahn, schwebt man binnen 10 Minuten hinauf in das mittelalterliche Städtchen Érice, das erhaben auf dem gleichnamigen Berg thront. In den gepflasterten Gassen mit normannischen, gotischen und romanischen Bauwerken, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Eine der ältesten Städte Siziliens.

Archäologie: Inmitten von Weinfeldern erheben sich südlich des Singaro Nationalparks die Säulen des nie vollendeten Tempels von Segesta – eine der besterhaltenen griechischen Kultstätten Siziliens. Fast nebenan, auf dem Monte Barabaro, liegt das ebenfalls sehr gut erhaltene griechisch-römische Theater. Mit dem Schiff geht es auf die kleine Insel Mózia, nördlich von Marsala. Dort haben Archäologen eine phönizische Siedlung aus dem 8. Jhd. v. Chr. gefunden. Und im Südwesten, in Selinunte, liegt ein weitläufiges Ausgrabungsgelände auf einer Hügelkette - zu Füßen kilometerlange Sandstrände.

Nationalpark: Eine Steilküste wie gemalt mit herrlichen Sandbuchten, karibikblauem Wasser und einem Meer an Blüten bietet der Zingaro Nationalpark am Golf von Castellmare. 1981 wurde das riesige Areal im Nordwesten unter Naturschutz gestellt, Autos sind hier tabu. Wanderer finden gut markierte Wege.


Sizilien Nordküste: Lagunen, Wandern & Vulkan-Inseln

Hübsche Strände wie Sand am Meer: Hier machen viele Italiener Ferien. Mittendrin Touristenmagnete wie das malerische Cefalú und eine Lagunenlandschaft mit türkisblauem Wasser. Wanderwege führen durch üppige Waldlandschaften, in denen Wildpferde leben. Von Milazzo kann man zu den Liparischen Inseln schippern.

Strände & Touristen-Orte: Mit seinen mittelalterlichen Gassen, dem riesigen Normannen-Dom und schmucken Hafen gilt Cefalù als einer der schönsten Küstenorte der Insel. Der lange Sandstrand ist besonders am Wochenende rappelvoll mit italienischen Familien. Keinesfalls versäumen sollte man das etwa 40 Kilometer entfernte Santo Stefano di Camastra. In dem hoch über dem Meer gelegen Städtchen dreht sich alles um Keramik. Besonders an der Via Nazionale bieten zahlreiche Verkaufsläden herrliche Kunstwerke in leuchtenden Farben aus über 50 heimischen Werkstätten an. Weiter östlich thront die riesige, gutbesuchte Wallfahrtskirche mit der byzantinischen „Scharzen Madonna“ auf dem Capo Tindari. Hier wurde die 396 v.Chr. gegründete und von Arabern zerstörte antike Stadt Tyndaris ausgegraben. Von dem Felsen in 250 Metern Höhe haben Besucher einen Blick über die Lagunen von Oliveri: Weißer Sand und türkisblaues Meer – hier liegt der schönste Strand von Sizilien.

Wandern & Tierreich: Markierte Wanderwege führen durch die Madonie im Hinterland von Cefalù - und ebenso durch die bewaldeten Hügel des Nébrodi-Parks bei Capo d`Orlando. Die Tour führt über sattgrüne Weiden, durch pittoreske Hirtendörfer und an vielen Quellen vorbei. Nirgends auf Sizilien gibt s so viele Tiere wie in dem großen Naturschutzgebiet: Hier zwitschern über 100 verschiedene Vogelarten, das Nébrodi-Wildschwein schleicht durchs Gebüsch und wer Glück hat trifft auf wilde Pferde.

Vulkan-Tourismus: Rund 20 bis 60 Kilometer vor der Küste ragen die Äolischen Inseln aus dem Meer. Mit Booten und Fähren geht es ab Messina oder Milazzo auf „Die sieben Schönen“. Sie alle sind vulkanischen Ursprungs - doch Abwechslung ist hier sicher: So wartet Lipari mit herrlichen Stränden, Grotten und antiken Stätten auf. Während es hier vor Bars und Boutiquen nur so wimmelt, ist auf Stromboli hauptsächlich Vulkan-Tourismus mit Gipfelbesteigung angesagt. Der gleichnamige Vulkan spuckt immer wieder Lavafetzen - besonders beeindruckend ist sein feuriges Schauspiel vor nächtlichem Himmel. Auf Liparis nächster Nachbarinsel Vulcano (Namensgeber der Feuerberge dieser Welt) liegt ein strenger Schwefelgeruch in der Luft. Dennoch übervölkern Tagesbesucher im Sommer die Insel, um den (noch) schlummernden Vulkan zu sehen und in einem Schwefelloch zu baden. Die Nachbarinsel Salina hingegen grünt, blüht und duftet – hier kommen viele Wanderer her. Und die trendige Insel Panarea mit weißgetünchten Häusern wird im Sommer zunehmend zum Treffpunkt von internationalen Promis aus dem Show-Biz. Sehr still hingegen geht es auf Filicudi zu. Ideal für alle, die Ruhe suchen oder in Grotten tauchen wollen. Noch mehr Stille bietet Alicudi: Hier gibt es praktisch nichts. Nur hundert Einwohner, keine Straßen. Ein Abenteuer für Individualisten.


Palermo und Umgebung: Barockflair, Kultur & Märkte

In Barock schwelgende Palazzi, farbenprächtige Märkte und rote Kirchen-Kuppeln umgeben von tosendem Verkehr. Dazwischen das größte Opernhaus Italiens und in der Nähe der prächtige Dom. Glanz und bröckelnde Fassaden liegen im lebendigen Palermo dicht beieinander. Hier schlägt das kulturelle Herz Siziliens.

Architektur & Kultur: Hier bröckelnde Fassaden und Verfall, dort feinste Perlen der Architektur.Palermo beeindruckt vor allem mit Bauwerken aus der Normannenzeit und den nicht übersehbaren Einflüssen der arabischen Herrscher. Die Altstadt ist mit Top-Attraktionen gespickt: In aller erster Reihe der beeindruckende Palazzo die Normanni mit der Hofkapelle „Capella Palatina“ aus dem Jahr 1132. Sehenswert sind hier vor allem die mit arabischer Schnitzkunst reich verzierte Holzdecken und die byzantinischen Mosaike in der Kuppel. Ein weiterer Besuchermagnet ist die Kathedrale Maria Santissima Assunta. Die bedeutendste Kirche der Stadt (Errichtung um 1184/1185) wurde mehrfach umgebaut und erhielt Ende des 18. Jahrhunderts eine Barockkuppel. Sie beherbergt die Gräber der Stauferkaiser Heinrich VI. und Friedrich II. Ebenfalls besonders sehenswert ist die Kirche San Giovanni degli Eremiti (errichtet 1136) mit dem von Mimosen und Feigenbäumen umgebenen Kreuzgang. Und natürlich das neoklassizistische Teatro Massimo, Europas drittgrößtes Opernhaus, mit Platz für 3200 Gäste. Nicht verpassen sollte man das Archäologische Regionalmuseum (Museo Archeologico Regionale „Antonio Salinas") mit einzigartigen Exponaten von der Vorgeschichte Siziliens bis zur spätrömischen Zeit. Sizilianische Marionetten sind in Palermo nicht zu übersehen - die „Pupi“ sind ein wichtiger Aspekt der Volkskunst. Ein besonderes Erlebnis sind Aufführungen in einem der zahlreichen Theater. Regelmäßig gespielt wird u.a. im Carlo Magno in der Via Collegio di Maria al Borgo Vecchio 17. Die Dialoge werden im lokalen Dialekt gesprochen.

Märkte mit arabischem Flair: Ein Durcheinander an Stimmen, Farben und Gerüchen. Zahlreiche Märkte wie der Ballarò-Markt im armen Albergheria-Viertel bestimmen die Atmosphäre der Stadt. Sie sind die lebendigen Zeugen der einstigen arabischen Herrschaft. Wer die Seele Palermos erleben will, muss hierhin: In den engen Gassen nahe des Piazza San Domenica bieten auf dem riesigen Markt „La Vuccirìa“ (auf Sizilianisch: Die Stimmen) regionale Bauern und Fischer ihre Ware an. Ebenso laut geht es auf Palermos zweitgrößtem „Mercato di Capo“ zu: In traumhafter Lage umgeben von Altertümern reihen sich rund um die Via Porta Carina Stände mit Feinkost, Kleidung, Fisch und Gewürzen aneinander. Beiden Märkte sind für ihre fix und fertig zubereiteten Leckereien bekannt. Lokale Spezialitäten wie Purpu (gekochter Krake) und Erbsenpfannkuchen namens Panelle gehen hundertfach über die Theken.

Ausgehen & Regional Essen: Jede Menge Restaurants und Bars befinden sich um die Piazza Marina und in der Via Isidoro. Berühmt für köstliche Hausmannskost ist das „Dal Maestro del Brodo“ in der Via Pannieri. Mit fangfrischem Fisch überzeugt das „Piccolo Napoli“ (Piazzetta Mulino al Vento 4). Legendär die „Antica Focacceria S.Francesco“ an der Piazzia Ballarò: Hier werden für den, der sich traut und mag, die für Sizilien typischen Brötchen mit Milz und Lunge serviert.

Kultur in Monreale: Das Bergstädtchen Monreale in der Nähe von Palermo ist das Ziel vieler Tagestouristen. Der Grund ist die imposante Kathedrale Santa Maria. Der Dom, errichtet zwischen 1172 und 1176, ist arabisch-normannisch und romanisch geprägt und zeigt auf besonders eindrucksvolle Weise den symbiotischen Baustil. Im Innenraum gehen Besuchern die Augen über: Glänzende Gold-Mosaiken stellen auf über 6000 Quadratmetern Fläche die Geschichten des Alten und Neuen Testaments dar.


Catania und Umgebung: Fischmarkt, Nachtleben & Vulkan-Tourismus

Tiefschwarze Barockbauten, ein farbenprächtiger Fischmarkt und hektische mit Lava-Gestein gepflasterte Straßen. Siziliens zweitgrößte Stadt pulsiert bis tief in die Nacht vor Leben. An den langen Stränden sonnen sich Italiener und Touristen Seite an Seite. Und im Hinterland raucht Europas größter aktiver Vulkan, der Ätna.

Lavastadt & Kultur: Tiefschwarz sind viele der Barocken Palazzi der Stadt, doch es herrscht keine Spur von Traurigkeit in der quirligen Stadt. Im Jahr 1669 wurden Teile Catanias unter Lavaströmen begraben, ein schweres Erdbeben im Jahr 1693 zerstörte den Rest. In den folgenden Jahrzehnten wurde es im barocken Baustil, der noch heute das Stadtbild prägt, aus Lavagestein wieder aufgebaut. Dreh- und Angelpunkt ist die Piazza del Duomo mit dem Elefantenbrunnen und dem Dom Sant Ágata, der das Grab des Komponisten Vincenzo Bellini beherbergt. Sehenswert ist auch das Castello Ursino, erbaut im Jahre 1239, der Zeit der Stauffer. Dort befindet sich auch das Museo Civico mit lokalen Funden.

Nachtleben: Gegen Abend wird die Innenstadt Catanias zum Freiluft-Restaurant: Gassen werden mit Tischen zugestellt und zur autofreien Zone. Rund um die Piazza Bellina, der Via Alessi und der Via Filomena kann man von Bar zu Bar ziehen und das Nachtleben genießen. Entlang der Küste, an der Viale Kennedy, feiert überwiegend junges, studentisches Publikum. Einer der bekanntesten Clubs ist das McIntosh (Via Vittorio Emanuele).

Urbanes Shopping & Fischmarkt: In Catanias Shopping Meile Nummer Eins, der Via Etnea und ihren Seitenstraßen, reihen sich Boutiquen und Kaufhäuser wie das „La Rinascente" mit Kleidung und Schuhen für jeden Geldbeutel aneinander. Schnäppchenjäger sind auf dem größten Markt (Piazza Carlo Alberto) richtig. Das Angebot reicht von Haushaltswaren über Kleidung bis hin zu Fleisch und Gemüse. Nahezu spektakulär präsentiert sich der Fischmarkt. Nahe dem Dom-Platz reihen sich lange Stände aneinander, der Duft von Salzwasser liegt in der Luft. Angeboten wird alles, was das heimische Meer hergibt, lautstark bieten die Händler ihre Fische an: Kistenweise Sardellen, meterlange Schwertfische, feine Seebarben oder rosa Thunfisch. Fangfrisch geht die Ware über die Theken oder wird gegen Abend vor Ort gegrillt und verkauft.

Lava-Landschaft & Badeorte: Lavaschwarze Fels- und Steinfelsen mit bizarren Basaltnadeln im Wasser machen die Zyklopenküste zum beliebten Fotomotiv. Hotels und Pensionen aller Kategorien drängeln sich an Küste entlang. Besonders beliebt ist der Ferienort Acireale, der auf einem riesigen Basaltplateau auf 160 Metern Höhe über dem Meer liegt. Als postkartenreifes Fleckchen gilt das idyllische Fischerdorf Santa Maria La Scala, bekannt für seine guten Fischrestaurants. Mit rund 30 Kilometern ist die Playa di Catania der längste Sandstrand der Ostküste, der sich bis in die Provinz Syrakusa zieht. Bademeister wachen über tausende von Touristen und Italiener, die in der Hochsaison Seite an Seite liegen.

Vulkan-Wanderung: Eine der größten touristischen Attraktionen Italiens ist der Ätna, mit ca. 3320 Metern Europas höchster Vulkan, der alle paar Jahre glühende Lava auswirft. Ein Wanderparadies mit abwechslungsreicher Vegetation: Zu seinen Füssen wachsen Oliven, Zitronen und Mandarinen, höhere Lagen werden zum Weinanbau genutzt. An seinen Hängen liegen zahlreiche Dörfer, Getreidefelder und Wälder. Jenseits der 2500-Meter-Marke die Lava-Wüste. Das Highlight: Der Aufstieg in die Gipfelregion. Von Nicolasi aus geht es zu Fuß, per Kabinenseilbahn und mit Bussen bis auf knapp 3000 Meter Höhe. Touren zum Kraterrand sind nur mit Bergführern erlaubt. Die nördliche Ätna-Seite wird im Winter zum Skifahren genutzt


Syrakus und Umgebung: Sightseeing, Altstadtflair & Barock-Städte

Atmosphäre pur: Syrakus‘ Altstadt Ortygia fasziniert mit stuckbesetzten Fassaden, über 2500 Jahre alten Tempeln, und einer herrlichen Flaniermeile. Vor den Toren der einst mächtigsten Stadt der griechischen Welt warten ein riesiges Theater, Felsengräber und prächtige Barock-Städte. Hier kommt hin, wer die Altertümer sehen will.

Sightseeing & Flanieren: Im New York der Antike drängeln sich die Sehenswürdigkeiten dicht an dicht. Die besondere Atmosphäre des Ortes zieht jeden in ihren Bann. Mittelpunkt der Stadt ist die Halbinsel Ortyga, mit spektakulären Bauwerken aus griechischer oder römischer Herrschaft. Allen voran der Apollontempel, der 600 v.Chr. gebaut wurde und als ältestes Heiligtum von Syrakus gilt. Von hier aus führt der Weg zum Piazza Duomo mit seinen schönen Cafés und herrlichen Palazzi. Auf dem Platz besticht der Dom Santa Maria delle Colonne mit seiner üppigen Barockfassade, während die linke Seite des Gebäudes noch den ehemaligen und nun vermauerten Säulenumgang des einstigen Athenatempels aus dem 5 Jahrhundert vor Christus zeigt. Am frühen Abend bummelt alles mit Rang und Namen über die nahegelegene Flaniermeile Foro Italico. Wer echtes Papyrus sehen will, ist hier richtig: Ganz in der Nähe entspringt die Süßwasserquelle Fonte Aretusa - dort befindet sich eine der wenigen Stellen Europas, an der noch dicke Stauden der Pflanze wachsen.

Archäologisches: Vor den Toren Syrakus wird Geschichte lebendig: Im Archäologischen Park von Neapoli (Parco Archeologico della Neapoli) steht das weltberühmte griechische Theater, um 470 v. Chr. errichtet. Seine in den Fels gehauenen Sitzreihen bieten 15 000 Menschen Platz. Noch heute werden im Sommer griechische Klassiker aufgeführt. Angrenzend beeindruckt das „Ohr des Dionysos" – berühmt geworden wegen der außerordentlich guten Akustik. Stellt man sich ans Ende der 60 m langen Höhle kann man noch das Geflüster vom Eingang gut verstehen. Beindruckend auch das römische Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. in dessen Innenraum Seeschlachten nachgestellt wurden.

Prächtige Barockstädte: Barock wohin das Auge blickt! Gleich acht Städte auf Sizilien wurden von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt und Noto gilt als eine der Schönsten. Zu Recht: Die Kleinstadt verzaubert Besucher mit spektakulären Palästen und Kirchen aus gelbem Sandstein. Nicht verpassen sollte man die Kathedrale SS. Nicolò di Mira e Corrado, den Ducezio Palast und das Teatro Nazionale Vittorio Emanuele. Weitere Juwelen des Barocks sind Palazzolo Acreide sowie Modica Alta und Modica Bassa mit zwei der schönsten Barock-Kirchen Siziliens, San Giorgio und San Pietro.

Wandern & Canyons: Endlose Weidelandschaften, Johannisbrotbäume und canyonartige Schluchten prägen die Landschaft der Monti Iblei hinter der Küste. Ein Paradies für Wanderer. Besonders eindrucksvoll: Die 10 Kilometer lange Schlucht Cava Grande (15 Kilometer von Noto) mit zahlreichen Felsgräbern, die um 1000 v. Chr. in die Wände geschlagen wurden. Weiter nördlich, in Panntálica, liegen sogar 5000 Felsengräber, die ältesten datieren bis ins 13. Jahrhundert v. Chr. zurück. Ausgeschilderte Wege durch die größte Nekropole Europas.


Sizilien - gut zu wissen:

Ganzjähriges Urlaubsziel: Auf Sizilien herrscht ein typisches Mittelmeerklima – das heißt die Sommer sind heiß und trocken, die Winter regnerisch, aber mild. Die besten Reisemonate sind April bis Juni, da auf der Insel alles grünt und blüht. Im Hochsommer ist man bei oft 40 Grad am Meer aufgehoben. Ideal zum Wandern und Besichtigen sind September und Oktober. Das Meer ist noch warm, und der Ansturm der Hochsaison vorüber. Im Winter liegt in den Bergen Schnee. Der Ätna verwandelt sich in ein Ski-Gebiet.

Bade- und Wanderurlaub: Von der idyllische Dünenlandschaft bei Eraclea Mineo im Süden bis hin zu den Lagunen an der Nordküste: Von drei Meeren umspült bietet Sizilien zahllose Möglichkeiten für den Bade- und Tauch-Urlaub. 80 Prozent des Hinterlandes bestehen aus Gebirgen mit teilweise üppiger Vegetation. Wanderer finden gleich drei große Naturparks mit markierten Wegen. Klettergebiete sind über ganz Sizilien verteilt. Reisehöhepunkte sind die Besuche der beiden aktiven Vulkane Ätna und Stromboli.

Sizilianische Küche: Ein Urlaub in Sizilien ist immer auch eine Gourmet-Reise, die sizilianische Küche ist die vielseitigste in ganz Italien. Regionale Gemüse stehen im Mittelpunkt der meisten Rezepte: Artischocken, Auberginen, wildes Mangold, Zucchini und hochreife Tomaten. Gewürzt wird mit wildem Basilikum, Fenchel, Lorbeer, Oregano und wilden Kapern. Eine typische Vorspeise sind Reisbällchen, so genannte „Arancini“. An den Küstengebieten wird überall Fisch angeboten, vor allem Schwertfisch, Thunfisch und Krustentiere. Aus den Zeiten bitterer Armut sind immer noch Innereien beliebt. Wer sich traut, probiert mit Milz und Lunge gefüllte Brötchen. Typisch ist auch die Kombination von süßen und deftigen Speisen, wie zum Beispiel Orangensalat mit geräucherten Hering und Walnüssen. Die Auswahl an Süßspeisen ist nirgendwo in Italien so bunt. Mit den Arabern kam die Vorliebe für „dolci“ nach Sizilien, zum Beispiel Cannoli (frittierte Teigrollen, mit Ricotta und Schokolade gefüllt). Dessertweine wie der regionale Mandelwein Marsala oder Zitronenlikör stehen in fast jedem Restaurant auf der Karte.

Urlaub mit Kindern: Ideal für einen Sommer-Urlaub mit Kindern sind vor allem die flachauslaufenden Sandstrände im Südosten um Syrakus und Catania. Dank der Wellenbrecher, die man an Südküste in San Leone im Meer platziert hat, ist das Wasser auch hier ruhig und flach. Besonders kinderfreundlich ist auch der Strand von Eraclea. Für kleine Abenteurer ist der Naturlehrpfad am Ätna oder eine Bootspfad auf dem Ciane bei Syrakus zu den wilden Papyrusstauden das Richtige. In Monreale, im Ätna-Park und Caltanisetta locken riesige Spaßbäder mit Rutschen.

Mietwagen: Alle größeren Städte Siziliens sind bequem mit Bussen zu erreichen. Das Bahnnetz ist zu weitmaschig, die Bahnhöfe liegen oft außerhalb der Ortschaften und kleineren Städte. Außerdem sind die Züge so langsam, dass sie eher für Sightseeing-Touren entlang der Küste geeignet sind. Bei Fahrten zu entlegeneren Orten und durch die sizilianische Landschaft ist ein Auto von Vorteil. Am günstigsten ist es, wenn man den Mietwagen direkt mit dem Hotel online bucht.

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